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Herbst, Winter 26, Winter, Frühling 27
Reservierungen
unter
info@hubbi.net
–
Einlass bei den Veranstaltungen ist
19.30 Uhr, Beginn 20.30 Uhr (nur beim Fasching eine halbe Stunde
später). Wenn die Veranstaltung beginnt, verfällt die Reservierung, dann
können Wartende nachrücken.
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Was hier immer gerne gesehen ist – Kleingeld oder zumindest abgezähltes Eintrittsgeld - wenn s leicht geht, natürlich nur.
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4. September, Freitag, 20.30 Uhr,
Kabarett mit
Helmut A. Binser
schon
ausgebucht
11. September,
Freitag, Geburtstagsfest privat
18.
September, Freitag,
20.30 Uhr, Woodstock-Konzert mit den „Bucket List Ramblers“
Die Bucket List Ramblers bieten ein
einzigartiges Erlebnis, indem sie ausgewählte Songs der 60er und 70er
Jahre, auch mit Bezug zum legendären Woodstock-Konzert, auf einem
nostalgischen Trip durch die Zeit präsentieren. Die vier Musiker, die
auch bei „Dylan On The Rocks“ spielen, kombinieren die fetzigsten Songs
von Bob Dylan mit Klassikern von CCR, Neil Young, Rolling Stones, Rod
Stewart, T Rex, Johnny Cash, den Eagles und anderen Bands der 60er und
70er Jahre. Diese Veranstaltung ist eine perfekte Gelegenheit, um die
Musik dieser Zeit zu genießen und gleichzeitig interessantes
Hintergrundwissen zu erhalten (Reservierung braucht s sicherlich, 18 €)
25. September,
Freitag, 20.30 Uhr, Freitag, Konzert mit „Leiwaund“ und ihrem
Austropopprogramm „a Botzn Hetz“.
Seit einigen Jahren spielen da Ossi,
die Sandi, da Tom und die Vreni Konzert nach Konzert und immer ist was
los. Seit etwa Jahren spielen sie auch hier und es ist jedes Mal a Fetzn
Gaudi. Die Pandemie seinerzeit hatte den positiven Effekt, dass noch
Lieder zusätzlich einstudiert werden konnten und s Repertoire somit
erweitert wurde. Sie kommen hervorragend an, kein Wunder, sie sind
einfach großartige Musiker:innen und Sänger:innen und ihr Programm ist
ein Programm, das Herz und Gemüt in Wallung bringt, man kann und will
gar nicht aus, man singt einfach mit. Sie spielen fast ausschließlich
Österreichs größte Lieder und da gibt es viele, auch aus neuerer Zeit.
Der Ambros, freilich, Fendrich, Danzer, STS, Dr. Kurt Ostbahn, v.
Goisern, Seer, Arik Brauer, Cornelius, um ein paar der Bekanntesten zu
nennen. Dazu aber eben noch diese speziellen Schmankerln, die den echten
Liebhaber aufhorchen und staunen lassen. "Leiwaund" gräbt herrliche
Gustastückerl aus und aus Erinnerungsskizzen werden farbige Bilder -
mei, is des schee! Sie frotzeln, scherzen und haben mächtig Spaß, in den
das Publikum ohne Berührungsangst sofort mit einsteigt, die gute
Stimmung verdichtet sich, wird fast greifbar - sie machen narrisch Spaß
und das dann auch noch über drei Stunden und mehr! Erwähnenswert mit
Ausrufezeichen ist Sandi, ihre Stimme ist ein Klangerlebnis, ein
Alleinstellungsmerkmal, sie singt tief, sonor, mit dem Wohlklang einer
Ducati. (17 €, Reservierung dringlich! Kleingeld kommt sehr gut an)!
2. Oktober, Freitag, 20.30
Uhr, Konzert und Gaudi mit den Neurosenheimern
Ein neues Programm, zumindest eines,
das hier noch nicht gespielt wurde, begeisternd, logisch, und einnehmend
guad! Fangen wir doch mal mit den Instrumenten an. Gespielt werden
Gitarren, Klarinetten, Akkordeon, Hackbrett, Claves, Tröte, Ukulele,
Nasenflöten, Waschbrett, Blockflöten, Melodika, Querflöte, Glockenspiel,
Eiershaker, Wackerl, Tuba, Kontrabass und Cajon. Gesungen wird auch,
freche Texte, witzig und einfach lebensnah. Ein herrliches Gebräu an
sprudelnder Musik.
Die drei Neurosenheimer Kati, Marita
und Tobi, sowie die Altrosenheimerin Katrin, eine studierte Musikerin,
haben sich über die Jahre ein erfrischendes Repertoire an Liedern
erarbeitet. Stilsicher, gekonnt, auch im neuen Programm, das zur
Premiere eine sehr schöne Kritik einfuhr. Sie brillieren mit bayrischen
Texten, ihrer musikalischen Vielseitigkeit, ihrem Können, aber auch
durch ihren Spielwitz und die feinen Ideen. Und der passenden
Moderation, Information mit kabarettistischen Zügen.
Mit genannten Qualitäten und ihrer
Leidenschaft werden die Abende zu freudigen und das Programm zu einem
mitreißendem. Sie sind – absolut verdient - sehr erfolgreich, füllen
inzwischen Hallen. Doch das ist für sie nur ein Teilaspekt. Sie arbeiten
nicht inflationär, lassen sich Raum und sie schauen und finden dadurch
auch immer wieder spezielle Räumlichkeiten. Mal sind sie wunderschön,
mal ab- oder hochgelegen, mal lässig, mal urig. Manchmal bieten sie
Platz für hunderte von Menschen, mal müssen sich einige wenige Zuschauer
eng aneinander schmiegen. Wichtig auch - sie engagieren sich, beteiligen
sich an humanitären Projekten - mit dem, was man gerne macht, Gutes tun,
ein Idealfall (19 €, Reservierung ist dringlich).
10. Oktober, Samstag, 20.30
Uhr, Konzert mit den „the Ukelites“,
Swing,
Rhythm’n’Blues, Wave, Country, Soul und Pop
Das Münchner Quintett um die Ukulele
spielende Sängerin Miri Hein (einst auch im „Libella“
als Barkraft tätig)
lässt jeden Song zu etwas ganz Eigenem
werden. Musikalisch geht die Reise von Jazz, Swing, Soul und
Rhythm’n’Blues der 60er Jahre bis hin zu Country, Pop oder exotischen
Klassikern. Doch da ist nichts angestaubt, die ungewöhnliche
Instrumentierung mit Ukulele(n), begleitet von dem erstaunlich sonor
klingenden Ukulele-Bass, einem Alt- wie auch einem Bariton-Saxophon und
einer Steel Guitar (früher nannte man das Instrument in Deutschland auch
Hawaii-Gitarre) lassen alle Stücke taufrisch erscheinen. Miri singt dazu
außergewöhnlich gekonnt, äußerst präzise, sie passt sich stilistisch
zielsicher dem Song an, ohne der ausdrucksstarken Stimme das Eigenleben
zu nehmen. Und wenn der schönste
Schlagzeuger Deutschlands dann noch
seine Jazz-Besen wirbeln lässt, gibt es kein Halten mehr. Es ist
für den Gast ein Lustwandeln und
Treibenlassen in schöner Musik, fein dosiert und herzlich gesteuert.
Ein prickelnder Mix aus alter und
neuerer Musik, gekonnt und mit Charme serviert. Ein Mix, der stilles
Blut nach und nach ins Köcheln bringt, das Wallung erzeugt und bald das
freudig erregte Publikum an den Kniekehlen packt, Wippzentren aktiviert
und Schnippstellen kitzelt. Man kann nicht aus, man ist mitten im
Geschehen, Teil der Musik, schwitzend und doch entspannt, locker und
gelöst, man geht in dieser kreativen Lust auf und lässt sich liebend
gern verwöhnen. Einfach schee!! Die letzten
Jahre
war das einer der absoluten
Stimmungshöhepunkte (Reservierung wichtig, 19
€).
17. Oktober,
Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Sundowner“
„Sundowner“
besteht aus Markus, Maggie und Tom, sie alle kommen aus dem Landkreis
Rosenheim. Die drei verbindet die Leidenschaft für handgemachte Musik
mit allerlei Saiteninstrumenten (Gitarren, Akustikbass, Fiddle,
Mandoline), gepaart mit dreistimmigem Gesang. Ausgewählte Coversongs
werden mit viel Gefühl serviert, verstärkt. manchmal aber auch
akustisch.
Seit Mitte 2019 sind sie in dieser
Besetzung unterwegs und spielen englischsprachige Songs aus Country,
Rock, Pop, Folk und Americana, sie sind regelmäßig in der Westernstadt
Pullman City zu finden, auf Konzertbühnen, Festivals, Pubs, Berghütten,
Biergärten.
Eine Playlist sagt oft mehr als
Erklärungen, wenngleich ergänzend angeführt werden muss, dass sie ihre
Instrumente außergewöhnlich gut beherrschen, ihre Stimmen großartig sind
und perfekt harmonieren. Dazu spannende Arrangements – aber jetzt:
Eagles, Common Linnets, Dolly Parton, Madison Violet, Sheryl Crow, Eric
Church, Peter Gabriel, John Cougar, Norah Jones, Alabama, Lady
Antebellum, REO Speedwagon, Fleetwood Mac, Little River Band, Alison
Krauss, Dan Fogelberg, Old Dominian, The Steeldrivers, Albert Hammond,
Ed Sheeran, Zac Brown Band, Lionel Richie, Darius Rucker, Simon &
Garfunkel, Don Henley, Dixie Chicks, U2, The Band Perry, Crosby, Stills
& Nash, The Judds, Beatles, Music from the Nashville Cast und so weiter
und sofort geht s los (Reservierung dringlich, 17 €, Kleingeld oho)
23. Oktober,
Freitag,
20.30 Uhr, humorvolles Dialekt-Konzert mit der „Großstadt Boazn“ und
ihrem Programm „Barhocker“
Die Großstadt Boazn ist zwar eine
Münchner Formation, zwei der Musikanten kommen aber aus dem Raum
Chiemsee und – sie war wirklich eine Schnapsidee. Was am Tresen einer
Münchner Kneipe, definitiv nach Mitternacht, mit einer wilden
Volksmusik-Session begann, hat sich im Laufe der Jahre zu einer
musikalisch vielseitigen Band entwickelt. Mit originellen
volksmusikalischen Eigenkompositionen zwischen Tradition und Moderne und
fast vergessenen Song-Perlen von damals bis heute, weiß das Trio bestens
zu unterhalten, zu brillieren. Ziach, Baritonsaxofon und Gitarre
verschmelzen zu einem ungewöhnlichen und fetzigen Klang, der auf große
Festivals und Konzertbühnen genauso passt wie in urige Wirtshäuser oder
New Yorker U-Bahn Stationen.
Die Vita der
Mitglieder liest sich äußerst spannend.
Matthias
Pürner ist in Altenmarkt
an der Alz aufgewachsen, hat Volksmusik mit Hauptfach Steirische
Harmonika studiert.
Bei der Großstadt Boazn setzt er auf das
unverwüstliche Begleitfundament von Birgit und Beni filigrane,
kraftvolle, bisweilen auch extravagante Melodien. Seine Kompositionen
für die Band sind mal volksmusikalisch-traditionell, mal poppig-modern.
Neben der Großstadt Boazn ist Matthias auch als Solist mit Loops und
Effektgeräten unterwegs, aber auch die Wirtshausmusik kommt nicht zu
kurz – so spielt Matthias regelmäßig in verschiedenen Formationen mit
Ziach, Klarinette oder Gitarre in Gasthäusern in ganz Bayern und
Östereich auf.
Birgit Tomys stammt aus
Straubing und ist damit eine waschechte Niederbayerin. Ihre
musikalische Leidenschaft gibt sie mit Begeisterung an einer Münchner
Fachakademie und auf verschiedenen Volksmusikseminaren und Fortbildungen
weiter. Als Redakteurin und Moderatorin gestaltet sie regelmäßig den
"Feierabend" auf BR Heimat und ist bei verschiedenen
Live-Veranstaltungen zu hören. Mit der Großstadt Boazn hat sie das in
der Volksmusik eher untypische Baritonsaxophon als mal knackig-derbes,
mal einfühlsam-melodiöses Begleitinstrument für sich entdeckt und prägt
damit maßgeblich den besonderen Sound der Gruppe. Daneben ist Birgit in
zahlreichen anderen musikalischen Projekten aktiv. Mit der Eb-Klarinette
und der Kapelle Kaiserschmarrn erobert sie Bayerns Bierzelte, und wenns
mal wilder werden darf, zelebriert sie in der Bigband Dachau
chaotisch-energetischen, analogen Live-Techno. Und – sie gibt keine Ruh,
sie übt auch noch heimlich Zither.
Der Chiemgauer Benedikt Landenhammer
ist als vielseitiger Gitarrist von der Melodie- über die Begleitgitarre
bis hin zur Liedbegleitung gefragt. Neben der Hochschule für Musik und
Theater und der LMU in München hat ihn sein Lehramtsstudium bis in die
USA geführt. So schöpft er aus einer reichhaltigen musikalischen
Bandbreite, die sich bei der Großstadt Boazn in seinem zackigen
Begleitgroove, ausgefuchsten Basslinien und poppigen Gitarrenriffs
bemerkbar macht. Auch das ein oder andere Solo ist zu hören. Als
Pädagoge mit Leib und Seele ist Beni nicht nur auf Konzertbühnen und in
Wirtshäusern, sondern auch als leidenschaftlicher und engagierter
Referent bei zahlreichen Volksmusikseminaren im gesamten Alpenraum
anzutreffen.
Man kennt die Großstadt Boazn von den
Brettlspitzn, das wird ihnen aber nur zur Hälfte gerecht, wie die andere
Hälfte ausschaut, das kann man hier erleben (Qualitätspreis 20 €,
Reservierung braucht s)!
30. Oktober, Freitag, 20.30
Uhr, Konzert mit den „the Instant Voodoo Kit“
The Instant Voodoo Kit aus
Würzburg verbindet seit 2010 Gypsy Swing, Jazz und Cabaret zu einem
explosiven Mix aus Musik, Theater und Humor. Zwischen Tanzwut, Tragik
und einem Augenzwinkern erschaffen sie eine Welt, in der Swing auf
Varieté trifft und das Absurde zum guten Ton gehört. Mit Kostümen,
Soundeffekten und energiegeladener Performance bringen sie das Publikum
zum Lachen, Staunen und Tanzen. Ihre Shows sind charmant aus der Zeit
gefallen – wild, poetisch und herrlich schräg. Ein echte, ein
liebenswerter, ein leicht chaotischer Spaß.
Mit dabei – Andrea Aicher aus
Holzbau-Halfing
(Einstand -18 €, auch Kleingeld
wird gern genommen).
6.
November,
Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit Jamenco
Jamenco – das ist treibender Groove
und waghalsige Improvisationen bis die Funken sprühen. Leidenschaftlich
und virtuos, aber auch fein und elegant. Ein frischer Mix aus Latin Jazz
und Flamenco Nuevo. Armin Ruppel ist der Jamenco Gründer. Ein
begeisternder Saitenvirtuose à la Al Di Meola, Paco De Lucia
und John McLaughlin. Und genau diese Art der Musik wird hier gespielt,
gelebt, gepflegt, die legendäre „Friday Night in San Francisco“ ebenso
wie die coolen Latin-Hits von Sergio Mendes wie auch Astor Piazzolla,
den großen Meistern des Tango Nuevo. Sepp Aschbacher spielt einen
sensationellen Bass, schnell, präzise, schnarrend, warm und packend, er
erdet die beiden Armins (Ruppel und Woods), die Gitarre und das Piano,
zwei Armins, die sich blind verstehen und das müssen sie auch - manche
Stücke sind so rasend schnell, dass ein falscher oder schlecht gesetzter
Ton zu verstrickendem Chaos führen müsste - müsste! Aber, sie verstehen
sich ja blind. Die Geschwindigkeit sorgte für die begeisternden Momente,
rassige Rhythmen, rasante Wechsel, aber es wurden auch Stimmungen
erzeugt, kunstvoll und vielschichtig gefärbt. Sehr viel Schönes ist zu
hören, Tiefen werden ausgelotet, das Geschehen wechselt oft und bleibt
durchwegs kurzweilig. Und, es sind nicht alles Instrumentalstücke. Armin
singt auch, er kann es, hat eine schöne Tenorstimme, ein wenig wie Elton
John. Unter anderem singt er und spielen sie ein Sting-Cover (fragile),
das richtig unter die Haut geht. Absolute Klasse. (Reservierung wichtig,
19 €, gerne Kleingeld)
7. November, Samstag, 20.30 Uhr,
Konzert mit „Zwoa Bier“ und Band
»Zwoa Bier« sind zwei (immer noch)
junge Burschen – Michi Schauer und Sepp Bastl - zwei Gitarren, zwei
Gaspedale – so hieß es immer. Aber seit vier, fünf Jahren kommen sie mit
Band, die Ass Brüder Simon und Flo sind mit dabei. Sie sind inzwischen
ein eingespieltes Bühnenteam mit Showpartner Publikum. Spontan und doch
bestens arrangiert. Mit bayrischen Texten voller Bier und Verstand und
dem Wunsch, die Fernsehsendungen, Titelblätter und Frauen der Republik
zu erobern. Genau diese Mischung aus Talent, Gaudi und authentischer
Unvernunft macht aus »Zwoa Bier« einen schillernden Maßkrug gefüllt mit
allerbester Laune, rotzfrechen Lebensweisheiten und einer dermaßen
ansteckenden Spielfreude, dass es auch noch den letzten Stubenhocker von
der Couch runter reißt. Sie sind Revolutionäre, eine fröhliche
Revolution gegen das generelle Desinteresse und das Aussterben von
Dialekt und Kreativität, eine bairisch-melankomische Liedermanufaktur!
Ihr „Katersong“ ist ein Hit und ihre „Traumfrau“ a Wucht! Wer wissen
will, warum Bayern das geilste Land der Welt und Bier der beste
Treibstoff des Planeten ist, der muss „Zwoa Bier“ live erleben. Von
Rosamunde Pilcher bis zur Truman Show, es werden viele
Interessensgebiete eingearbeitet und mit dem nötigen Witz dekoriert, ja,
und wenn der Michi, der Sepp und die Assbrüder dazu noch Gas geben, dann
bebt die Bude, als ob s kein Morgen mehr gäbe. Aber es gibt für sie ein
Morgen, ein gutes Morgen, mit Fernsehauftritten, Titelblättern, da
werden Frauen sein, das Bier wird laufen und, und, und …
Michi und Sepp sind
Kindergartenfreunde. Da ist wirklich was gewachsen, das passt zusammen,
hervorragende Lieder, glänzend präsentiert. Sie machen richtig Show,
fahren dabei ihre Mimik auf "Null" herunter, wirken emotionslos wie
dereinst die „sparks“, zerlegen diese Stimmung und fetzen dann mit
überraschenden Einlagen und erotischen „Elvis“-Hüftschwüngen die Bühne.
Starke Choreographie, gekonnter Spaß (Reservierung wichtig, 20 €)!
13. November,
Freitag, 20,30 Uhr, Konzert mit „Johnny & the Yooahoos“ -
It's Folk – it's Country – it's
Bluegrass!
Johnny & the Yooahoos“ lautet der Name
des Quartetts um Johnny Schuhbeck (Mandoline, Gesang), Bastian Schuhbeck
(Banjo/ Dobro, Gesang), Bernie Huber (Akustikgitarre/ Mundharmonika,
Gesang) und Jonas Kollenda (Kontrabass, Gesang).
Bluegrass ist amerikanische Folklore
in einer seiner traditionsreichsten und emotionalsten Formen: Hohe
mehrstimmige Gesangspassagen, dazu schnelle und virtuose Soli der
Instrumentalisten. Diese Charakteristiken sind auch die Basis dieser
rein akustischen Formation, sie ergeben flirrende, spannende und
stimmungsvolle Kombination aus Stimmen und auf Holz vibrierenden Saiten.
Die 2016 gegründete Formation
„Johnny & the Yooahoos“ spielt sowohl Klassiker des Genres, wie auch
vermehrt geniale Eigenkompositionen. Die vier Musiker bleiben dabei dem
Bluegrass in seiner Ursprünglichkeit treu, streuen aber auch gern
moderne Kompositionselemente ein.
So bekommt der Zuhörer neben
„rasanten Stampfern“ hier und dort auch schon mal eine Ballade, ein
Instrumentalsolo oder gar eine A Capella-Darbietung geboten. Eine
Mischung, die für Furore sorgt, sie gewannen den internationalen
Musikpreis, eine weltweite Auszeichnung, die eine 6-wöchige Nordamerika
Tour beinhaltet. Gleich nach dieser Tour kommt dann Hemhof – und sie
kommen gerne, das Rothmooser Bier ist nur ein Grund.
Johnny & seine Kumpane spielen
sensationell, i-Tüpfelchen ist der ausnehmend gekonnte 3-stimmige
Gesang, die Moderation pendelt zwischen umwerfend sympathisch bis fast
anarchistisch, dazu diese tollen Stücke - Cover wie Eigenkompositionen.
Mit viel Gefühl, Geschwindigkeit, Präzision, Showelementen und lachenden
Gesichtern bringen die ausnehmend sympathischen Burschen die Stimmung
zum Kochen – sie schaffen ein leidenschaftliches Fest. Ein Erlebnis für
s Aug, für s Ohr, für s Gemüt, Musik, die sich einmassiert, handgemacht
und ehrlich (Reservierung ist dringlich, 20 €)!
20. November,
Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit
„Anheizholz“
„Anheizholz“
kommt aus dem benachbarten Schnaitsee, ein Ort mit fantastischem Blick
über das Chiemgau und den Chiemsee bis in die nahen Berge. Dieser Blick
schafft Weite, er gibt ihrer Musik eine ganz eigene Strahlkraft, die sie
dynamisch und ausgesprochen anregend umsetzen. Diese sanfte aber
wirkungsvolle und schöne Kraft, ist kennzeichnend für
das Spiel der noch jungen Formation. Sie haben einen ganz speziellen
Heimatklang gefunden, stilsicher, eine
Melange aus Folk, Pop und klassischer Musik, bei der die bayerischen
Wurzeln immer hörbar sind. Der mehrstimmige Gesang mit den zarten
Blockflötensolos und einem poetischen Tastenglockenspiel führt in
herzerwärmende Welten aber auch in fremde, fast mystische Sphären, auf-
und abgerundet von Gitarre, Cello und Kontrabass und der bairischen
Sprache als Erdung. Schlagzeug und Synthi bringen lässige Popsounds mit
ein und erweitern damit spielerisch mit plakativen Farbklecksen das
Klangerlebnis.
Die Songs von
„Anheizholz“ klingen wie die vertonte Liebeserklärung an die sanft
hügelige Heimat, sie schwenken aber auch liebevoll Richtung Norden,
genießen die saftig grünen Farben Irlands und Schottlands, reiben sich
an der archaisch rauen Schönheit Norwegens und kehren dann mit einem
musikalischen Lächeln in die Heimat zurück. Ihre Musik ist eine
Liebeserklärung an die Natur, einer Liebe, die tief in ihnen wohnt und
aus den Herzen kommt, hörbar und begeisternd.
Anheizholz: Das
sind Thomas (Gesang, Gitarre, Bass, Bassdrum) und Christine Beer
(Blockflöten, Gesang, Tastenglockenspiel, Percussion) sowie Charlotte
Lang (Cello, Gesang, Percussion). Kosten tut s auch was, 19 € als
Einstieg sollten wunderbar passen (Kleingeld? – Immer, aber nicht zu
klein).
21.November,
Samstag,
20.30 Uhr, Disco mit den DJ´s T. Rence Hill und Alex Hoeff – eine halbe
Stunde früher
Die Abende beginnen manchmal
gemütlich, meist aber pulsiert gleich der Bär. Ihre Auswahl an Musik,
die unterschiedlichen Stile, sie haben gut gestöbert, recherchiert und
sind gut informiert - ein breitgefächertes Repertoire. Die eigenwilligen
wie innovativen DJs schließen, um das hier dargebotene Musikangebot
vereinfacht darzustellen, Charts und Gröloldies aus, das mögen sie nicht
so, aber sonst ... Sie sind feinhörig, sie reagieren schnell und können
Tendenzen erfassen. Jedes Mal wieder klasse (Reservierung braucht s
nicht,, Unkostenbeitrag 5 €)!
27. November, Freitag,
20.30 Uhr, Konzert mit „Cream Cake“
Wunderschöne aktuelle aber auch
altbekannte Songs aus Pop, Soul und dem Countrybereich, werden frisch,
gekonnt und ausnehmend sympathisch dargeboten von sehr hübschen Damen.
Vroni Zunhammer, Irmi Stocker und Angie Aschbacher begeistern
dreistimmig. Tolle Stimmen, bekannt auch von Bands wie „Blues Blosn“,
„Huraxdax“ und „Ladies in Swing“, dazu
die wunderbar
verspielte, spritzig choreographierte
Darbietung, das
feine Gespür für Bühnendramaturgie und
die
anregende und hochsympathische
Moderation - das sind beste Voraussetzungen für einen stimmungsvollen,
leuchtenden Abend. Aufgerundet wird dieses beglückende
Klangerlebnis von Musikern, die zu den
besten der Gegend gehören: Sepp Aschbacher, Bass, Armin Woods, Klavier,
Tobi Weber, Schlagwerk und Gerhard Weber, Gitarre. Es ist schon a Schau,
wie sie schwierigste Passagen in
souveräne Leichtigkeit wandeln, es
macht sprachlos, lässt einem
juchetzn und staunen, Ihr Programm hat
Swing, Groove, Grip, der Funke springt von der ersten Minute an auf s
Publikum über und erzeugt eine Gemengelage, die von begeisterndem
Ausspannen über durchgehendes Hochgefühl reicht, hier wird beste
Unterhaltung und große musikalische Vielfalt geboten
(19
Euro, Reservierung ist dringlich).
4.
Dezember,
Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit Endton
Lorenz Schmied von Lenze & de Buam hat
gemeint, diese Mädels starten rasant durch, schnell, ganz schnell
buchen.
Ja, sie sind wirklich außergewöhnlich
gut, sie schreiben ihre Musik selber, ausgetüftelte Melodien und
ehrliche Texte. Das eine oder andere fremde Lied findet sich aber auch
im Repertoire, es muss halt zu ihnen passen. Der mehrstimmige Gesang
steht im Vordergrund, meistens begleitet von Gitarre und Bass, hin und
wieder aber auch Geige und auch ein Klavier kommt zum Einsatz.
Ihre Musik klingt nach
Country, nach Folk, wird aber von vielerlei Einflüssen genährt. Man kann
sie in die hinterste Ecke einer kleinen Kneipe als harmonische
Klangkulisse einsetzen oder auf einer Kleinkunstbühne vor offenen Ohren,
sie spielen immer und überall mit unbandiger Freid.
Musikalische Vorbilder:
Debbii Dawson, Fleetwood Mac, Zach Top, The Kruse Brothers, I’m with
her, Peter Paul & Mary, Norah Jones, Bruce Springsteen, Crosby, Stills
and Nash…
Sie waren auch Teil des
Theaters der GTEV D´Bachecker, Hirnsberg-Pietzing
Bandmitglieder:
Anna Pfisterer:
Gesang, Bass, Klavier
Lena Pfisterer:
Gesang, Gitarre, Geige
Vero Reiser:
Gesang, Gitarre
(Premierenentgelt – 19 €,
vielleicht sogar passend)
12. Dezember, Samstag, 20.30
Uhr, Konzert mit „Kaffekranzl de Luxe“
„No
Trust“ ist Legende. Teile dieser starken Rockband spielen jetzt bei den
„Radiobeats“,
pflegen aber auch – als schönes Hobby
– ihr
„Kaffeekranzl
de Luxe“. Sie spielen Lieblingslieder zwischen Melancholie, Wohlgefühl
und Euphorie, pflegen den gemütvollen Groove. Die Mannen um den
Rankhamer Bassist, Sänger
und Moderator Flo Schlosser
sind hervorragende Musiker, Thomas
Bartsch glänzt an der Gitarre, Klaus Ruppert ist ein begnadeter Sänger,
sicher mit der Beste, der jemals hier Ohren beglücken wollte und
Christian Voggenauer Pertl ein
äußerst variabler und präziser
Schlagzeuger.
Tolle Songs, originell arrangiert -
von Tom Petty über Iggy Pop, Oliver Onions, Foo Fighters, Johnny Cash,
Tenacious D, Lenny Kravitz zu Bon Jovi, the Beatles, White Stripes, Wild
Cherry, Doobie Brothers, James Brown, Lady Gaga und Pink Floyd. Sie
machen das hier seit Jahren, das Publikum ist immer begeistert!
Wichtige Info - das Kaffeekranzl
symolisiert den gemütvollen Ablauf, die Musik selber passt aber auch zu
Bier, Wein und Schorle. (18 €, Reservierung ist dringlich).
19. Dezember, Samstag,
20.30 Uhr, Soul, Pop, Country, Rock mit Backwood
Bei den fünf Musikern aus dem Raum
Rosenheim stehen Pop, Soul, Country und etwas Rock auf dem Programm –
zumeist Songs, die man selten hört und sich dann fragt: Warum
eigentlich, oder bärig, das kenne ich doch. Die Stücke werden auf Ihre
Aussage reduziert und völlig frei neu interpretiert. Und das geht nur,
weil sie s können.
Das
Repertoire besteht unter anderem aus Songs von Sting, Diane Birch, Lenny
Kravitz, Little Big Town bis hin zu Gregor Meyle.Den rhythmischen
Background bilden am Bass Franz Leidl und Markus Schöberl an den Drums.
An der Gitarre greift Harry Lange in die Saiten und am Piano rundet
Markus Reiter das Gesamtbild ab. Dominik Babel am Gesang ist der
Mittelpunkt der Band, er verleiht ihr und den Songs mit seiner
begeisternden Stimme Authentizität und starke Aussagekraft
(Kennenlernpreis 17 Euro, Kleingeld passt bestens ins Schweinderl)
26. Dezember,
Samstag, 20.30 Uhr, Weihnachtsverdauungslesung mit Uli
Hannemann
Ein alljähriges
Vergnügen, schweißtreibende Texte, trockene Wiedergabe. Uli Hannemann,
der Berliner, der in Prien aufgewachsen ist, serviert, wie schon seit
gut 30 Jahren, seine delikaten Texte. Hannemann ist sarkastisch, witzig,
phantasiereich und entlarvend einfühlsam. Er hat sein Publikum im Griff,
es lauscht, kichert leise, lacht empört und dann frei drauf los (Keine
Reservierung möglich, Hut kreist).
2. Januar, Samstag, 20.30
Uhr, Konzert mit dem Onkel Bazi Orchester
Dass die vier Bazis aus Nußdorf
gern in den Bars der Region aufspielen, ist Tatsache und etabliert. Das
hat seinen guten Grund. Kaum eine andere Musikgruppe ist so spontan,
vielfältig und witzig wie dieses Quartett. Ziachara Bene Mias, Christoph
Sinhart, Hias Weyerer und Bäda Dettendorfer zeigen dabei, dass sie eine
Liveband sind, die den Namen noch verdient und deshalb auch gerne auf
Wünsche eingeht.
Der musikalische Background
liegt bei den Vieren stets auf der traditionellen Volksmusik, .da kommen
sie alle her und sie lieben sie. Doch stilistische Grenzen gibt es beim
Onkel Bazi Orchester nicht. Da mischen sich auch moderne Songs unter das
Programm, ein Disco-Pogo ist für die Musiker auch kein Problem. Ebenso
wenig wie eigene Stücke, die dann mit äußerst amüsanten Texten
daherkommen. Wird da viel geprobt? Nur so viel, wie es braucht, sie
spielen andauernd live, sind so souverän, da entwickeln sich die Lieder
wie von selbst und man kann sofort sehen, wie das aufs Publikum wirkt.
Sie tasten sich mit ihrer Musik ins Publikum hinein und finden überall
Adressaten
16 Instrumente kommen zum
Einsatz, auch ein Grund, dass das Fernsehen schon öfter angeklopft hat,
sie weigern sich aber beharrlich, weil bei Kameraaufnahmen die
Spontanität flöten gehen würde und es macht sich als Kontrast gut in der
Vita.
Finden mussten sich die Mitglieder
nicht. Sie sind schon seit Jahren zusammen, teilweise miteinander
verwandt. Und - Musik machen die Nußdorfer nicht nur mit dem
Vier-Mann-Orchester. Jeder der Bazis spielt auch noch in anderen
Kapellen und Formationen. Unter anderem sind das die Weissngroana, die
Koidboch Musi, die Familienmusi Sinhart, die Windstreich Musikanten,
Oimräslmusi, das Original Inntaldreieck, die Huaba Jacksons,
Grenzverkehr, GmiasHauptGang oder die jungen Hinterberger. Und der Name?
Die kleine Nichte vom Matthias konnte dessen Namen nicht aussprechen,
sie nannte ihn immer „Onkel Bazi“, scho hod s basst ( 19 €, Reservierung
wichtig).
9. Januar, Samstag, 20.30
Uhr, Konzert mit Lenze solo
Lorenz Schmid, der Astl-Lenze aus
Oberaudorf ist ein gefragter umtriebiger Musiker und, er hat in seinem
Musikantenleben schon außergewöhnliche viele und gute Songs geschrieben
und eingespielt. Er spielt hier solo, nur mit Gitarre und Keyboard.
Seine Lieder sind ein erfrischend origineller Mix aus Volksmusik, Pop
und Chanson, die Texte sind phantasiereich und witzig, sie sind
außergewöhnlich, oft nicht gleich fassbar, mit farbigen
Assoziationsmöglichkeiten. Seine Musik geht ins Blut, er findet
wunderschöne Melodien und singt richtig gut. Grundiert wird sie durch
erdige bayrische Mundart, stoisch, wortkarg, wie bei „er mog ned redn“.
Selten erzählend. Geschickt werden Wiederholungen benutzt, die den Songs
Würze aber auch Leichtigkeit verleihen. Überhaupt - die Texte: Der
„Salod“ wird gelobt, versponnen über den Bruder mit dem „Moped“
berichtet, es gibt den „Kua Bua“ den die Mamma vor dem Teufel warnt, er
will aus Langeweile Nasen bohren, er lügt und verweigert seine Hilfe und
kann ohne sein Haustier „Franze“ nimmer sein. Sein Geburtstagslied hat
schon viele Feiern erwärmt. Dazu findet er nie sein „Schaafe“, aber, des
geniert eam ned - „er duat si ned obe“. (18 €, Reservierung dringend,
gerne Kleingeld).
16.. Januar,
Samstag, 20.30 Uhr,
Konzert mit
Kupfadache
Die Band namens "Kupfadache" gibt es
seit Frühling 2015, im Juli letztes Jahr haben sie auf der Lagler-Alm
ihr 10-Jähriges gefeiert. Die roten Haare waren seinerzeit Namensgeber
und prägen auch heute noch das Bild. Die Besetzung hat einige Male
gewechselt, inzwischen hat sich die Formation zu einem Trio verschlankt.
Nach wie vor schreibt Sabine viele der Lieder, sie spielt Gitarre. Ihre
Stimme ist herausragend, ein Alleinstellungsmerkmal, sie ist in der
etwas tieferen Lage anrührend melancholisch, voller Geheimnisse und in
der etwas höheren Tonlage voller Leidenschaft. Ergänzt und im Wechsel
belebt werden die Lieder von der schönen, warmen, sehr präzisen Stimme
von Sylvia, die gleichfalls Gitarre spielt und ebenfalls komponiert und
textet. Michael spielt Klavier, er begleitet, verdichtet, verziert und
gibt Raum und Tiefe. „Kupfadache“ schafft sich ein eigenes Kunstwerk aus
Begeisterung, Natürlichkeit, Können und Leidenschaft. Herzensmusik!
Etwas Folk fließt ein, ein wenig Liedermacherei, im großen und ganzen
aber sind es einfach prächtige bayrische Lieder voller Lust auf Harmonie
und spielerisch spannenden Arrangements. Eingängige aber nicht einfache
Melodien, Texte, mit humorvoller Pointe, stimmigen Gefühlsbild oder
einem tiefschönen Sinn. Die zweistimmigen Parts sind gebündelter Jubel.
Sympathisch, herzlich und herzerfrischend. Sie zeigen, dass emotionelle
handgemachte Musik die Trends überdauert und immer lebendig und
pulsierend bleibt (Reservierung dringlich, 18
€
- gerne auch Kleingeld)
23. Januar,
Samstag, 21 Uhr, Penner- und
Schlampenball
(Einlass 20 Uhr)
Ohne Maske geht nichts,
Alibiverkleidung zählt nicht, Phantasie, Kreativität,
ein herrlicher Abend, bärige Stimmung, DJ Ingo kennt keine Pausen, dafür
durchgehend gute Musik (Reservieren unbedingt, 5 € Unkostenbeitrag,
bitte für den Abend genug Kleingeld dabei haben, bei mäßiger Verkleidung
wird einer 10er fällig, unverkleidet sind s 20 €).
30. Januar,
Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „YP`S“
Hinter dem Namen "The YP'S" verbergen
sich fünf erfahrene Musiker aus den Landkreisen Rosenheim, Erding und
München. Seit inzwischen gut 25 Jahren spielt die Band groovige und
tanzbare Stücke, beginnend mit den 60er Jahre bis hinein in die heutige
Zeit. In den letzten Jahren binden sie mehr und mehr junge Musiker
ergänzend mit ein und bieten ihnen die Chance, vor gar nicht so kleinem
Publikum zu brillieren. Der personifizierte Ausgangspunkt dazu ist
Roland Sternkopf, Musiklehrer in Bad Endorf, der sitzt da an sprudelnder
Quelle.
Die "The YP's" setzen auf eine bunte,
abwechslungsreiche Mischung aus Rock, Blues, Soul und dem guten, alten
Rock'n'Roll. Das Repertoire der Band reicht von Stücken der Rolling
Stones und den Doors über Santana und Joe Cocker bis hin zu James Brown,
Cure, Pink Floyd, J.Geils Band , dazu noch Monty Pyton, Rocky Horror
oder Prince.
Hanna, die Lead-Sängerin, ist gesegnet
mit einer herrlichen Stimme, sie interpretiert Klassiker von Tina
Turner, Melissa Etheridge, dazu aber auch aktuellere Stücke, ein
Beispiel: The Gossip.
Das Gesamtprogramm ist äußerst
geschickt gewählt, da ist für jeden was dabei, wie auch die Namen vorab
zeigen. Es wird ein wenig ausgeräumt, damit das Publikum körperlich
werden kann, es gibt aber schon auch Sitzplätze.
Schön auch, dass in dieser Formation
so viel Qualität steckt, dass sie die Sänger passend zu den Songs
wechseln können, das hält die Spannung zusätzlich hoch und verleiht die
richtige Würze. Wichtig für "The YP'S" ist das absolute Live-Gefühl; das
bedeutet, dass nichts von CD oder MIDI-Sequenzern kommt, sondern "von
Hand" echt gespielt wird ( Reservierung macht keinen Sinn, Hut kreist,
bitte passende Scheine mitführen )!
13. Februar,
Samstag, 20.30 Uhr, Vorpremiere von
Christine Eixenberger und ihrem neuen Programm
da
ist leider schon ausgebucht -
Warteliste?
20. Februar,
Samstag, 20.30 Uhr, Konzert und beste
Unterhaltung mit Roland Hefter
Da braucht s koa Beschreibung, da ist
immer im Nu ausgebucht (Unkostenhilfe 22 €)
da
ist leider schon ausgebucht -
Warteliste?
27. Februar,
Samstag, 20.30 Uhr, Konzert und Gaudi mit dem Weiherer
Dank ihm und seinem millionenfach
geklickten Internet-Video kennt mittlerweile ganz Deutschland die
Postleitzahl von Brunsbüttel. Doch Weiherer ist weit mehr als der
„25541-Kasperl“:
Ein Querkopf mit dem
hinterhältigen Kichern des Boandlkramers, intelligenten Texten,
mitreißender Musik und grandios bissigem Humor. Unermüdlich tourt der
„niederbayerische Brutalpoet“ mit seiner mehrfach preisgekrönten
Mischung aus Liedermacherei und Kabarett durch den deutschsprachigen
Raum. Weiherer, mit Gitarre und Mundharmonika, geizt dabei nicht mit
scharfzüngiger Kritik und deftigen Sprüchen. Kompromisslos, respektlos,
bayrisch, gern a bißl politisch unkorrekt, oft gnadenlos komisch, aber
immer beherzt.
Mit seiner
langjährigen Bühnenerfahrung zeigt sich Weiherer gewohnt spontan, witzig
und schnörkellos. Berührungsängste hat er keine. Der mutige Musiker mit
einem Herz für Irrsinn und Wahnwitz hat eine riesengroße Klappe und jede
Menge zu sagen. Weiherers Auftritte sind mehr grob geschnitztes Handwerk
als fein geschliffene Kunst und seine saukomischen Alltagsgeschichten
sind längst Kult. Der ungezügelte Redeschwall wird nur unterbrochen von
ein paar Liedern, die einen bis ins Mark durchdringen. Vorgetragen mit
einer dringlich näselnden Stimme in breitestem Dialekt, frei von
Selbstgerechtigkeit, aber voller Herzblut. Tiefsinnig und absurd
zugleich, kantig und verquer, immer ehrlich und direkt, jedoch nie
verbittert.
Jedem alternativ
geprägten Geist dürfte das Herz aufgehen bei diesen Songs. Lieder mit
viel Engagement und nicht selten mit richtig ehrlicher Wut, stets
heimatverbunden und für ein bewusstes und respektvolles Miteinander
einstehend. Pamphlete gegen dumm-dreiste Stammtisch-Politiker und
ignorante Landschaftsverschandelung, gegen verblödende
Touchscreen-Wischerei, aber für echte Kommunikation, dazu die
selbstkritischen Bilanz des Scheiterns an den eigenen Idealen.
In bester
Liedermacher-Tradition beherrscht Weiherer auch die leisen Töne, in
denen er immer eine große Portion Menschenfreundlichkeit und Liebe
durchblicken lässt. Ihn interessiert das große Ganze, das Hinschauen und
Hinlangen, auch wenn´s mal weh tut. Als Zuhörer sitzt man mit ihm in
einem Boot und bestaunt seine Navigationskünste durch diesen ganzen
Wahnsinn. Durch eine Welt voller Fragen und ohne Antworten. Ein
faszinierender Sturschädel (Reservierung wichtig, 19 €, Kleingeld ist
willkommen)!
5.
März,
Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit der
„Die gute A-Band“
Günter Wimmer und Guido Fuchs
veranstalten zu zweit eine Mette, wie es oft 5-köpfige Combos nicht
hinbekommen. Die beiden „Springer“-mitglieder schaffen mit ihrem
anspruchsvollen und doch breitgefächerten musikalischen Angebot eine
Partyathmosphäre, die Feierfreudige, Tanzwütige und Musikgenießer
gleichermaßen befriedigt. Ihr Auftritt hier ist jährlicher,
ungezwungener Feierhöhepunkt. Tische und Stühle müssen weichen, die
Wände schwitzen, das Publikum sonnt sich in der Stimmung. Die „Guten
A-Band“ schafft uns diesen losgelösten Abend, sie verjüngen die Nacht
und lassen uns tanzen. Die Auswahl der Songs lässt keinen Leerlauf zu,
Prognose klar - ein Stimmungshoch als Dauerzustand. Das Publikum ist mit
den Interpreten gereift (obwohl die immer noch gleich jung ausschaun),
die Musik wurde stufenlos angepasst. Kracher wechseln mit 80er Hits, die
Ärzte betreuen die Sportfreunde Stiller, ihre Eigenkompositionen puschen
gewaltig. Die Lautstärke wurde minimal reduziert und erlaubt Worten bei
kleiner Anstrengung das Ohr des Nebenmannes zu erreichen. Eine Schau!
Ein großartiges Tanzfest, stressfrei mit bestem Publikum und
unbeschwerter Laune, ja, das ist feiern im besten Sinn (Reservierung
wichtig, 20 €).
6. März,
Samstag,
20.30 Uhr, Disco mit den DJ´s T. Rence Hill und Alex Hoeff – eine halbe
Stunde früher
Die Abende beginnen manchmal
gemütlich, meist aber pulsiert gleich der Bär. Ihre Auswahl an Musik,
die unterschiedlichen Stile, sie haben gut gestöbert, recherchiert und
sind gut informiert - ein breitgefächertes Repertoire. Die eigenwilligen
wie innovativen DJs schließen, um das hier dargebotene Musikangebot
vereinfacht darzustellen, Charts und Gröloldies aus, das mögen sie nicht
so, aber sonst ... Sie sind feinhörig, sie reagieren schnell und können
Tendenzen erfassen. Jedes Mal wieder klasse (Reservierung könnt
dringlich sein, Unkostenbeitrag 5 €)!
12. März, Freitag,
kabarettistisches Konzert mit LiaB, „Das LiaBe Abendmahl“.
Das
Letzte Abendmahl, wie es (wahrscheinlich) wirklich war
Was wäre, wenn die berühmteste
Tischrunde der Geschichte ganz anders abgelaufen wäre, als wir sie
kennen? Wenn nicht Heiligenschein und Ehrfurcht im Mittelpunkt gestanden
hätten, sondern ein Wirtshaus mit geschäftstüchtigen Wirtsleuten und
eine Gesellschaft, die mehr Fragen aufwirft als sie Antworten liefert?
„Das
Liabe Abendmahl“, das neue Programm des Quartetts LiaB, ist ein ebenso
freches wie pointiertes Musikkabarett mit theatralem Tiefgang. Erzählt
wird die Geschichte des letzten Abendmahls – allerdings aus einer
Perspektive, die bisher konsequent übersehen wurde: aus Sicht der
Wirtsleute:
Im traditionsreichen Wirtshaus „Zum
gefüllten Krug“ wittert das Wirtepaar zunächst das große Geschäft. An
einem frühlingshaften Donnerstagabend kündigt sich eine geschlossene
Gesellschaft an – sie nennt sich „Apostel e.V.“ und lädt zur
außerordentlichen Sitzung. Organisiert wird das Ganze von einem gewissen
Judas Iskariot, dem Kassier des Vereins, der die Aufgabe hat, einen
abgeschiedenen Raum mit Schlüssel zum absperren zu finden, absolute
Diskretion muss garantiert sein..
Doch was nach lukrativer Zeche klingt,
entwickelt sich schnell zur skurrilen Enttäuschung. Statt üppiger
Bestellungen ordert Herr Iskariot lediglich Krüge mit Brunnenwasser und
trockenes Brot. Zusätzlich verlangt er einen Bottich zur Fußwaschung –
mitten im Speiselokal. Während hinter verschlossenen Türen getagt wird,
wächst bei den Wirtsleuten das Misstrauen: Wer sind diese sonderbaren
Gäste? Warum wirkt Herr Iskariot mit jeder Bestellung beschwipster,
obwohl doch angeblich nur Wasser getrunken wird? Was passiert da
wirklich in ihrem Saal, den dieser „Verein“ bestehend aus einem Dutzend
Jüngern mit einem Anführer in Jesuslatschen, angemietet hat?
Zwischen argwöhnischen Blicken, leisen
Vermutungen und musikalischen Einlagen entfaltet sich ein ebenso
humorvolles wie klug inszeniertes Kammerspiel. „Das LiaBe Abendmahl“
verbindet Musikkabarett und pointierte Zwischenszenen zu einer
überraschend anderen Sicht auf eine der bekanntesten Geschichten
überhaupt. Mit einem Mix aus bekannten Songs, neuen Arrangements und
augenzwinkernden Dialogen entsteht ein Abend, der vertraut wirkt und
gleichzeitig komplett neue Perspektiven eröffnet.
„Das
LiaBe Abendmahl“ erzählt die Geschichte, wie sie sich möglicherweise
wirklich abgespielt hat - menschlich, chaotisch, ein bisschen
angeheitert und garantiert nicht so still, wie man sich das immer
gedacht hat. Musikkabarett voller skurriler Momente, mit überraschenden
Wendungen und liebevollen Seitenhieben (a 20er soll s als Eintritt sein,
bittesehr).
20. März,
Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit Irmi
Haager
Irmi Haager packt nach ihrer
Mutterpause wieder an. Da Musik immer ein Teil ihres Lebens sein wird
und sie ein absoluter Fan von Alanis Morissette war und ist, erfüllte
sie sich selber einen Herzenswunsch und startete nach der Pause mit
einem Programm der kanadischen Sängerin. Es sind prächtige Lieder,
voller Dynamik aber auch stillen, schönen Momenten, wie „Thank You“,
Ironic“ oder „Hand in my Pocket“.
Die tiefgründigen, bisweilen
schonungslos sarkastischen, aber auch sensiblen Texte der inzwischen
53-Jährigen Alanis berühren immer noch ein großes Publikum. Die
kraftvolle, raffiniert produzierte Musik scheint die Jahrzehnte
unbeschadet überdauert zu haben.
Das Album
“Jagged little pill“,
veröffentlicht
im Juni 1995 – Alanis war damals 21 – wurde 30 Millionen mal verkauft
und hat einige Grammys gewonnen, ein
Meilenstein!
Irmis langehegter Wunsch ging mit
dieser Band (Tabea Mara, Piano, Gesang; Patrick Sondermann, Gitarre) und
diesem Projekt in Erfüllung – eine respektvolle Reminiszenz mit eigenen
Akzenten.
Heuer ergänzt sie sie, erweitert sie
ihr Spektrum, fügt schöne und wichtige Songs aus Folk, Pop und Rock
hinzu, im
letzten Jahr sorgte sie und ihre außergewöhnlich gute Band für
Begeisterungsstürme. Irmis Stimme ist atemberaubend, sie vereint Soul,
Blues und Jazz und sorgt auf höchstem Niveau für Gänsehauteffekte.
Gelobt wird in der Fachwelt ihre rauchig, schmeichelnde Stimme – wie
Honig und Whiskey und auch, dass sich beim Genuss von Irmis Gesang,
eines jener raren Glücksgefühle einstellt, das nur entstehen kann, wenn
man auf ein enormes Talent und dessen überwältigende Musikalität stößt.
Überragend ist auch, wie sie die Töne ohne jede Abweichung nimmt, sie
nutzt Schwingungen als Dekor und weiß Gefühle stimmungsecht zu
interpretieren Ein Konzert aus einem Guss, hervorragende Musiker, die
für übergreifend schöne und intensive Stimmung sorgen. (Reservierung
braucht s, Qualitätspreis 19 €, gerne Kleingeld)
27. März,
Karsamstag, 20.30 Uhr,
die Robärtl-Show,
Konzert, witzige Texte und tolle Covers.
Die meisten Rosenheimer und viele aus
dem Umland haben ihn jede Woche im Briefkasten, den Robärtl. Seit rund
15 Jahren ist der Bär mit seiner Comic-Kolumne regelmäßiger Gast auf
Seite 2 des Wochenblatts „Blickpunkt“ und zeigt dort bestens gereimt
seine Sicht auf die Dinge: lustig und klug, weltoffen aber zugleich
heimatverbunden, immer mit Haltung und Anstand.die
Robärtl Show war herrlich.
Ich hatte mir
vorgestellt, dass der Robärtl Inhalt des Abends sein würde - er wäre ja
durchaus abendfüllend - nein, er war die starke und absolut
unterhaltsame rahmengebende Figur, sie war auch nicht zu übersehen.
Tolle Flyer mit Texten zum mitlesen und -singen, schöne Schilder, die
darauf hinwiesen, wer Schmied und wer Schwerdtel ist, Kataloge, Buttons
- alles da! Man kam also ins Wirtshaus und wurde überrascht durch schön
gezeichnete Info und ein behagliches Bühnenbild.
Dann legten sie los
und ihr Insgesamtprogramm war einfach nur guad, die Show a Schau!
Witzige Songs, die Laune machten, Lieder mit gefühlslastigen Texten zu
meist unglücklichen Lieben, wurden zu lebendigen Klassikern, es gab
Medleys mit Einlagen, die sonst fünf, sechs Frauen im Hintergrund
produzieren - hier machte es Markus. Trickreiche Musik, mit Stopps, mit
ewig lang gezogenen Worten, mit tollen, phantasiereichen Varianten. Und,
ein paar Covers belebten den eh schon farbigen Abend, die Mamas & Papas,
Stretch, Albert Hammond, Harry Belafonte, um nur einige zu nennen, kamen
zu Wort und Ton, die meisten Lieder aber haben sie selbst geschrieben.
Ganze zwei Personen waren am Werk, da der Andi und dort der Markus, sie
füllten die Songs mit Leidenschaft aus, mit Begeisterung. Eine Gitarre,
ganz klar, der Bass, das Cajon, die Steirische und die Melodika - das
langt. Schöne überblickende und gelassene Texte, sehr viel Witz, Lust
auf Kitsch und Kunst, dosierte Kritik, freundlich serviert, die sicher
nicht zum Stimmungskiller wurde, nein, wichtig war die lässige
Unterhaltung und das brachten sie sehrsehr gut hin - ein toller Abend,
neu, ganz anders, warmherzig und sprudelnd.(Reservierung wichtig, 17 €,
Kleingeld kommt bestens an).
3. April,
Samstag,
20.30 Uhr, Konzert
mit der „Pang Gang“
Ganz klar, eine Lieblingsband!
Gegründet wurde die „Pang Gang“ 2012, vom ehemaligen „Hot Nuts“-Musiker
Patrick „Wawe“ Huber (Gitarre, Gesang, Harp, Wasserhahn), von der Tina
(allerlei Trommeln), Klaus Kubiak ((Sax, Gitarre, Gesang, Glockenspiel),
dem Jo (Tuba, Ziach) und Pati Sebald (Kontrabass, Kamm). Klaus und Jo
sind weggefallen, dafür brilliert jetzt Hermann Bösl an Sax und Gitarre.
Diese Vier haben Musik im Blut, ein bisschen den Blues, sehr viel Spaß
und kabarettistisches Talent. Sie geben den Garagenblues, manchmal
klingen sie wie „Insterburg & Co“ und dann wieder nach einer
Trickfilmvertonung aus den 30ern. Das "Easy Listening" der 50er wird
wieder lebendig, dazu kommt lebendig der wilde Entdeckergeist wie auch
die spröde Eleganz eines Tom Waits. Schmachtende cubanische Liebeslieder
wechseln noch mit Boogie und Show-Klassiker. Ein durchwegs spannendes
und begeisterndes Hörgefühl, hervorgerufen auch durch die
Instrumentierung, zu der Flüstertüte (hört sich wie „Flash & the Pan“
an) und Kamm gehören, aber auch durch Wawes Rauhfaserorgan und den
charmanten Stimmen von Pati ( Nico, Velvet Underground) und Tina (The
living Hell). Das Instrumentarium ist Basis für die lockere Darbietung,
den Spaß und den Spielwitz. Irgendwie ist das sperriger Swing. Captain
Beefheart, Tom Waits und Johnny Cash hätten Spaß an den Versionen ihrer
Lieder (Reservierung braucht s nicht, Hut kreist, passende Scheine sind
praktisch).
10. April,
Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit Gams'n
Edelweiss
Rock & Pop mit Herz aus dem Chiemgau
Gams ’n Edelweiß ist eine
Nachwuchsband aus dem Chiemgau, Raum Schnaitsee, bestehend aus sechs
engagierten Schülern, die mit Rock- und Pop-Klassikern für Stimmung
sorgen. Starke Musiker, alle um die 18 Jahre alt, bringen frischen Sound
auf die Bühne und begeistern mit energiegeladenen Auftritten,
Spielfreude und sympathischer Ausstrahlung. Wer sie sind? Franziska Löw
(Franzi - Gesang), Matthias Zierer (Matze -
Gitarre/Bass), Hannes Niedermaier (Gitarre/Bass), Tim Ramm (Schlagzeug),
Jakob Krutzlinger (Klavier) und
Kilian Zunhammer (Zune – Gesang/Bass).
Von
zeitlosen Klassikern (Bryan Adams, CCR, Fleetwood Mac, John Denver,
White Stripes, Cranberries etc),über Schmusesongs (Ricchi e Poveri,
ABBA, Nickerbocker & Bine, Nena etc) über Stimmungssongs (Toten Hosen,
AC/DC, STS, the Killers, Matthias Reim, Sportfreunde Stiller, Hubert Kah
etc), bis zu moderneren Hits (Kaffkiez, Liquido, Kings of Leon, Linking
Park etc) – Gams ’n Edelweiß macht jedes Event zum musikalischen Festakt
und zu einem begeisternden Höhepunkt.
Egal ob Festzelt, Open Air, Club oder
eben oide Boazn– hier ist gute Laune garantiert ( Einstiegspreis 16 €)
16. April,
Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit Maxi „Ping“ Pongratz
Maxi ist Akkordeonspieler, Texter und
Sänger. Der ausgebildete Gärtner tauschte aber schon als Teenager den
Spaten gegen das Akkordeon und zieht mit letzterem von Wirtshaus zu
Wirtshaus und von Bühne zu Bühne. Lange Zeit war er Mitglied von
„Kofelgschroa“. Das ureigene ‚rakata-rakata‘-Akkordeonspiel von Maxi
Pongratz, seine Kompositionen und nicht zuletzt seine dadaistisch
geprägten und oftmals valentinesk erscheinenden Wortkaskaden prägten das
Klangbild und die Texte der Band von Anfang an.
In seinen Anfangsjahren als Musiker hat
Pongratz noch Apfelstrudel im Hofbräuhaus gebacken, die
Kandahar-Ski-Abfahrt für den Weltcup präpariert oder ist als Don Quijote
mit dem Wandertheater durchs Land gezogen. Später war er dann ein Bruder
Jesu während der Passionsspiele 2010 in Oberammergau und hat an der
Berufsfachschule für Musik in Altötting Klassisches Akkordeon studiert
(das Ganze aber nicht abgeschlossen). Musikalische Reisen führten ihn
durch Süd-, Ost- und Mitteleuropa, sowie in die Türkei, Südamerika und
die Südlichen Staaten von Amerika (New Orleans, Austin).
Mit Kofelgschroa veröffentlichte er drei
Alben („Kofelgschroa“, „Zaun“ und „Baaz“), die alle von Micha Acher
(„The Notwist“) produziert wurden. Im Dokumentarfilm „frei.sein.wollen“
(von Barbara Weber) war er mit den anderen Kofels zu sehen, in Josef
Bierbichlers Kinofilm „Zwei Herren im Anzug“ zu hören.
Seit 2019 macht Kofelgschroa Pause und
Maxi Pongratz ist mit seinem Akkordeon solo oder wie hier mit dem
Bassisten Simon Ackermann (Ex-Zwirbeldirn) auf Tour. Sein erstes Album
erschien im Mai 2019 bei Trikont. (Reservierung muss auf jeden Fall
sein, 20 €, Kleingeld wär gschickt).
17. April,
Samstag, traditionelles Fußballquiz mit Franz Hofstetter, Jubiläum,
Beginn 18.30 Uhr, Einlass 18 Uhr
Hofstetter hat das Quiz einige Male
gewonnen, jetzt leitet er im achten Jahr diese Veranstaltung die heuer
zugleich 30. Jubiläum darstellt, 30. Jahrtag, hier, in Hemhof. Das
allererste Quiz fand beim Olly Kunz im Keller statt. Karsamstag geht in
diesem Jahr nicht, drei Wocvhen später ist auch in Ornung. Es kann mit
Überraschungen gerechnet werden, speziellen Gästen, es kann aber auch
ganz normal ablaufen, wer weiß das schon. Franz und seine feschen
Assistentinnen wissen das Quiz und die Szenerie ins rechte Bild zu
setzen, das läuft souverän. Die früheren Veranstalter Olly ujnd Andi
wirken mit – a runde Sach! Starke Kandidaten finden sich immer, zwei,
drei werden gesetzt, der Rest qualifiziert sich kurz vorher. Dann gibt
es noch diesen Moderator (Andi Feichtner) mit legendärem Humor, der
Kandidaten wie Zuschauer sanft leitet und ihnen, wenn es nötig ist,
gewaltig einheizt. Klar ist, gutes Raten hilft, starkes
Assoziationsvermögen ist wichtig, aber an fundiertem Wissen führt nix
vorbei. Es gibt Fragen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden,
Themenbereichen und Zeitbereichen, ein buntes Gemisch, kurzweilig und
spritzig, Franz ist da einfühlsamer Choreograph, Regisseur und Autor.
Schaut vorbei, bringt euch ein, qualifiziert euch – werd a Gaudi!
24. April,
Samstag, Konzert mit den legendären
„Clubstas“
Wie lange waren sie weg? Lange, ich schätz mal acht oder neun Jahre.
Für ihre Musik gibt es koa Schublon und keine Schablon, es ist ein
Gemisch aus Rock, ein wenig Folk und Reggae, GEMAfrei! Eigene Texte,
zum Teil engagiert, zum Teil sehr humorvoll. Offbeats werden
eingesetzt, die Beine zucken lassen. So halbscharig wurde
seinerseits auch getanzt, aber eher gecruist, eine echte
Fangemeinschaft. Im Publikum ist Bewegung, die Texte wirken, die
Offbeats, es wird gewippt und gängige Passagen werden mitgesungen.
John, Michi und Steve schrieben ihre Musik nach dem Motto „oiss is
möglich und nix is ah scho wos“ und es passiert oiss so wia s
basst.. Die Dani ist mit dabei, samt Saxophon, sie ist eine Schau in
allen Bereichen und mit dem Woife kam auch noch stabilisierend der
Bass dazu. Sie haben ordentlich Erfahrung, haben viele Konzerte und
Festivals gespielt, wie seinerzeit auf dem Chiemsee Reggae Fest oder
dem Lugstockfestival, allerdings ist das eben schon eine Zeit lang
her. Egal, was immer war, sie machen narrisch Spaß – und haben
dadurch die lässigste Fangemeinde, stressfrei und witzig, ein
lockeres, spannendes Publikum (Reservierung braucht s nicht, Hut
kreist).
30. April,
Freitag, 20.30 Uhr, Indie & Nouvelle
Chanson Konzert mit „Taxi YéYé“
Taxi YéYé ist verspielter Indie Pop
und Nouvelle Chansons mit psychedelischen Elementen - mal hart, mal
zart, mal verführerisch. Die vielseitige Band schafft eine flirrende
Atmosphäre, die durch die französischen Lyrics einen ganz eigenen Twist
bekommt. Der Begriff Yéyé - vom englischen YEAH abgeleitet - bezeichnet
seit den 60er Jahren das Genre französischsprachiger Beatmusik. Taxi
YéYé entfernt sich aber davon und nimmt den Zuhörer mit auf eine wilde
Fahrt durch eine musikalische Landschaft aus abwechslungsreichen
Eigenkompositionen. Frontfrau ist die Sängerin Cécile Pierrot (einst
Inhaberin der Galerie Foyer 33), die durch ihre eigenwilligen
Gesangslinien, durch gehauchte Passagen, den ausdruckstarken
Sprechgesang und ihre intensive, gestenreiche Bühnenpräsenz einen Zauber
aufbaut, der durch Hans Mayers Gitarre melodisch und atmosphärisch
umspielt und von Werner Stadler an den Drums rhythmisch untermauert
wird. Neu dabei ist die bildende Künstlerin und Musikerin Leonie Felle
(Leonie Singt) am 6-String Bass und mit ihr entstand eine neue
Dringlichkeit und noch mehr Freude am musizieren.Ganz eigene Bassläufe!
Mit ihren Liedern lassen Taxi YéYé einen Resonanzraum entstehen, in dem
die Geschichten, die Sounds und auch die Emotionen der Zuhörer Platz
finden. Zartheit und Rauheit und tiefes Gefühl in den Liedern über
Liebe, Kämpfe und Freude - über das Leben. Lieder vom 'android girl',
inspiriert von einer Kunstinstallation in Lissabon, oder von der
Hoffnung bei 'shoegaze', dem sich-nicht- abfinden-wollen in 'je veux';
Liebeslieder ('bout des doigts') und Anti-Liebeslieder ('dis-moi') und
so viel mehr. Die Songs sind abwechslungsreich, sanft, aber auch krachig
und wuchtig, gerne auch melancholisch, mit einem Lächeln und
anschließendem tiefen Durchatmen. Versierte Songs, nicht
perfektionistisch, dafür lebendig, mit viel Platz für all die Trauer und
die Freude am Leben (Reservierung dringlich, 19 €).
7. Mai, Samstag, 20.30 Uhr, Fredl Fesl
Abend
mit Gery Gergspitzer
Er
ist der symphatische niederbayerische Barde, den jeder kennt. Nicht
nur ein gewichtiger Könner an seiner Gitarre, sondern auch ein
Wortakrobat. Ein Tausendsassa und der eigentliche Erfinder des
bayrischen Musik-Kabaretts – Fredl Fesl!
Sobald er das Fensterln bei der
Liesl oder die Moritat vom Ritter Hadubrand besang und sich dazu selbst
auf der Gitarre begleitete, hatte er das lachende Publikum auf seiner
Seite. 30 Jahre stand der bayerische Liedermacher Fredl Fesl auf der
Bühne. Neben den satirisch angehauchten und lustigen Liedtexten wurden
die minutenlangen ironischen Anmoderationen das Markenzeichen von Fredl
Fesl.
Im oberfränkischen Hof an der
Saale gibt es einen Musiker, der den niederbayerischen Dialekt
zweifelsohne beherrscht und dem die Lieder vertrauter sind wie keinem
anderen, da er sie seit seinem fünfzehnten Lebensjahr auf Kassetten und
Schallplatten „rauf und runter“ hört. Musiker, Liedermacher, Entertainer
und Radio-Moderator Gery Gerspitzer bringt in seinem neuen
Solo-Programm, dem „Fredl Fesl-Abend“, das Können des Urgesteins erneut
auf die bayerischen Bühnen und lässt sein mächtiges Liedgut
originalgetreu erklingen.
Seit März 2018 geht Gery mit
Flanellhemd, Gitarre und einem gefüllten Bierglas auf die Bühne, tritt
vor sein Publikum und lässt zwei Stunden lang Revue passieren und
Erinnerungen wach werden an diesen Mann, der bayerische Musikgeschichte
schrieb – Fredl Fesl. Ob das „Fußballlied“, „Das Lied vom Rausch“, oder
den „Königsjodler“ – er hat alle wichtigen, witzigen und großen Lieder
im Gepäck und – das sind viele.
Gerys größtes Anliegen ist,
die Lieder des bayerischen Urgesteins weiterleben zu lassen, zu
verbreiten und dem Publikum einen schönen Abend zu bereiten. Wichtig
auch, beim letzten Mal hat er das Fesl Programm mit eigenen Liedern
angereichert, wodurch noch ein paar echte Fesl Kracher auf ihre
Aufführung hier warten – sie werden kommen!
Es ist nicht irgendein
„Coverabend“. Nein. Fredl Fesl selbst war zu Gast in dem Programm und im
Laufe der Zeit haben sich die beiden angefreundet.
Fredl damals: “‚es konn oam
nix bessers bassiern, ois wenn oaner deine Liader nochschpuilt“ -
(Reservierung wichtig, 18 €, gerne a
kleines Geld).
Die neue Europäische Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) ist in
Kraft getreten, die die Verarbeitung personenbezogener Daten regelt.
Dazu uns
Europäern erst amoi ois Guade! Und - Hemhof ist in Europa.
Viele Personen,
die die Programmpunkte auf dieser homepage lesen, sind bei mir mit Ihrer
E-Mail-Adresse im Verteiler registriert, der Sie zusätzlich über meine
Veranstaltungen und andere Neuigkeiten informiert. Schön!
Da ich Sie auch
in Zukunft gern mit aktuellen Hinweisen informieren möchte, würde ich
Sie bitten, nichts zu tun.
Ja, denn wenn
Sie meinen Newsletter weiterhin erhalten möchten oder ihn zumindest
nicht ablehnen, müssen Sie nichts weiter unternehmen.
Sie erteilen mir
somit die Genehmigung, den Newsletter weiterhin an Sie zu übersenden,
bei einigen Adressen trifft das ja eh sehr selten zu.
Ihre
E-Mail-Adresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters
verwendet, ist passwortgeschützt abgespeichert und wird
selbstverständlich nicht an Dritte weitergegeben.
Die erteilte
Einwilligung zur Speicherung Ihrer E-Mail-Adresse, sowie deren Nutzung
zum Versand des Newsletters können Sie natürlich jederzeit widerrufen.
Des Weiteren können Sie den Newsletter
auch durch eine entsprechende Nachricht per E-Mail an
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