Herbst, Winter 26, Winter, Frühling 27


Reservierungen unter info@hubbi.net Einlass bei den Veranstaltungen ist 19.30 Uhr, Beginn 20.30 Uhr (nur beim Fasching eine halbe Stunde später). Wenn die Veranstaltung beginnt, verfällt die Reservierung, dann können Wartende nachrücken.


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Was hier immer gerne gesehen ist – Kleingeld oder zumindest abgezähltes Eintrittsgeld - wenn s leicht geht, natürlich nur.
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4. September, Freitag, 20.30 Uhr, Kabarett mit Helmut A. Binser

schon ausgebucht


11. September, Freitag, Geburtstagsfest privat


18. September, Freitag, 20.30 Uhr, Woodstock-Konzert mit den „Bucket List Ramblers“

Die Bucket List Ramblers bieten ein einzigartiges Erlebnis, indem sie ausgewählte Songs der 60er und 70er Jahre, auch mit Bezug zum legendären Woodstock-Konzert, auf einem nostalgischen Trip durch die Zeit präsentieren. Die vier Musiker, die auch bei „Dylan On The Rocks“ spielen, kombinieren die fetzigsten Songs von Bob Dylan mit Klassikern von CCR, Neil Young, Rolling Stones, Rod Stewart, T Rex, Johnny Cash, den Eagles und anderen Bands der 60er und 70er Jahre. Diese Veranstaltung ist eine perfekte Gelegenheit, um die Musik dieser Zeit zu genießen und gleichzeitig interessantes Hintergrundwissen zu erhalten (Reservierung braucht s sicherlich, 18 €)


25. September, Freitag, 20.30 Uhr, Freitag, Konzert mit „Leiwaund“ und ihrem Austropopprogramm „a Botzn Hetz“.

Seit einigen Jahren spielen da Ossi, die Sandi, da Tom und die Vreni Konzert nach Konzert und immer ist was los. Seit etwa Jahren spielen sie auch hier und es ist jedes Mal a Fetzn Gaudi. Die Pandemie seinerzeit hatte den positiven Effekt, dass noch Lieder zusätzlich einstudiert werden konnten und s Repertoire somit erweitert wurde. Sie kommen hervorragend an, kein Wunder, sie sind einfach großartige Musiker:innen und Sänger:innen und ihr Programm ist ein Programm, das Herz und Gemüt in Wallung bringt, man kann und will gar nicht aus, man singt einfach mit. Sie spielen fast ausschließlich Österreichs größte Lieder und da gibt es viele, auch aus neuerer Zeit. Der Ambros, freilich, Fendrich, Danzer, STS, Dr. Kurt Ostbahn, v. Goisern, Seer, Arik Brauer, Cornelius, um ein paar der Bekanntesten zu nennen. Dazu aber eben noch diese speziellen Schmankerln, die den echten Liebhaber aufhorchen und staunen lassen. "Leiwaund" gräbt herrliche Gustastückerl aus und aus Erinnerungsskizzen werden farbige Bilder - mei, is des schee! Sie frotzeln, scherzen und haben mächtig Spaß, in den das Publikum ohne Berührungsangst sofort mit einsteigt, die gute Stimmung verdichtet sich, wird fast greifbar - sie machen narrisch Spaß und das dann auch noch über drei Stunden und mehr! Erwähnenswert mit Ausrufezeichen ist Sandi, ihre Stimme ist ein Klangerlebnis, ein Alleinstellungsmerkmal, sie singt tief, sonor, mit dem Wohlklang einer Ducati. (17 €, Reservierung dringlich! Kleingeld kommt sehr gut an)!


2. Oktober, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert und Gaudi mit den Neurosenheimern

Ein neues Programm, zumindest eines, das hier noch nicht gespielt wurde, begeisternd, logisch, und einnehmend guad! Fangen wir doch mal mit den Instrumenten an. Gespielt werden Gitarren, Klarinetten, Akkordeon, Hackbrett, Claves, Tröte, Ukulele, Nasenflöten, Waschbrett, Blockflöten, Melodika, Querflöte, Glockenspiel, Eiershaker, Wackerl, Tuba, Kontrabass und Cajon. Gesungen wird auch, freche Texte, witzig und einfach lebensnah. Ein herrliches Gebräu an sprudelnder Musik.

Die drei Neurosenheimer Kati, Marita und Tobi, sowie die Altrosenheimerin Katrin, eine studierte Musikerin, haben sich über die Jahre ein erfrischendes Repertoire an Liedern erarbeitet. Stilsicher, gekonnt, auch im neuen Programm, das zur Premiere eine sehr schöne Kritik einfuhr. Sie brillieren mit bayrischen Texten, ihrer musikalischen Vielseitigkeit, ihrem Können, aber auch durch ihren Spielwitz und die feinen Ideen. Und der passenden Moderation, Information mit kabarettistischen Zügen.

Mit genannten Qualitäten und ihrer Leidenschaft werden die Abende zu freudigen und das Programm zu einem mitreißendem. Sie sind – absolut verdient - sehr erfolgreich, füllen inzwischen Hallen. Doch das ist für sie nur ein Teilaspekt. Sie arbeiten nicht inflationär, lassen sich Raum und sie schauen und finden dadurch auch immer wieder spezielle Räumlichkeiten. Mal sind sie wunderschön, mal ab- oder hochgelegen, mal lässig, mal urig. Manchmal bieten sie Platz für hunderte von Menschen, mal müssen sich einige wenige Zuschauer eng aneinander schmiegen. Wichtig auch - sie engagieren sich, beteiligen sich an humanitären Projekten - mit dem, was man gerne macht, Gutes tun, ein Idealfall (19 €, Reservierung ist dringlich).


10. Oktober, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit den „the Ukelites“, Swing, Rhythm’n’Blues, Wave, Country, Soul und Pop

Das Münchner Quintett um die Ukulele spielende Sängerin Miri Hein (einst auch im „Libella“ als Barkraft tätig) lässt jeden Song zu etwas ganz Eigenem werden. Musikalisch geht die Reise von Jazz, Swing, Soul und Rhythm’n’Blues der 60er Jahre bis hin zu Country, Pop oder exotischen Klassikern. Doch da ist nichts angestaubt, die ungewöhnliche Instrumentierung mit Ukulele(n), begleitet von dem erstaunlich sonor klingenden Ukulele-Bass, einem Alt- wie auch einem Bariton-Saxophon und einer Steel Guitar (früher nannte man das Instrument in Deutschland auch Hawaii-Gitarre) lassen alle Stücke taufrisch erscheinen. Miri singt dazu außergewöhnlich gekonnt, äußerst präzise, sie passt sich stilistisch zielsicher dem Song an, ohne der ausdrucksstarken Stimme das Eigenleben zu nehmen. Und wenn der schönste Schlagzeuger Deutschlands dann noch seine Jazz-Besen wirbeln lässt, gibt es kein Halten mehr. Es ist für den Gast ein Lustwandeln und Treibenlassen in schöner Musik, fein dosiert und herzlich gesteuert. Ein prickelnder Mix aus alter und neuerer Musik, gekonnt und mit Charme serviert. Ein Mix, der stilles Blut nach und nach ins Köcheln bringt, das Wallung erzeugt und bald das freudig erregte Publikum an den Kniekehlen packt, Wippzentren aktiviert und Schnippstellen kitzelt. Man kann nicht aus, man ist mitten im Geschehen, Teil der Musik, schwitzend und doch entspannt, locker und gelöst, man geht in dieser kreativen Lust auf und lässt sich liebend gern verwöhnen. Einfach schee!! Die letzten Jahre war das einer der absoluten Stimmungshöhepunkte (Reservierung wichtig, 19 €).


17. Oktober, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Sundowner“

Sundowner“ besteht aus Markus, Maggie und Tom, sie alle kommen aus dem Landkreis Rosenheim. Die drei verbindet die Leidenschaft für handgemachte Musik mit allerlei Saiteninstrumenten (Gitarren, Akustikbass, Fiddle, Mandoline), gepaart mit dreistimmigem Gesang. Ausgewählte Coversongs werden mit viel Gefühl serviert, verstärkt. manchmal aber auch akustisch.

Seit Mitte 2019 sind sie in dieser Besetzung unterwegs und spielen englischsprachige Songs aus Country, Rock, Pop, Folk und Americana, sie sind regelmäßig in der Westernstadt Pullman City zu finden, auf Konzertbühnen, Festivals, Pubs, Berghütten, Biergärten.

Eine Playlist sagt oft mehr als Erklärungen, wenngleich ergänzend angeführt werden muss, dass sie ihre Instrumente außergewöhnlich gut beherrschen, ihre Stimmen großartig sind und perfekt harmonieren. Dazu spannende Arrangements – aber jetzt: Eagles, Common Linnets, Dolly Parton, Madison Violet, Sheryl Crow, Eric Church, Peter Gabriel, John Cougar, Norah Jones, Alabama, Lady Antebellum, REO Speedwagon, Fleetwood Mac, Little River Band, Alison Krauss, Dan Fogelberg, Old Dominian, The Steeldrivers, Albert Hammond, Ed Sheeran, Zac Brown Band, Lionel Richie, Darius Rucker, Simon & Garfunkel, Don Henley, Dixie Chicks, U2, The Band Perry, Crosby, Stills & Nash, The Judds, Beatles, Music from the Nashville Cast und so weiter und sofort geht s los (Reservierung dringlich, 17 €, Kleingeld oho)


23. Oktober, Freitag, 20.30 Uhr, humorvolles Dialekt-Konzert mit der „Großstadt Boazn“ und ihrem Programm „Barhocker“

Die Großstadt Boazn ist zwar eine Münchner Formation, zwei der Musikanten kommen aber aus dem Raum Chiemsee und – sie war wirklich eine Schnapsidee. Was am Tresen einer Münchner Kneipe, definitiv nach Mitternacht, mit einer wilden Volksmusik-Session begann, hat sich im Laufe der Jahre zu einer musikalisch vielseitigen Band entwickelt. Mit originellen volksmusikalischen Eigenkompositionen zwischen Tradition und Moderne und fast vergessenen Song-Perlen von damals bis heute, weiß das Trio bestens zu unterhalten, zu brillieren. Ziach, Baritonsaxofon und Gitarre verschmelzen zu einem ungewöhnlichen und fetzigen Klang, der auf große Festivals und Konzertbühnen genauso passt wie in urige Wirtshäuser oder New Yorker U-Bahn Stationen.

Die Vita der Mitglieder liest sich äußerst spannend.

Matthias Pürner ist in Altenmarkt an der Alz aufgewachsen, hat Volksmusik mit Hauptfach Steirische Harmonika studiert. Bei der Großstadt Boazn setzt er auf das unverwüstliche Begleitfundament von Birgit und Beni filigrane, kraftvolle, bisweilen auch extravagante Melodien. Seine Kompositionen für die Band sind mal volksmusikalisch-traditionell, mal poppig-modern. Neben der Großstadt Boazn ist Matthias auch als Solist mit Loops und Effektgeräten unterwegs, aber auch die Wirtshausmusik kommt nicht zu kurz – so spielt Matthias regelmäßig in verschiedenen Formationen mit Ziach, Klarinette oder Gitarre in Gasthäusern in ganz Bayern und Östereich auf.

Birgit Tomys stammt aus Straubing und ist damit eine waschechte Niederbayerin. Ihre musikalische Leidenschaft gibt sie mit Begeisterung an einer Münchner Fachakademie und auf verschiedenen Volksmusikseminaren und Fortbildungen weiter. Als Redakteurin und Moderatorin gestaltet sie regelmäßig den "Feierabend" auf BR Heimat und ist bei verschiedenen Live-Veranstaltungen zu hören. Mit der Großstadt Boazn hat sie das in der Volksmusik eher untypische Baritonsaxophon als mal knackig-derbes, mal einfühlsam-melodiöses Begleitinstrument für sich entdeckt und prägt damit maßgeblich den besonderen Sound der Gruppe. Daneben ist Birgit in zahlreichen anderen musikalischen Projekten aktiv. Mit der Eb-Klarinette und der Kapelle Kaiserschmarrn erobert sie Bayerns Bierzelte, und wenns mal wilder werden darf, zelebriert sie in der Bigband Dachau chaotisch-energetischen, analogen Live-Techno. Und – sie gibt keine Ruh, sie übt auch noch heimlich Zither.

Der Chiemgauer Benedikt Landenhammer ist als vielseitiger Gitarrist von der Melodie- über die Begleitgitarre bis hin zur Liedbegleitung gefragt. Neben der Hochschule für Musik und Theater und der LMU in München hat ihn sein Lehramtsstudium bis in die USA geführt. So schöpft er aus einer reichhaltigen musikalischen Bandbreite, die sich bei der Großstadt Boazn in seinem zackigen Begleitgroove, ausgefuchsten Basslinien und poppigen Gitarrenriffs bemerkbar macht. Auch das ein oder andere Solo ist zu hören. Als Pädagoge mit Leib und Seele ist Beni nicht nur auf Konzertbühnen und in Wirtshäusern, sondern auch als leidenschaftlicher und engagierter Referent bei zahlreichen Volksmusikseminaren im gesamten Alpenraum anzutreffen.

Man kennt die Großstadt Boazn von den Brettlspitzn, das wird ihnen aber nur zur Hälfte gerecht, wie die andere Hälfte ausschaut, das kann man hier erleben (Qualitätspreis 20 €, Reservierung braucht s)!


30. Oktober, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit den „the Instant Voodoo Kit“

The Instant Voodoo Kit aus Würzburg verbindet seit 2010 Gypsy Swing, Jazz und Cabaret zu einem explosiven Mix aus Musik, Theater und Humor. Zwischen Tanzwut, Tragik und einem Augenzwinkern erschaffen sie eine Welt, in der Swing auf Varieté trifft und das Absurde zum guten Ton gehört. Mit Kostümen, Soundeffekten und energiegeladener Performance bringen sie das Publikum zum Lachen, Staunen und Tanzen. Ihre Shows sind charmant aus der Zeit gefallen – wild, poetisch und herrlich schräg. Ein echte, ein liebenswerter, ein leicht chaotischer Spaß.
Mit dabei – Andrea Aicher aus Holzbau-Halfing

(Einstand -18 €, auch Kleingeld wird gern genommen).

 


6. November, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit Jamenco

Jamenco – das ist treibender Groove und waghalsige Improvisationen bis die Funken sprühen. Leidenschaftlich und virtuos, aber auch fein und elegant. Ein frischer Mix aus Latin Jazz und Flamenco Nuevo. Armin Ruppel ist der Jamenco Gründer. Ein begeisternder Saitenvirtuose à la Al Di Meola, Paco De Lucia und John McLaughlin. Und genau diese Art der Musik wird hier gespielt, gelebt, gepflegt, die legendäre „Friday Night in San Francisco“ ebenso wie die coolen Latin-Hits von Sergio Mendes wie auch Astor Piazzolla, den großen Meistern des Tango Nuevo. Sepp Aschbacher spielt einen sensationellen Bass, schnell, präzise, schnarrend, warm und packend, er erdet die beiden Armins (Ruppel und Woods), die Gitarre und das Piano, zwei Armins, die sich blind verstehen und das müssen sie auch - manche Stücke sind so rasend schnell, dass ein falscher oder schlecht gesetzter Ton zu verstrickendem Chaos führen müsste - müsste! Aber, sie verstehen sich ja blind. Die Geschwindigkeit sorgte für die begeisternden Momente, rassige Rhythmen, rasante Wechsel, aber es wurden auch Stimmungen erzeugt, kunstvoll und vielschichtig gefärbt. Sehr viel Schönes ist zu hören, Tiefen werden ausgelotet, das Geschehen wechselt oft und bleibt durchwegs kurzweilig. Und, es sind nicht alles Instrumentalstücke. Armin singt auch, er kann es, hat eine schöne Tenorstimme, ein wenig wie Elton John. Unter anderem singt er und spielen sie ein Sting-Cover (fragile), das richtig unter die Haut geht. Absolute Klasse. (Reservierung wichtig, 19 €, gerne Kleingeld)

 

7. November, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Zwoa Bier“ und Band

»Zwoa Bier« sind zwei (immer noch) junge Burschen – Michi Schauer und Sepp Bastl - zwei Gitarren, zwei Gaspedale – so hieß es immer. Aber seit vier, fünf Jahren kommen sie mit Band, die Ass Brüder Simon und Flo sind mit dabei. Sie sind inzwischen ein eingespieltes Bühnenteam mit Showpartner Publikum. Spontan und doch bestens arrangiert. Mit bayrischen Texten voller Bier und Verstand und dem Wunsch, die Fernsehsendungen, Titelblätter und Frauen der Republik zu erobern. Genau diese Mischung aus Talent, Gaudi und authentischer Unvernunft macht aus »Zwoa Bier« einen schillernden Maßkrug gefüllt mit allerbester Laune, rotzfrechen Lebensweisheiten und einer dermaßen ansteckenden Spielfreude, dass es auch noch den letzten Stubenhocker von der Couch runter reißt. Sie sind Revolutionäre, eine fröhliche Revolution gegen das generelle Desinteresse und das Aussterben von Dialekt und Kreativität, eine bairisch-melankomische Liedermanufaktur! Ihr „Katersong“ ist ein Hit und ihre „Traumfrau“ a Wucht! Wer wissen will, warum Bayern das geilste Land der Welt und Bier der beste Treibstoff des Planeten ist, der muss „Zwoa Bier“ live erleben. Von Rosamunde Pilcher bis zur Truman Show, es werden viele Interessensgebiete eingearbeitet und mit dem nötigen Witz dekoriert, ja, und wenn der Michi, der Sepp und die Assbrüder dazu noch Gas geben, dann bebt die Bude, als ob s kein Morgen mehr gäbe. Aber es gibt für sie ein Morgen, ein gutes Morgen, mit Fernsehauftritten, Titelblättern, da werden Frauen sein, das Bier wird laufen und, und, und …

Michi und Sepp sind Kindergartenfreunde. Da ist wirklich was gewachsen, das passt zusammen, hervorragende Lieder, glänzend präsentiert. Sie machen richtig Show, fahren dabei ihre Mimik auf "Null" herunter, wirken emotionslos wie dereinst die „sparks“, zerlegen diese Stimmung und fetzen dann mit überraschenden Einlagen und erotischen „Elvis“-Hüftschwüngen die Bühne. Starke Choreographie, gekonnter Spaß (Reservierung wichtig, 20 €)!

 

13. November, Freitag, 20,30 Uhr, Konzert mit „Johnny & the Yooahoos“ - It's Folk – it's Country – it's Bluegrass!

Johnny & the Yooahoos“ lautet der Name des Quartetts um Johnny Schuhbeck (Mandoline, Gesang), Bastian Schuhbeck (Banjo/ Dobro, Gesang), Bernie Huber (Akustikgitarre/ Mundharmonika, Gesang) und Jonas Kollenda (Kontrabass, Gesang).

Bluegrass ist amerikanische Folklore in einer seiner traditionsreichsten und emotionalsten Formen: Hohe mehrstimmige Gesangspassagen, dazu schnelle und virtuose Soli der Instrumentalisten. Diese Charakteristiken sind auch die Basis dieser rein akustischen Formation, sie ergeben flirrende, spannende und stimmungsvolle Kombination aus Stimmen und auf Holz vibrierenden Saiten.

Die 2016 gegründete Formation „Johnny & the Yooahoos“ spielt sowohl Klassiker des Genres, wie auch vermehrt geniale Eigenkompositionen. Die vier Musiker bleiben dabei dem Bluegrass in seiner Ursprünglichkeit treu, streuen aber auch gern moderne Kompositionselemente ein.

So bekommt der Zuhörer neben „rasanten Stampfern“ hier und dort auch schon mal eine Ballade, ein Instrumentalsolo oder gar eine A Capella-Darbietung geboten. Eine Mischung, die für Furore sorgt, sie gewannen den internationalen Musikpreis, eine weltweite Auszeichnung, die eine 6-wöchige Nordamerika Tour beinhaltet. Gleich nach dieser Tour kommt dann Hemhof – und sie kommen gerne, das Rothmooser Bier ist nur ein Grund.

Johnny & seine Kumpane spielen sensationell, i-Tüpfelchen ist der ausnehmend gekonnte 3-stimmige Gesang, die Moderation pendelt zwischen umwerfend sympathisch bis fast anarchistisch, dazu diese tollen Stücke - Cover wie Eigenkompositionen. Mit viel Gefühl, Geschwindigkeit, Präzision, Showelementen und lachenden Gesichtern bringen die ausnehmend sympathischen Burschen die Stimmung zum Kochen – sie schaffen ein leidenschaftliches Fest. Ein Erlebnis für s Aug, für s Ohr, für s Gemüt, Musik, die sich einmassiert, handgemacht und ehrlich (Reservierung ist dringlich, 20 €)!


20. November, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Anheizholz“

Anheizholz“ kommt aus dem benachbarten Schnaitsee, ein Ort mit fantastischem Blick über das Chiemgau und den Chiemsee bis in die nahen Berge. Dieser Blick schafft Weite, er gibt ihrer Musik eine ganz eigene Strahlkraft, die sie dynamisch und ausgesprochen anregend umsetzen. Diese sanfte aber wirkungsvolle und schöne Kraft, ist kennzeichnend für das Spiel der noch jungen Formation. Sie haben einen ganz speziellen Heimatklang gefunden, stilsicher, eine Melange aus Folk, Pop und klassischer Musik, bei der die bayerischen Wurzeln immer hörbar sind. Der mehrstimmige Gesang mit den zarten Blockflötensolos und einem poetischen Tastenglockenspiel führt in herzerwärmende Welten aber auch in fremde, fast mystische Sphären, auf- und abgerundet von Gitarre, Cello und Kontrabass und der bairischen Sprache als Erdung. Schlagzeug und Synthi bringen lässige Popsounds mit ein und erweitern damit spielerisch mit plakativen Farbklecksen das Klangerlebnis.

Die Songs von „Anheizholz“ klingen wie die vertonte Liebeserklärung an die sanft hügelige Heimat, sie schwenken aber auch liebevoll Richtung Norden, genießen die saftig grünen Farben Irlands und Schottlands, reiben sich an der archaisch rauen Schönheit Norwegens und kehren dann mit einem musikalischen Lächeln in die Heimat zurück. Ihre Musik ist eine Liebeserklärung an die Natur, einer Liebe, die tief in ihnen wohnt und aus den Herzen kommt, hörbar und begeisternd.

Anheizholz: Das sind Thomas (Gesang, Gitarre, Bass, Bassdrum) und Christine Beer (Blockflöten, Gesang, Tastenglockenspiel, Percussion) sowie Charlotte Lang (Cello, Gesang, Percussion). Kosten tut s auch was, 19 € als Einstieg sollten wunderbar passen (Kleingeld? – Immer, aber nicht zu klein).


21.November, Samstag, 20.30 Uhr, Disco mit den DJ´s T. Rence Hill und Alex Hoeff – eine halbe Stunde früher

Die Abende beginnen manchmal gemütlich, meist aber pulsiert gleich der Bär. Ihre Auswahl an Musik, die unterschiedlichen Stile, sie haben gut gestöbert, recherchiert und sind gut informiert - ein breitgefächertes Repertoire. Die eigenwilligen wie innovativen DJs schließen, um das hier dargebotene Musikangebot vereinfacht darzustellen, Charts und Gröloldies aus, das mögen sie nicht so, aber sonst ... Sie sind feinhörig, sie reagieren schnell und können Tendenzen erfassen. Jedes Mal wieder klasse (Reservierung braucht s nicht,, Unkostenbeitrag 5 €)!


27. November, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Cream Cake“

Wunderschöne aktuelle aber auch altbekannte Songs aus Pop, Soul und dem Countrybereich, werden frisch, gekonnt und ausnehmend sympathisch dargeboten von sehr hübschen Damen. Vroni Zunhammer, Irmi Stocker und Angie Aschbacher begeistern dreistimmig. Tolle Stimmen, bekannt auch von Bands wie „Blues Blosn“, „Huraxdax“ und „Ladies in Swing“, dazu die wunderbar verspielte, spritzig choreographierte Darbietung, das feine Gespür für Bühnendramaturgie und die anregende und hochsympathische Moderation - das sind beste Voraussetzungen für einen stimmungsvollen, leuchtenden Abend. Aufgerundet wird dieses beglückende Klangerlebnis von Musikern, die zu den besten der Gegend gehören: Sepp Aschbacher, Bass, Armin Woods, Klavier, Tobi Weber, Schlagwerk und Gerhard Weber, Gitarre. Es ist schon a Schau, wie sie schwierigste Passagen in souveräne Leichtigkeit wandeln, es macht sprachlos, lässt einem juchetzn und staunen, Ihr Programm hat Swing, Groove, Grip, der Funke springt von der ersten Minute an auf s Publikum über und erzeugt eine Gemengelage, die von begeisterndem Ausspannen über durchgehendes Hochgefühl reicht, hier wird beste Unterhaltung und große musikalische Vielfalt geboten (19 Euro, Reservierung ist dringlich).

 

4. Dezember, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit Endton

Lorenz Schmied von Lenze & de Buam hat gemeint, diese Mädels starten rasant durch, schnell, ganz schnell buchen.

Ja, sie sind wirklich außergewöhnlich gut, sie schreiben ihre Musik selber, ausgetüftelte Melodien und ehrliche Texte. Das eine oder andere fremde Lied findet sich aber auch im Repertoire, es muss halt zu ihnen passen. Der mehrstimmige Gesang steht im Vordergrund, meistens begleitet von Gitarre und Bass, hin und wieder aber auch Geige und auch ein Klavier kommt zum Einsatz.

Ihre Musik klingt nach Country, nach Folk, wird aber von vielerlei Einflüssen genährt. Man kann sie in die hinterste Ecke einer kleinen Kneipe als harmonische Klangkulisse einsetzen oder auf einer Kleinkunstbühne vor offenen Ohren, sie spielen immer und überall mit unbandiger Freid.

Musikalische Vorbilder:
Debbii Dawson, Fleetwood Mac, Zach Top, The Kruse Brothers, I’m with her, Peter Paul & Mary, Norah Jones, Bruce Springsteen, Crosby, Stills and Nash…

Sie waren auch Teil des Theaters der GTEV D´Bachecker, Hirnsberg-Pietzing

Bandmitglieder:
Anna Pfisterer: Gesang, Bass, Klavier
Lena Pfisterer: Gesang, Gitarre, Geige
Vero Reiser: Gesang, Gitarre

(Premierenentgelt – 19 €, vielleicht sogar passend)


12. Dezember, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Kaffekranzl de Luxe“

No Trust“ ist Legende. Teile dieser starken Rockband spielen jetzt bei den Radiobeats“, pflegen aber auch – als schönes Hobby – ihr Kaffeekranzl de Luxe“. Sie spielen Lieblingslieder zwischen Melancholie, Wohlgefühl und Euphorie, pflegen den gemütvollen Groove. Die Mannen um den Rankhamer Bassist, Sänger und Moderator Flo Schlosser sind hervorragende Musiker, Thomas Bartsch glänzt an der Gitarre, Klaus Ruppert ist ein begnadeter Sänger, sicher mit der Beste, der jemals hier Ohren beglücken wollte und Christian Voggenauer Pertl ein äußerst variabler und präziser Schlagzeuger. Tolle Songs, originell arrangiert - von Tom Petty über Iggy Pop, Oliver Onions, Foo Fighters, Johnny Cash, Tenacious D, Lenny Kravitz zu Bon Jovi, the Beatles, White Stripes, Wild Cherry, Doobie Brothers, James Brown, Lady Gaga und Pink Floyd. Sie machen das hier seit Jahren, das Publikum ist immer begeistert!

Wichtige Info - das Kaffeekranzl symolisiert den gemütvollen Ablauf, die Musik selber passt aber auch zu Bier, Wein und Schorle. (18 €, Reservierung ist dringlich).

 

19. Dezember, Samstag, 20.30 Uhr, Soul, Pop, Country, Rock mit Backwood

Bei den fünf Musikern aus dem Raum Rosenheim stehen Pop, Soul, Country und etwas Rock auf dem Programm – zumeist Songs, die man selten hört und sich dann fragt: Warum eigentlich, oder bärig, das kenne ich doch. Die Stücke werden auf Ihre Aussage reduziert und völlig frei neu interpretiert. Und das geht nur, weil sie s können.

Das Repertoire besteht unter anderem aus Songs von Sting, Diane Birch, Lenny Kravitz, Little Big Town bis hin zu Gregor Meyle.Den rhythmischen Background bilden am Bass Franz Leidl und Markus Schöberl an den Drums. An der Gitarre greift Harry Lange in die Saiten und am Piano rundet Markus Reiter das Gesamtbild ab. Dominik Babel am Gesang ist der Mittelpunkt der Band, er verleiht ihr und den Songs mit seiner begeisternden Stimme Authentizität und starke Aussagekraft (Kennenlernpreis 17 Euro, Kleingeld passt bestens ins Schweinderl)


26. Dezember, Samstag, 20.30 Uhr, Weihnachtsverdauungslesung mit Uli Hannemann

Ein alljähriges Vergnügen, schweißtreibende Texte, trockene Wiedergabe. Uli Hannemann, der Berliner, der in Prien aufgewachsen ist, serviert, wie schon seit gut 30 Jahren, seine delikaten Texte. Hannemann ist sarkastisch, witzig, phantasiereich und entlarvend einfühlsam. Er hat sein Publikum im Griff, es lauscht, kichert leise, lacht empört und dann frei drauf los (Keine Reservierung möglich, Hut kreist).

 

2. Januar, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit dem Onkel Bazi Orchester

Dass die vier Bazis aus Nußdorf gern in den Bars der Region aufspielen, ist Tatsache und etabliert. Das hat seinen guten Grund. Kaum eine andere Musikgruppe ist so spontan, vielfältig und witzig wie dieses Quartett. Ziachara Bene Mias, Christoph Sinhart, Hias Weyerer und Bäda Dettendorfer zeigen dabei, dass sie eine Liveband sind, die den Namen noch verdient und deshalb auch gerne auf Wünsche eingeht.

Der musikalische Background liegt bei den Vieren stets auf der traditionellen Volksmusik, .da kommen sie alle her und sie lieben sie. Doch stilistische Grenzen gibt es beim Onkel Bazi Orchester nicht. Da mischen sich auch moderne Songs unter das Programm, ein Disco-Pogo ist für die Musiker auch kein Problem. Ebenso wenig wie eigene Stücke, die dann mit äußerst amüsanten Texten daherkommen. Wird da viel geprobt? Nur so viel, wie es braucht, sie spielen andauernd live, sind so souverän, da entwickeln sich die Lieder wie von selbst und man kann sofort sehen, wie das aufs Publikum wirkt. Sie tasten sich mit ihrer Musik ins Publikum hinein und finden überall Adressaten

16 Instrumente kommen zum Einsatz, auch ein Grund, dass das Fernsehen schon öfter angeklopft hat, sie weigern sich aber beharrlich, weil bei Kameraaufnahmen die Spontanität flöten gehen würde und es macht sich als Kontrast gut in der Vita.

Finden mussten sich die Mitglieder nicht. Sie sind schon seit Jahren zusammen, teilweise miteinander verwandt. Und - Musik machen die Nußdorfer nicht nur mit dem Vier-Mann-Orchester. Jeder der Bazis spielt auch noch in anderen Kapellen und Formationen. Unter anderem sind das die Weissngroana, die Koidboch Musi, die Familienmusi Sinhart, die Windstreich Musikanten, Oimräslmusi, das Original Inntaldreieck, die Huaba Jacksons, Grenzverkehr, GmiasHauptGang oder die jungen Hinterberger. Und der Name? Die kleine Nichte vom Matthias konnte dessen Namen nicht aussprechen, sie nannte ihn immer „Onkel Bazi“, scho hod s basst ( 19 €, Reservierung wichtig).


9. Januar, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit Lenze solo

Lorenz Schmid, der Astl-Lenze aus Oberaudorf ist ein gefragter umtriebiger Musiker und, er hat in seinem Musikantenleben schon außergewöhnliche viele und gute Songs geschrieben und eingespielt. Er spielt hier solo, nur mit Gitarre und Keyboard. Seine Lieder sind ein erfrischend origineller Mix aus Volksmusik, Pop und Chanson, die Texte sind phantasiereich und witzig, sie sind außergewöhnlich, oft nicht gleich fassbar, mit farbigen Assoziationsmöglichkeiten. Seine Musik geht ins Blut, er findet wunderschöne Melodien und singt richtig gut. Grundiert wird sie durch erdige bayrische Mundart, stoisch, wortkarg, wie bei „er mog ned redn“. Selten erzählend. Geschickt werden Wiederholungen benutzt, die den Songs Würze aber auch Leichtigkeit verleihen. Überhaupt - die Texte: Der „Salod“ wird gelobt, versponnen über den Bruder mit dem „Moped“ berichtet, es gibt den „Kua Bua“ den die Mamma vor dem Teufel warnt, er will aus Langeweile Nasen bohren, er lügt und verweigert seine Hilfe und kann ohne sein Haustier „Franze“ nimmer sein. Sein Geburtstagslied hat schon viele Feiern erwärmt. Dazu findet er nie sein „Schaafe“, aber, des geniert eam ned - „er duat si ned obe“. (18 €, Reservierung dringend, gerne Kleingeld).

 

16.. Januar, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit Kupfadache

Die Band namens "Kupfadache" gibt es seit Frühling 2015, im Juli letztes Jahr haben sie auf der Lagler-Alm ihr 10-Jähriges gefeiert. Die roten Haare waren seinerzeit Namensgeber und prägen auch heute noch das Bild. Die Besetzung hat einige Male gewechselt, inzwischen hat sich die Formation zu einem Trio verschlankt. Nach wie vor schreibt Sabine viele der Lieder, sie spielt Gitarre. Ihre Stimme ist herausragend, ein Alleinstellungsmerkmal, sie ist in der etwas tieferen Lage anrührend melancholisch, voller Geheimnisse und in der etwas höheren Tonlage voller Leidenschaft. Ergänzt und im Wechsel belebt werden die Lieder von der schönen, warmen, sehr präzisen Stimme von Sylvia, die gleichfalls Gitarre spielt und ebenfalls komponiert und textet. Michael spielt Klavier, er begleitet, verdichtet, verziert und gibt Raum und Tiefe. „Kupfadache“ schafft sich ein eigenes Kunstwerk aus Begeisterung, Natürlichkeit, Können und Leidenschaft. Herzensmusik! Etwas Folk fließt ein, ein wenig Liedermacherei, im großen und ganzen aber sind es einfach prächtige bayrische Lieder voller Lust auf Harmonie und spielerisch spannenden Arrangements. Eingängige aber nicht einfache Melodien, Texte, mit humorvoller Pointe, stimmigen Gefühlsbild oder einem tiefschönen Sinn. Die zweistimmigen Parts sind gebündelter Jubel. Sympathisch, herzlich und herzerfrischend. Sie zeigen, dass emotionelle handgemachte Musik die Trends überdauert und immer lebendig und pulsierend bleibt (Reservierung dringlich, 18 - gerne auch Kleingeld)


23. Januar, Samstag, 21 Uhr, Penner- und Schlampenball (Einlass 20 Uhr)

Ohne Maske geht nichts, Alibiverkleidung zählt nicht, Phantasie, Kreativität, ein herrlicher Abend, bärige Stimmung, DJ Ingo kennt keine Pausen, dafür durchgehend gute Musik (Reservieren unbedingt, 5 € Unkostenbeitrag, bitte für den Abend genug Kleingeld dabei haben, bei mäßiger Verkleidung wird einer 10er fällig, unverkleidet sind s 20 €).


30. Januar, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „YP`S“

Hinter dem Namen "The YP'S" verbergen sich fünf erfahrene Musiker aus den Landkreisen Rosenheim, Erding und München. Seit inzwischen gut 25 Jahren spielt die Band groovige und tanzbare Stücke, beginnend mit den 60er Jahre bis hinein in die heutige Zeit. In den letzten Jahren binden sie mehr und mehr junge Musiker ergänzend mit ein und bieten ihnen die Chance, vor gar nicht so kleinem Publikum zu brillieren. Der personifizierte Ausgangspunkt dazu ist Roland Sternkopf, Musiklehrer in Bad Endorf, der sitzt da an sprudelnder Quelle. 

Die "The YP's" setzen auf eine bunte, abwechslungsreiche Mischung aus Rock, Blues, Soul und dem guten, alten Rock'n'Roll. Das Repertoire der Band reicht von Stücken der Rolling Stones und den Doors über Santana und Joe Cocker bis hin zu James Brown, Cure, Pink Floyd, J.Geils Band , dazu noch Monty Pyton, Rocky Horror oder Prince.

Hanna, die Lead-Sängerin, ist gesegnet mit einer herrlichen Stimme, sie interpretiert Klassiker von Tina Turner, Melissa Etheridge, dazu aber auch aktuellere Stücke, ein Beispiel: The Gossip.

Das Gesamtprogramm ist äußerst geschickt gewählt, da ist für jeden was dabei, wie auch die Namen vorab zeigen. Es wird ein wenig ausgeräumt, damit das Publikum körperlich werden kann, es gibt aber schon auch Sitzplätze. 

Schön auch, dass in dieser Formation so viel Qualität steckt, dass sie die Sänger passend zu den Songs wechseln können, das hält die Spannung zusätzlich hoch und verleiht die richtige Würze. Wichtig für "The YP'S" ist das absolute Live-Gefühl; das bedeutet, dass nichts von CD oder MIDI-Sequenzern kommt, sondern "von Hand" echt gespielt wird ( Reservierung macht keinen Sinn, Hut kreist, bitte passende Scheine mitführen )!

 

13. Februar, Samstag, 20.30 Uhr, Vorpremiere von Christine Eixenberger und ihrem neuen Programm

da ist leider schon ausgebucht - Warteliste?

 

20. Februar, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert und beste Unterhaltung mit Roland Hefter

Da braucht s koa Beschreibung, da ist immer im Nu ausgebucht (Unkostenhilfe 22 €)

da ist leider schon ausgebucht - Warteliste?

 

27. Februar, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert und Gaudi mit dem Weiherer

Dank ihm und seinem millionenfach geklickten Internet-Video kennt mittlerweile ganz Deutschland die Postleitzahl von Brunsbüttel. Doch Weiherer ist weit mehr als der „25541-Kasperl“:

Ein Querkopf mit dem hinterhältigen Kichern des Boandlkramers, intelligenten Texten, mitreißender Musik und grandios bissigem Humor. Unermüdlich tourt der „niederbayerische Brutalpoet“ mit seiner mehrfach preisgekrönten Mischung aus Liedermacherei und Kabarett durch den deutschsprachigen Raum. Weiherer, mit Gitarre und Mundharmonika, geizt dabei nicht mit scharfzüngiger Kritik und deftigen Sprüchen. Kompromisslos, respektlos, bayrisch, gern a bißl politisch unkorrekt, oft gnadenlos komisch, aber immer beherzt.

Mit seiner langjährigen Bühnenerfahrung zeigt sich Weiherer gewohnt spontan, witzig und schnörkellos. Berührungsängste hat er keine. Der mutige Musiker mit einem Herz für Irrsinn und Wahnwitz hat eine riesengroße Klappe und jede Menge zu sagen. Weiherers Auftritte sind mehr grob geschnitztes Handwerk als fein geschliffene Kunst und seine saukomischen Alltagsgeschichten sind längst Kult. Der ungezügelte Redeschwall wird nur unterbrochen von ein paar Liedern, die einen bis ins Mark durchdringen. Vorgetragen mit einer dringlich näselnden Stimme in breitestem Dialekt, frei von Selbstgerechtigkeit, aber voller Herzblut. Tiefsinnig und absurd zugleich, kantig und verquer, immer ehrlich und direkt, jedoch nie verbittert.

Jedem alternativ geprägten Geist dürfte das Herz aufgehen bei diesen Songs. Lieder mit viel Engagement und nicht selten mit richtig ehrlicher Wut, stets heimatverbunden und für ein bewusstes und respektvolles Miteinander einstehend. Pamphlete gegen dumm-dreiste Stammtisch-Politiker und ignorante Landschaftsverschandelung, gegen verblödende Touchscreen-Wischerei, aber für echte Kommunikation, dazu die selbstkritischen Bilanz des Scheiterns an den eigenen Idealen.

In bester Liedermacher-Tradition beherrscht Weiherer auch die leisen Töne, in denen er immer eine große Portion Menschenfreundlichkeit und Liebe durchblicken lässt. Ihn interessiert das große Ganze, das Hinschauen und Hinlangen, auch wenn´s mal weh tut. Als Zuhörer sitzt man mit ihm in einem Boot und bestaunt seine Navigationskünste durch diesen ganzen Wahnsinn. Durch eine Welt voller Fragen und ohne Antworten. Ein faszinierender Sturschädel (Reservierung wichtig, 19 €, Kleingeld ist willkommen)!

 

5. März, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit der „Die gute A-Band“

Günter Wimmer und Guido Fuchs veranstalten zu zweit eine Mette, wie es oft 5-köpfige Combos nicht hinbekommen. Die beiden „Springer“-mitglieder schaffen mit ihrem anspruchsvollen und doch breitgefächerten musikalischen Angebot eine Partyathmosphäre, die Feierfreudige, Tanzwütige und Musikgenießer gleichermaßen befriedigt. Ihr Auftritt hier ist jährlicher, ungezwungener Feierhöhepunkt. Tische und Stühle müssen weichen, die Wände schwitzen, das Publikum sonnt sich in der Stimmung. Die „Guten A-Band“ schafft uns diesen losgelösten Abend, sie verjüngen die Nacht und lassen uns tanzen. Die Auswahl der Songs lässt keinen Leerlauf zu, Prognose klar - ein Stimmungshoch als Dauerzustand. Das Publikum ist mit den Interpreten gereift (obwohl die immer noch gleich jung ausschaun), die Musik wurde stufenlos angepasst. Kracher wechseln mit 80er Hits, die Ärzte betreuen die Sportfreunde Stiller, ihre Eigenkompositionen puschen gewaltig. Die Lautstärke wurde minimal reduziert und erlaubt Worten bei kleiner Anstrengung das Ohr des Nebenmannes zu erreichen. Eine Schau! Ein großartiges Tanzfest, stressfrei mit bestem Publikum und unbeschwerter Laune, ja, das ist feiern im besten Sinn (Reservierung wichtig, 20 €).


6. März, Samstag, 20.30 Uhr, Disco mit den DJ´s T. Rence Hill und Alex Hoeff – eine halbe Stunde früher

Die Abende beginnen manchmal gemütlich, meist aber pulsiert gleich der Bär. Ihre Auswahl an Musik, die unterschiedlichen Stile, sie haben gut gestöbert, recherchiert und sind gut informiert - ein breitgefächertes Repertoire. Die eigenwilligen wie innovativen DJs schließen, um das hier dargebotene Musikangebot vereinfacht darzustellen, Charts und Gröloldies aus, das mögen sie nicht so, aber sonst ... Sie sind feinhörig, sie reagieren schnell und können Tendenzen erfassen. Jedes Mal wieder klasse (Reservierung könnt dringlich sein, Unkostenbeitrag 5 €)!

12. März, Freitag, kabarettistisches Konzert mit LiaB, „Das LiaBe Abendmahl“.

 Das Letzte Abendmahl, wie es (wahrscheinlich) wirklich war

Was wäre, wenn die berühmteste Tischrunde der Geschichte ganz anders abgelaufen wäre, als wir sie kennen? Wenn nicht Heiligenschein und Ehrfurcht im Mittelpunkt gestanden hätten, sondern ein Wirtshaus mit geschäftstüchtigen Wirtsleuten und eine Gesellschaft, die mehr Fragen aufwirft als sie Antworten liefert?

Das Liabe Abendmahl“, das neue Programm des Quartetts LiaB, ist ein ebenso freches wie pointiertes Musikkabarett mit theatralem Tiefgang. Erzählt wird die Geschichte des letzten Abendmahls – allerdings aus einer Perspektive, die bisher konsequent übersehen wurde: aus Sicht der Wirtsleute:

Im traditionsreichen Wirtshaus „Zum gefüllten Krug“ wittert das Wirtepaar zunächst das große Geschäft. An einem frühlingshaften Donnerstagabend kündigt sich eine geschlossene Gesellschaft an – sie nennt sich „Apostel e.V.“ und lädt zur außerordentlichen Sitzung. Organisiert wird das Ganze von einem gewissen Judas Iskariot, dem Kassier des Vereins, der die Aufgabe hat, einen abgeschiedenen Raum mit Schlüssel zum absperren zu finden, absolute Diskretion muss garantiert sein..

Doch was nach lukrativer Zeche klingt, entwickelt sich schnell zur skurrilen Enttäuschung. Statt üppiger Bestellungen ordert Herr Iskariot lediglich Krüge mit Brunnenwasser und trockenes Brot. Zusätzlich verlangt er einen Bottich zur Fußwaschung – mitten im Speiselokal. Während hinter verschlossenen Türen getagt wird, wächst bei den Wirtsleuten das Misstrauen: Wer sind diese sonderbaren Gäste? Warum wirkt Herr Iskariot mit jeder Bestellung beschwipster, obwohl doch angeblich nur Wasser getrunken wird? Was passiert da wirklich in ihrem Saal, den dieser „Verein“ bestehend aus einem Dutzend Jüngern mit einem Anführer in Jesuslatschen, angemietet hat?

Zwischen argwöhnischen Blicken, leisen Vermutungen und musikalischen Einlagen entfaltet sich ein ebenso humorvolles wie klug inszeniertes Kammerspiel. „Das LiaBe Abendmahl“ verbindet Musikkabarett und pointierte Zwischenszenen zu einer überraschend anderen Sicht auf eine der bekanntesten Geschichten überhaupt. Mit einem Mix aus bekannten Songs, neuen Arrangements und augenzwinkernden Dialogen entsteht ein Abend, der vertraut wirkt und gleichzeitig komplett neue Perspektiven eröffnet.

Das LiaBe Abendmahl“ erzählt die Geschichte, wie sie sich möglicherweise wirklich abgespielt hat - menschlich, chaotisch, ein bisschen angeheitert und garantiert nicht so still, wie man sich das immer gedacht hat. Musikkabarett voller skurriler Momente, mit überraschenden Wendungen und liebevollen Seitenhieben (a 20er soll s als Eintritt sein, bittesehr).


20. März, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit Irmi Haager

Irmi Haager packt nach ihrer Mutterpause wieder an. Da Musik immer ein Teil ihres Lebens sein wird und sie ein absoluter Fan von Alanis Morissette war und ist, erfüllte sie sich selber einen Herzenswunsch und startete nach der Pause mit einem Programm der kanadischen Sängerin. Es sind prächtige Lieder, voller Dynamik aber auch stillen, schönen Momenten, wie „Thank You“, Ironic“ oder „Hand in my Pocket“. Die tiefgründigen, bisweilen schonungslos sarkastischen, aber auch sensiblen Texte der inzwischen 53-Jährigen Alanis berühren immer noch ein großes Publikum. Die kraftvolle, raffiniert produzierte Musik scheint die Jahrzehnte unbeschadet überdauert zu haben. Das Album “Jagged little pill“, veröffentlicht im Juni 1995 – Alanis war damals 21 – wurde 30 Millionen mal verkauft und hat einige Grammys gewonnen, ein Meilenstein!

Irmis langehegter Wunsch ging mit dieser Band (Tabea Mara, Piano, Gesang; Patrick Sondermann, Gitarre) und diesem Projekt in Erfüllung – eine respektvolle Reminiszenz mit eigenen Akzenten.

Heuer ergänzt sie sie, erweitert sie ihr Spektrum, fügt schöne und wichtige Songs aus Folk, Pop und Rock hinzu, im letzten Jahr sorgte sie und ihre außergewöhnlich gute Band für Begeisterungsstürme. Irmis Stimme ist atemberaubend, sie vereint Soul, Blues und Jazz und sorgt auf höchstem Niveau für Gänsehauteffekte. Gelobt wird in der Fachwelt ihre rauchig, schmeichelnde Stimme – wie Honig und Whiskey und auch, dass sich beim Genuss von Irmis Gesang, eines jener raren Glücksgefühle einstellt, das nur entstehen kann, wenn man auf ein enormes Talent und dessen überwältigende Musikalität stößt. Überragend ist auch, wie sie die Töne ohne jede Abweichung nimmt, sie nutzt Schwingungen als Dekor und weiß Gefühle stimmungsecht zu interpretieren Ein Konzert aus einem Guss, hervorragende Musiker, die für übergreifend schöne und intensive Stimmung sorgen. (Reservierung braucht s, Qualitätspreis 19 €, gerne Kleingeld)


27. März, Karsamstag, 20.30 Uhr, die Robärtl-Show, Konzert, witzige Texte und tolle Covers.

Die meisten Rosenheimer und viele aus dem Umland haben ihn jede Woche im Briefkasten, den Robärtl. Seit rund 15 Jahren ist der Bär mit seiner Comic-Kolumne regelmäßiger Gast auf Seite 2 des Wochenblatts „Blickpunkt“ und zeigt dort bestens gereimt seine Sicht auf die Dinge: lustig und klug, weltoffen aber zugleich heimatverbunden, immer mit Haltung und Anstand.die Robärtl Show war herrlich. 

Ich hatte mir vorgestellt, dass der Robärtl Inhalt des Abends sein würde - er wäre ja durchaus abendfüllend - nein, er war die starke und absolut unterhaltsame rahmengebende Figur, sie war auch nicht zu übersehen. Tolle Flyer mit Texten zum mitlesen und -singen, schöne Schilder, die darauf hinwiesen, wer Schmied und wer Schwerdtel ist, Kataloge, Buttons - alles da! Man kam also ins Wirtshaus und wurde überrascht durch schön gezeichnete Info und ein behagliches Bühnenbild. 

Dann legten sie los und ihr Insgesamtprogramm war einfach nur guad, die Show a Schau! Witzige Songs, die Laune machten, Lieder mit gefühlslastigen Texten zu meist unglücklichen Lieben, wurden zu lebendigen Klassikern, es gab Medleys mit Einlagen, die sonst fünf, sechs Frauen im Hintergrund produzieren - hier machte es Markus. Trickreiche Musik, mit Stopps, mit ewig lang gezogenen Worten, mit tollen, phantasiereichen Varianten. Und, ein paar Covers belebten den eh schon farbigen Abend, die Mamas & Papas, Stretch, Albert Hammond, Harry Belafonte, um nur einige zu nennen, kamen zu Wort und Ton, die meisten Lieder aber haben sie selbst geschrieben. Ganze zwei Personen waren am Werk, da der Andi und dort der Markus, sie füllten die Songs mit Leidenschaft aus, mit Begeisterung. Eine Gitarre, ganz klar, der Bass, das Cajon, die Steirische und die Melodika - das langt. Schöne überblickende und gelassene Texte, sehr viel Witz, Lust auf Kitsch und Kunst, dosierte Kritik, freundlich serviert, die sicher nicht zum Stimmungskiller wurde, nein, wichtig war die lässige Unterhaltung und das brachten sie sehrsehr gut hin - ein toller Abend, neu, ganz anders, warmherzig und sprudelnd.(Reservierung wichtig, 17 €, Kleingeld kommt bestens an).


3. April, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit der „Pang Gang“

Ganz klar, eine Lieblingsband! Gegründet wurde die „Pang Gang“ 2012, vom ehemaligen „Hot Nuts“-Musiker Patrick „Wawe“ Huber (Gitarre, Gesang, Harp, Wasserhahn), von der Tina (allerlei Trommeln), Klaus Kubiak ((Sax, Gitarre, Gesang, Glockenspiel), dem Jo (Tuba, Ziach) und Pati Sebald (Kontrabass, Kamm). Klaus und Jo sind weggefallen, dafür brilliert jetzt Hermann Bösl an Sax und Gitarre. Diese Vier haben Musik im Blut, ein bisschen den Blues, sehr viel Spaß und kabarettistisches Talent. Sie geben den Garagenblues, manchmal klingen sie wie „Insterburg & Co“ und dann wieder nach einer Trickfilmvertonung aus den 30ern. Das "Easy Listening" der 50er wird wieder lebendig, dazu kommt lebendig der wilde Entdeckergeist wie auch die spröde Eleganz eines Tom Waits. Schmachtende cubanische Liebeslieder wechseln noch mit Boogie und Show-Klassiker. Ein durchwegs spannendes und begeisterndes Hörgefühl, hervorgerufen auch durch die Instrumentierung, zu der Flüstertüte (hört sich wie „Flash & the Pan“ an) und Kamm gehören, aber auch durch Wawes Rauhfaserorgan und den charmanten Stimmen von Pati ( Nico, Velvet Underground) und Tina (The living Hell). Das Instrumentarium ist Basis für die lockere Darbietung, den Spaß und den Spielwitz. Irgendwie ist das sperriger Swing. Captain Beefheart, Tom Waits und Johnny Cash hätten Spaß an den Versionen ihrer Lieder (Reservierung braucht s nicht, Hut kreist, passende Scheine sind praktisch).


10. April, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit Gams'n Edelweiss

Rock & Pop mit Herz aus dem Chiemgau

Gams ’n Edelweiß ist eine Nachwuchsband aus dem Chiemgau, Raum Schnaitsee, bestehend aus sechs engagierten Schülern, die mit Rock- und Pop-Klassikern für Stimmung sorgen. Starke Musiker, alle um die 18 Jahre alt, bringen frischen Sound auf die Bühne und begeistern mit energiegeladenen Auftritten, Spielfreude und sympathischer Ausstrahlung. Wer sie sind? Franziska Löw (Franzi - Gesang), Matthias Zierer (Matze - Gitarre/Bass), Hannes Niedermaier (Gitarre/Bass), Tim Ramm (Schlagzeug), Jakob Krutzlinger (Klavier) und Kilian Zunhammer (Zune – Gesang/Bass).

Von zeitlosen Klassikern (Bryan Adams, CCR, Fleetwood Mac, John Denver, White Stripes, Cranberries etc),über Schmusesongs (Ricchi e Poveri, ABBA, Nickerbocker & Bine, Nena etc) über Stimmungssongs (Toten Hosen, AC/DC, STS, the Killers, Matthias Reim, Sportfreunde Stiller, Hubert Kah etc), bis zu moderneren Hits (Kaffkiez, Liquido, Kings of Leon, Linking Park etc) – Gams ’n Edelweiß macht jedes Event zum musikalischen Festakt und zu einem begeisternden Höhepunkt.

Egal ob Festzelt, Open Air, Club oder eben oide Boazn– hier ist gute Laune garantiert ( Einstiegspreis 16 €)

16. April, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit Maxi „Ping“ Pongratz

Maxi ist Akkordeonspieler, Texter und Sänger. Der ausgebildete Gärtner tauschte aber schon als Teenager den Spaten gegen das Akkordeon und zieht mit letzterem von Wirtshaus zu Wirtshaus und von Bühne zu Bühne. Lange Zeit war er Mitglied von „Kofelgschroa“. Das ureigene ‚rakata-rakata‘-Akkordeonspiel von Maxi Pongratz, seine Kompositionen und nicht zuletzt seine dadaistisch geprägten und oftmals valentinesk erscheinenden Wortkaskaden prägten das Klangbild und die Texte der Band von Anfang an.

In seinen Anfangsjahren als Musiker hat Pongratz noch Apfelstrudel im Hofbräuhaus gebacken, die Kandahar-Ski-Abfahrt für den Weltcup präpariert oder ist als Don Quijote mit dem Wandertheater durchs Land gezogen. Später war er dann ein Bruder Jesu während der Passionsspiele 2010 in Oberammergau und hat an der Berufsfachschule für Musik in Altötting Klassisches Akkordeon studiert (das Ganze aber nicht abgeschlossen). Musikalische Reisen führten ihn durch Süd-, Ost- und Mitteleuropa, sowie in die Türkei, Südamerika und die Südlichen Staaten von Amerika (New Orleans, Austin).

Mit Kofelgschroa veröffentlichte er drei Alben („Kofelgschroa“, „Zaun“ und „Baaz“), die alle von Micha Acher („The Notwist“) produziert wurden. Im Dokumentarfilm „frei.sein.wollen“ (von Barbara Weber) war er mit den anderen Kofels zu sehen, in Josef Bierbichlers Kinofilm „Zwei Herren im Anzug“ zu hören.

Seit 2019 macht Kofelgschroa Pause und Maxi Pongratz ist mit seinem Akkordeon solo oder wie hier mit dem Bassisten Simon Ackermann (Ex-Zwirbeldirn) auf Tour. Sein erstes Album erschien im Mai 2019 bei Trikont. (Reservierung muss auf jeden Fall sein, 20 €, Kleingeld wär gschickt). 

17. April, Samstag, traditionelles Fußballquiz mit Franz Hofstetter, Jubiläum, Beginn 18.30 Uhr, Einlass 18 Uhr

Hofstetter hat das Quiz einige Male gewonnen, jetzt leitet er im achten Jahr diese Veranstaltung die heuer zugleich 30. Jubiläum darstellt, 30. Jahrtag, hier, in Hemhof. Das allererste Quiz fand beim Olly Kunz im Keller statt. Karsamstag geht in diesem Jahr nicht, drei Wocvhen später ist auch in Ornung. Es kann mit Überraschungen gerechnet werden, speziellen Gästen, es kann aber auch ganz normal ablaufen, wer weiß das schon. Franz und seine feschen Assistentinnen wissen das Quiz und die Szenerie ins rechte Bild zu setzen, das läuft souverän. Die früheren Veranstalter Olly ujnd Andi wirken mit – a runde Sach! Starke Kandidaten finden sich immer, zwei, drei werden gesetzt, der Rest qualifiziert sich kurz vorher. Dann gibt es noch diesen Moderator (Andi Feichtner) mit legendärem Humor, der Kandidaten wie Zuschauer sanft leitet und ihnen, wenn es nötig ist, gewaltig einheizt. Klar ist, gutes Raten hilft, starkes Assoziationsvermögen ist wichtig, aber an fundiertem Wissen führt nix vorbei. Es gibt Fragen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, Themenbereichen und Zeitbereichen, ein buntes Gemisch, kurzweilig und spritzig, Franz ist da einfühlsamer Choreograph, Regisseur und Autor. Schaut vorbei, bringt euch ein, qualifiziert euch – werd a Gaudi!

24. April, Samstag, Konzert mit den legendären „Clubstas“

Wie lange waren sie weg? Lange, ich schätz mal acht oder neun Jahre. Für ihre Musik gibt es koa Schublon und keine Schablon, es ist ein Gemisch aus Rock, ein wenig Folk und Reggae, GEMAfrei! Eigene Texte, zum Teil engagiert, zum Teil sehr humorvoll. Offbeats werden eingesetzt, die Beine zucken lassen. So halbscharig wurde seinerseits auch getanzt, aber eher gecruist, eine echte Fangemeinschaft. Im Publikum ist Bewegung, die Texte wirken, die Offbeats, es wird gewippt und gängige Passagen werden mitgesungen. John, Michi und Steve schrieben ihre Musik nach dem Motto „oiss is möglich und nix is ah scho wos“ und es passiert oiss so wia s basst.. Die Dani ist mit dabei, samt Saxophon, sie ist eine Schau in allen Bereichen und mit dem Woife kam auch noch stabilisierend der Bass dazu. Sie haben ordentlich Erfahrung, haben viele Konzerte und Festivals gespielt, wie seinerzeit auf dem Chiemsee Reggae Fest oder dem Lugstockfestival, allerdings ist das eben schon eine Zeit lang her. Egal, was immer war, sie machen narrisch Spaß – und haben dadurch die lässigste Fangemeinde, stressfrei und witzig, ein lockeres, spannendes Publikum (Reservierung braucht s nicht, Hut kreist).

30. April, Freitag, 20.30 Uhr, Indie & Nouvelle Chanson Konzert mit „Taxi YéYé“

Taxi YéYé ist verspielter Indie Pop und Nouvelle Chansons mit psychedelischen Elementen - mal hart, mal zart, mal verführerisch. Die vielseitige Band schafft eine flirrende Atmosphäre, die durch die französischen Lyrics einen ganz eigenen Twist bekommt. Der Begriff Yéyé - vom englischen YEAH abgeleitet - bezeichnet seit den 60er Jahren das Genre französischsprachiger Beatmusik. Taxi YéYé entfernt sich aber davon und nimmt den Zuhörer mit auf eine wilde Fahrt durch eine musikalische Landschaft aus abwechslungsreichen Eigenkompositionen. Frontfrau ist die Sängerin Cécile Pierrot (einst Inhaberin der Galerie Foyer 33), die durch ihre eigenwilligen Gesangslinien, durch gehauchte Passagen, den ausdruckstarken Sprechgesang und ihre intensive, gestenreiche Bühnenpräsenz einen Zauber aufbaut, der durch Hans Mayers Gitarre melodisch und atmosphärisch umspielt und von Werner Stadler an den Drums rhythmisch untermauert wird. Neu dabei ist die bildende Künstlerin und Musikerin Leonie Felle (Leonie Singt) am 6-String Bass und mit ihr entstand eine neue Dringlichkeit und noch mehr Freude am musizieren.Ganz eigene Bassläufe! Mit ihren Liedern lassen Taxi YéYé einen Resonanzraum entstehen, in dem die Geschichten, die Sounds und auch die Emotionen der Zuhörer Platz finden. Zartheit und Rauheit und tiefes Gefühl in den Liedern über Liebe, Kämpfe und Freude - über das Leben. Lieder vom 'android girl', inspiriert von einer Kunstinstallation in Lissabon, oder von der Hoffnung bei 'shoegaze', dem sich-nicht- abfinden-wollen in 'je veux'; Liebeslieder ('bout des doigts') und Anti-Liebeslieder ('dis-moi') und so viel mehr. Die Songs sind abwechslungsreich, sanft, aber auch krachig und wuchtig, gerne auch melancholisch, mit einem Lächeln und anschließendem tiefen Durchatmen. Versierte Songs, nicht perfektionistisch, dafür lebendig, mit viel Platz für all die Trauer und die Freude am Leben (Reservierung dringlich, 19 €).

 

7. Mai, Samstag, 20.30 Uhr, Fredl Fesl Abend mit Gery Gergspitzer

Er ist der symphatische niederbayerische Barde, den jeder kennt. Nicht nur ein gewichtiger Könner an seiner Gitarre, sondern auch ein Wortakrobat. Ein Tausendsassa und der eigentliche Erfinder des bayrischen Musik-Kabaretts – Fredl Fesl!

Sobald er das Fensterln bei der Liesl oder die Moritat vom Ritter Hadubrand besang und sich dazu selbst auf der Gitarre begleitete, hatte er das lachende Publikum auf seiner Seite. 30 Jahre stand der bayerische Liedermacher Fredl Fesl auf der Bühne. Neben den satirisch angehauchten und lustigen Liedtexten wurden die minutenlangen ironischen Anmoderationen das Markenzeichen von Fredl Fesl.

Im oberfränkischen Hof an der Saale gibt es einen Musiker, der den niederbayerischen Dialekt zweifelsohne beherrscht und dem die Lieder vertrauter sind wie keinem anderen, da er sie seit seinem fünfzehnten Lebensjahr auf Kassetten und Schallplatten „rauf und runter“ hört. Musiker, Liedermacher, Entertainer und Radio-Moderator Gery Gerspitzer bringt in seinem neuen Solo-Programm, dem „Fredl Fesl-Abend“, das Können des Urgesteins erneut auf die bayerischen Bühnen und lässt sein mächtiges Liedgut originalgetreu erklingen.

Seit März 2018 geht Gery mit Flanellhemd, Gitarre und einem gefüllten Bierglas auf die Bühne, tritt vor sein Publikum und lässt zwei Stunden lang Revue passieren und Erinnerungen wach werden an diesen Mann, der bayerische Musikgeschichte schrieb – Fredl Fesl. Ob das „Fußballlied“, „Das Lied vom Rausch“, oder den „Königsjodler“ – er hat alle wichtigen, witzigen und großen Lieder im Gepäck und – das sind viele.

Gerys größtes Anliegen ist, die Lieder des bayerischen Urgesteins weiterleben zu lassen, zu verbreiten und dem Publikum einen schönen Abend zu bereiten. Wichtig auch, beim letzten Mal hat er das Fesl Programm mit eigenen Liedern angereichert, wodurch noch ein paar echte Fesl Kracher auf ihre Aufführung hier warten – sie werden kommen!

Es ist nicht irgendein „Coverabend“. Nein. Fredl Fesl selbst war zu Gast in dem Programm und im Laufe der Zeit haben sich die beiden angefreundet.

Fredl damals: “‚es konn oam nix bessers bassiern, ois wenn oaner deine Liader nochschpuilt“ - (Reservierung wichtig, 18 €, gerne a kleines Geld).


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