Programm  2020 - 2021

Reservierungen unter info@hubbi.net – Einlass bei den Veranstaltungen ist 19.30 Uhr, Beginn 20.30 Uhr (bei Disco und Fasching jeweils eine halbe Stunde später). Wenn die Veranstaltung beginnt, verfällt die Reservierung, dann können Wartende nachrücken.

6. März, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit der „Housemusi“

Housemusi“, dieser Name klingt nach Tradition, Gemütlichkeit und Stubnmusi. Die Schreibweise lässt aber vermuten, dass es bei diesem Trio doch etwas anders zugehen dürfte. Das Altbairische hat durchaus seinen Platz, eine Stubnmusi ist es freilich nicht. Die drei sind freier, schräger, wilder und sie spielen virtous. Kein Wunder, dass sie Stammgast waren in Herbert Pixners „Backstage“ auf servus TV. Sein haben einen eigenen Sound geprägt, mit Basis Volksmusik, inspiriert sicherlich auch von Pixner. Sie erzeugen als Trio eine Dichte, die ihresgleichen sucht, sie sind perfekt abgestimmt, spielen präzise in jedem Tempo, schaffen Leichtigkeit, Beschwingtheit und Groove. Die Besetzung Toni Fischer (Zither, Gitarre, Gesang), Sonja Schroth (Akkordeon, steirische Ziach, Mimik, Gesang) und Sepp Müller (Schlagwerk, Flöte, Gesang) sorgt mit neuen Stücken und Liedern für ein durchgehend begeisterndes Hörvergnügen. Auf geht s (15 €, Reservierung sollte vonnöten sein)!
 

7. März, Samstag, 20.30 Uhr, Solokonzert von Lenze ohne de Buam

Da bin ich auch drauf gespannt. Ich weiß noch nicht, was er macht, bin mir aber recht sicher, dass es ein toller Abend wird (Reservierung dringlich, 14 €). Sollte er sich noch Gäste einladen, steigt der Preis auf satte 15 €.

8. März, Sonntag, 20 Uhr, Weltfrauentag, Konzert mit Laluna Blue, Musik zum Wohlfühlen

Laluna Blue ist ein akustisches Trio aus dem Raum Rosenheim, das sein Publikum mit Bossa, Pop, Jazz, Folk, Blues, Oldies unterhält – beschwingt, entspannt, sympathisch, stimmungsvoll. Sie interpretieren bekannte, weniger bekannte und eigene Songs – stets charmant und immer unverwechselbar: Unter dem „Blauen Mond“ klingt Altbekanntes aufregend neu und Neues bezaubernd vertraut (Hanna Specht – Gesang, Ukulele, Glockenspiel, Kleininstrumente, Victor Ruiz – Gitarre, Percussion, Gesang, Michael Memminger – Kontrabass, Ukulelenbass, E-Bass). Veranstalter sind die grünen Frauen aus Bad Endorf, sie möchten allen Interessierten einen angenehmen, harmonischen und freudvollen Abend bieten (Eintritt frei).

13. März, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit der “die gute A-Band“

Günter Wimmer und Guido Fuchs veranstalten zu zweit eine Mette, wie es oft 5-köpfige Combos nicht hinbekommen. Vielleicht die „RollerCoStars“? Die beiden „Springer“-mitglieder schaffen mit ihrem anspruchsvollen und doch breitgefächerten musikalischen Angebot eine Partyathmosphäre, die Feierfreudige, Tanzwütige und Musikgenießer gleichermaßen befriedigt. Ihr Auftritt hier ist der jährliche Feierhöhepunkt, Tische und Stühle müssen weichen, die Wände schwitzen, das Publikum sonnt sich in der Stimmung. Die „Guten A-Band“ sorgt für so einen Abend, sie verjüngen die nacht und schaffen gemütkiche Feierathmosphäre. Die Auswahl der Songs läßt keinen Leerlauf zu. Das Publikum ist mit den Interpreten gereift (obwohl die immer noch gleich jung ausschaun), die Musik wurde stufenlos angepaßt. Kracher wechseln mit 80er Hits, die Ärzte betreuen die Sportfreunde Stiller, alles mit Pfiff. Die Lautstärke wurde minimal reduziert und erlaubt Worten bei kleiner Anstrengung das Ohr des Nebenmannes zu erreichen. Eine Schau! Ein grossartiges Tanzfest, stressfrei mit bestem Publikum und unbeschwerter Laune (Reservierung dringlich, 10 € ).

14. März, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Zwoa Bier“ und Band

»Zwoa Bier« sind zwei junge Burschen – Michi Schauer und Sepp Bastl - zwei Gitarren, zwei Gaspedale – so hieß es immer. Aber diesmal kommen sie mit Band, die Ass Brüder Simon und Flo sind mit dabei und ein Keyborder. Sie spielen nicht das erste Mal mit Formation, sind schon ein eingespieltes Team auf der Bühne mit Showpartner Publikum. Spontan und doch bestens arrangiert. Mit bayrischen Texten voller Bier und Verstand und dem Wunsch, die Fernsehsendungen, Titelblätter und Frauen der Republik zu erobern. Genau diese Mischung aus Talent, Gaudi und authentischer Unvernunft macht aus »Zwoa Bier« einen schillernden Maßkrug gefüllt mit allerbester Laune, rotzfrechen Lebensweisheiten und einer dermaßenen Spielfreude, dass es auch noch den letzten Stubenhocker von der Couch runter reißt! Sie sind Revolutionäre, eine fröhliche Revolution gegen das generelles Desinteresse und das Aussterben von Dialekt und Kreativität, eine bairisch-melankomische Liedermanufaktur. Ihr „Katersong“ ist ein Hit und ihre „Traumfrau“ a Wucht! Wer wissen will, warum Bayern das geilste Land der Welt und Bier der beste Treibstoff des Planeten ist, der muss „Zwoa Bier“ live erleben. Von Rosamunde Pilcher bis Truman Show ist für jeden was dabei, wenn der Michi und der Sepp in die Saiten hauen, als ob s kein Morgen mehr gäbe. Aber es gibt ein Morgen, bestimmt: mit Fernsehauftritten und Titelblättern und Frauen und Bier und, und, und … Der Michi und der Sepp, die beiden Kindergartenfreunde, Hund sans scho! Da ist wirklich was gewachsen, super Songs, glänzend präsentiert. Sie machen richtig Show, sie fahren ihre Mimik auf "Null" herunter, wirken emotionslos wie dereinst die „sparks“, zerlegen diese Stimmung und fetzen dann mit überraschenden Einlagen und erotischen „Elvis“-Hüftschwüngen die Bühne. Starke Choreographie, gekonnter Spaß (Reservierung wichtig, 15 €)!

20. März, Freitag, Konzert mit den „Sundowner“ - Akustiksound für Freunde der handgemachten Livemusik
Das TrioSundowner“ ist eine Band aus dem Chiemgau mit den Musikern Markus Maier, Thomas Dittmar und Maggy Linner.
Die drei haben sich dem natürlichen Klang von Saiteninstrumenten verschrieben, den sie mit mehrstimmigem Gesang paaren. Viel Wert legen sie dabei auf individuelle Arrangements, nuancierte Interpretation und Einfühlunsvermögen. Die ausdrucksstarken Stimmen von Maggy und Thomas, sowie allerlei Gitarren, Mandoline, Akustikbass, Dobro, Fiddle und Mundharmonika ermöglichen den abwechslungsreichen Sound dieser begeisternden Formation. In der Playlist finden sich Songs aus Rock und Pop, sowie aus dem Country- und Folkbereich - bekannte Stücke, aber auch unbekanntere Schätze. Ein kleiner Überblick: Tom Petty, Madison Violet, Sheryl Crow, Simon & Garfunkel, Rod Stewart, Don Henley, Suzanne Vega, Dixie Chicks, John Cougar, REO Speedwagon, Fleetwood Mac, John Mayer, Little River Band, Alabama, Keith Urban, Eagles, Common Linnets, Eric Church, Kid Rock, Matchbox 20, Southern Gothic, Jason Mraz, Alison Krauss, Kenny Loggins, Darius Rucker, Walk off the earth Reservierung braucht s, Einstandspreis 13 €).

21. März, Samstag, Konzert mit „Folks“ und ihrem Leonhard Cohen Programm.

Die Gruppe „Folks“ wurde von Claudia Rucker und Jörg Müller aus dem Taufbecken gehoben. Müller ist weithin bekannt ist als Tastenmagier, er spielt in vielen Formationen, unter anderem auch mit Julia Plank. Sie konnten für ihr Projekt zwei passende komplette und leidenschaftliche Musiker gewinnen, Ben Leinenbach und Robert Winkler, die beide auch an diversen anderen Bands und Projekten wie etwa „Trio mio“ beteiligt sind. „Folks“ spielen Songs von Leonard Cohen, lassen aber auch freie Lyrik des kanadischen Sängers, Songschreibers und Poeten einfließen. Sie gehen auf eine sinnliche und melancholische Reise durch sein Lebenswerk. Seine Lieder und Gedichte erzählen von einem gelebten Leben, vom Schmerz und vom Glück. Cohen liebt es, in die Abgründe und Nischen der menschlichen Seele zu gehen, er begegnet ihnen mit Achtung und Wärme. Er will auch den dunklen Seiten Raum geben, lyrisch beleuchtet er unsere Sehnsüchte und unser Scheitern. „Folks“ spielt Leonhard Cohens schönste und seine berühmtesten Lieder, sie sind dem Ensemble angepasst, neu arrangiert – unberührt bleibt die Melancholie. Claudia, Gründerin und Sängerin, lebt und liebt diese Musik, diese Liebe spiegelt sich in ihren Ansagen und in der Intensität ihres Gesangs. Sie durfte Leonhard Cohen kennen lernen und lässt ihn, seine Genialität weiter leben (Reservierung angeraten, 15 €)

27. März, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit Zoé

Die junge Zoé, zum Konzertzeitpunkt schon 23, singt ganz hervorragend. Sie hat eine volle, eine warme, eine reine und in den Höhen eine brillante Stimme. Das spezielle ist, dass in dieser sehr reifen Stimme fein nuanciert noch ihre Mädchenstimme mitschwingt. Außergewöhnlich reizvoll, dazu dieses enorme Klangvolumen. Sie covert, nur von ihrer Gitarre begleitet und beweist dabei Geschmack. Songs von Leona Lewis/Snowpatrol, Dana Glover, Skin, Pink, Celine Dion wechseln mit Filmmusiken und Lieder, die auch ein reiferes Publikum begeistern. Dass sie nicht nur außergewöhnlich gut singt, sondern auch außergewöhnlich hübsch ist, ist sicher kein Hindernis. Zoé Rucker ist ein Theaterkind, Mama Claudia singt (Folks) und spielt Theater (Herwegh, Herr der Räusche), der Papa Gerd Niedermayer ist ebenfalls ein gefragter Schauspieler (Inntaler Bauernbühne, Herwegh, Mierbeth, Herr der Räusche). Ziehvater Jörg Müller, ein wunderbarer Pianist, unterstützt wo er kann und darf. Auch wegen dieser Konstellation sind Auftritte von Zoé inzwischen ein Treff der Musiker- und Theaterszene. Ein schönes, weil emotional auch sehr nahes Konzert ( Reservierung macht bei „Hut kreist“ keinen Sinn).
 

28. März, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit der „Rubber Soul Connection“

Yuko Saito (voc, perc), Martin Zosseder (voc, guit), Gottfried Rappolder (voc, bass-guit) und Andreas Salzer (voc, piano) spielen seit 2004 in dieser Formation und wir durften sie hier auch schon genießen. Sie kommen weit herum, in ganz Südostbayern sind sie gefragt. Auf der Gartenschau konnte man sie bewundern, sehr oft als i-Tüpfelchen bei Ausstellungen, Veranstaltungstagen und Feierlichkeiten.

Ausgangspunkt ihrer musikalischen Zusammenarbeit war, daß sie die Musik machen wollten, die ihnen Spaß macht. Nix Pompöses - locker, leicht sollte es sein, voller Harmonie und starker vielstimmiger Gesangsarrangements. Gern hymnisch. Hier spielen absolute Könner voller Hingabe, die über die Jahre gewachsene Intensität, der anhaltende Groove bewirken einen direkten Zugriff auf das Publikum. Ich war anfangs schon sehr angetan von ihrem Können, ihrer Eleganz, der Geschmeidigkeit, über die Jahre hat sich das aber noch gewaltig zu einem mitreißendem Klangerlebnis gesteigert

Die Auswahl ihrer Songs, allesamt gecovert, ist eine elegante. Beatles, Randy Newman, Kinks und Billy Joel sind dabei, aber auch Steely Dan, Police oder Chuck Berry, die Stones und Joe Jackson. „Sunny“ ist es „On broadway“. Während die Erinnerungen auf mich zugreifen, werde ich von Bildern umflutet, ich sehe glückliche Menschen, die angenehm angetörnt aber nicht „drauf“ sind, sehe wippende Füße unter verzückten Gesichtern. Es war tatsächlich der Hammer (Reservierung erwünscht, aber nicht nötig, Hut kreist)!

3. April, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit den „Clubstas“

Für ihre Musik gibt es koa Schublon und keine Schablon, es ist ein Rock und Reggaegemisch, GEMAfrei, Offbeats werden eingesetzt, die ja beim Hörer das Bedürfnis nach rhythmischer Bewegung erzeugen, weil das Unterbewusstsein durch eine Bewegung vom vorgezogenen Akzent hin zum unbetonten Beat beide miteinander verbinden will, um so das Auseinanderfallen von Beat und Akzent zu „heilen“. Und getanzt kann werden. John, Michi und Steve waren sich nicht sicher, ob wer ihre Musik hören will, sie schreiben selbst nach dem Motto „ois is möglich und nix is aa scho wos“ und es passierte einiges. Sicherheitshalber haben sie sich die Dani samt Saxophon geschnappt, damit bei Nichtgefallen zumindest die Optik paßt. Woife kam dann auch noch dazu um mit seinen Bass zu stabilisieren. Inzwischen haben sie schon ordentlich Erfahrung, haben viele Konzerte und Festivals gespielt, wie auf dem Chiemsee Reggae Fest oder dem Lugstockfestival, machen ordentlich Spaß und haben sich eine lässige Fangemeinde erspielt, möglicherweise die stressfreiste und witzigste, die ich hier über die Jahre bewundern durfte (Reservierung macht bei „Hut kreist“ keinen Sinn).

4. April, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit Kupferdache

Die Band namens "Kupferdache", gibt es seit Frühling 2015. Sabine schreibt viele der Lieder, sie spielt Gitarre. Ihre Stimme ist herausragend, ein Alleinstellungsmerkmal, sie ist in der etwas tieferen Lage anrührend melancholisch, voller Geheimnisse und in der etwas höheren Tonlage voller Leidenschaft. Wohlige Schauer, Tränen und Freude. Ergänzt und im Wechsel belebt werden die Lieder von der schönen, warmen, sehr präzisen Stimme von Sylvia, ebenfalls Gitarre, die, wie auch die anderen Mitglieder, komponiert und textet. Andrea, die Priener Friseurin, läßt ihre Zither perlen und singt eine feine Zweit- wie Drittstimme, die auch in Einzelparts geschickt als Kontrast gesetzt wird. Woife spielt den Bass, er erdet, betont und unterstützt gekonnt, er umsorgt alle Töne. Stefan singt ebenfalls, bläst aber hauptsächlich Flügelhorn, Trompete und Flöte. Seine Läufe und Gegenläufe bereichern ungemein, er zergliedert die Harmonien und führt sie spannungsgeladen wieder zusammen. „Kupfadache“ schafft sich ein eigenes Kunstwerk aus Natürlichkeit, Können, Begeisterung und Leidenschaft. Wunderbar! A bißl Folk, a bißl Liedermacherei, im großen und ganzen aber sind es einfach prächtige bayrische Lieder voller Lust nach Harmonie und spielerisch spannenden Arrangements. Eingängige aber nicht einfache Melodien, Texte, mit humorvoller Pointe, stimmigen Gefühlsbild oder einem tiefschönen Sinn. Ihr Dreigesang ist gebündelter Jubel. Sympathisch, herzlich und herzerfrischend. Innerhalb ganz kurzer Zeit haben sie sich eine grosse Fangemeinde erspielt, mich einbezogen. Also absolut nachvollziehbar, es verwundert dennoch, dass so viele Menschen handgemachte Musik, die von Können und Begeisterung geprägt ist, derart schätzen. Schön! (Reservierung dringlich, 15 €)

11. April, Karsamstag, 19 Uhr Fussballquiz mit Franz Hofstetter,

Veranstalter waren bis dato Olly Kunz, die Brüder Saldivar und jetzt Franz Hofstetter, Moderator war durchgehend Andi Feichtner, die Assistentinnen wechselten jährlich, man könnte mit ihnen eine Bundesgartenschau veranstalten eine davon, als gutes Beispiel, war Christine Eixenberger – am öftesten gewann Para Scheck vor Franz Hofstetter, mit dabei waren schon Karsten Wettberg, Christian Falk (BILD), Claudius Meyer (TZ) und Philipp Selldorf (SZ).

17. April, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit Michi Dietmayr und seinem Programm: “Fuaßboi, Frauen und andere Gschichtn.“

Der Oberschleißheimer Kulturpädagoge Michi Dietmayr ist seit 1992 als Musiker aktiv, seit 1995 trat er bisweilen auch solo auf. 2006 begann er professionell sein Programm „Auszeit“ zu spielen. 2007 folgte „Herz im Süden!“, im März 2010 das Programm "Weiber-WG" und 2012 „Heimat? München!“. Im November 2008 gelang ihm mit dem Lied „Schatz, bitte nicht jetzt!“ erstmals ein Fernsehauftritt in der Sendung Ottis Schlachthof im Bayerischen Fernsehen.

Seit 2009 gibt es außerdem das Projekt "3 Männer - nur mit Gitarre" welches aus der Formation Roland Hefter, Keller Steff und Michi Dietmayr besteht. Diese Kombination sorgt inzwischen bayernweit für regelmäßig ausverkaufte Konzerte.

Seit 2009 sah man ihn sowohl als Schauspieler, wie auch als Musiker und Kabarettist in verschiedenen TV-Formaten. Seit Kurzem gibt er bei „Dahoam is Dahoam“ einen Dorfpolizisten. Der BR 3-Moderator Matthias Matuschik spielt ihn regelmäßig. Er hat einige Hits geschrieben, einer davon, „Es gibt koa Bier mehr“, untermalte im Soundtreck des Films „Hinterdupfing“ eindringlich eine stimmungslähmende Situation. Dietmayr ist ein ausgezeichneter Sänger und Gitarrist, er mag es kraftvoll. Seine Texte sind phantasiereich mit einem Hang zum Derben, hat dabei aber ausgezeichnete poetische Eingaben und ausgezeichnet ist wörtlich zu nehmen. Vitrinen und Schubladen sind voll mit Plaketten und Pokalen (15 €, Reservierung dringlich).

18. April, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit der „Pang Gang“

Ganz klar, eine Lieblingsband! Gegründet wurde die „Pang Gang“ 2012, vom ehemaligen „Hot Nuts“-Musiker Patrick „Wawe“ Huber (Gitarre, Gesang, Harp, Wasserhahn), von der Tina (allerlei Trommeln), Klaus Kubiak ((Sax, Gitarre, Gesang, Glockenspiel), dem Jo (Tuba, Ziach) und Pati Sebald (Kontrabass, Kamm). Klaus ist weggefallen, dafür brilliert jetzt Hermann Bösl an Sax und Gitarre. Diese Fünf haben Musik im Blut, ein bißchen den Blues, sehr viel Spaß und kabarettistisches Talent. Manchmal klingt s fast a bißl wie „Insterburg & Co“, manchmal nach einer Trickfilmvertonung aus den 30ern. Das "easy listening" der 50er wird wieder lebendig und der wilde Enteckergeist, wie auch die spröde Eleganz eines Tom Waits. Und dazu noch schmachtende cubanische Liebeslieder, Boogie, show-Klassiker wie „Tweedly-Dee“ oder ein knarzendes „Big a Dog, big a Bite“ (Gerd Baumann). Ein durchwegs spannendes und begeisterndes Hörgefühl, bewirkt auch durch die Instrumentierung, zu der Flüstertüte (hört sich wie „Flash & the Pan“ an) und Kamm gehören, aber auch durch Wawes Rauhfaserorgan und den charmanten Stimmen von Pati (a bißl wie Nico) und Tina. Ihr Instrumentarium unterstützt die lockere Darbietung, den Spielwitz. Irgendwie ist das sperriger Swing. Captain Beefheart, Tom Waits und Johnny Cash hätten Spaß an den Versionen ihrer Lieder. Vielfalt wird lässig gepflegt und humorvoll behandelt. Ein wahres Musikvergnügen, Freude am Tun und Spaß mit dem Publikum (Hut kreist).
 

24. April, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit VAIT solo, Erlebtes, Erfühltes.
Nach vielen Jahren VAIT /// verließ 2020 Beni Dorn die Combo, doch die unendliche Geschichte VAIT geht dennoch weiter. Auf seiner "VAIT solo"-Tour 2020 legt Ralf Müller nun alleine los.
Seine Songwriter-Qualitäten sind unbestritten und jeder, der ihn schon solo erlebt hat weiß, dass er einfach Geschichten zu erzählen vermag, gesungen, gesprochen, die ein Publikum fesseln und in seinen Bann ziehen können (Reservierung sollte nötig sein, 14 €)

 

25. April, Samstag, 18.30 Uhr, Schafkopfturnier 120 Spiele – nur mit Anmeldung!!! Wieder ein Schafkopfturnier, nachdem letztes Jahr das Spielfeld gefüllt war und wir einen Mordsspaß hatten. Alsdann, Einsatz 10 €.

2. Mai, Samstag, 20.30 Uhr, Kabarett mit Bumillo

Mit seinem dritten Soloprogramm geht Bumillo nun ans Eingemachte und holt die tiefgefrorene Rinderbrühe aus dem Keller. Dann wischt er mit dem Microfasertuch kurz über den Induktionsherdund sinniert von der Wäschespinne aus über das Wesen der Welt, das Familienleben a ls große Metapher. In einer Welt voller Hypes und Extreme ist Bumillo der gesunde Mittelstrahl. Und so bläst er mit dem Hochdruckreiniger trostloses Moos von der Terrasse und ist ganz bei sich selbst. Nur er, der Strahl und die Fuge. Ohne zu zögern kärchert der Vater von zwei Töchtern den Sexismus aus den Poporitzen besoffener Fußballfans und erklärt anschaulich, warum der Kaiserpinguin so gut als Vorbild für moderne Männer taugt. Alphamännchen, wo gehst du hin? Auf jeden  Fall weg vom Patriarchat, jetzt fetzt die Gleichberechtigung. Lange g enug haben nur Männer gedankenlos in der Gegend rumgespritzt - Hochdruckreiniger sind für alle da! Neue Wege sind für Bumillo Pflicht, neues Denken ebenso und – er kann das! Veränderung, positiv natürlich, es muss was vorwärtsgehen und zwar entschlossen und schnell,

ES MUSS RAUSCHEN!

Bumillo, da „Bummi“ — ist der Schelm in der Brandung, provozierend progressiv und entwaffnend ehrlich. Bumillo glitzert und ist gleichzeitig bodenständig, der Raureif der Kabarettszene, er lässt zwischen Erzähl- und Rapteilen aberwitzige Szenerien entstehen, appelliert innig an das Gute und lässt kluge und gewitzte Sprachspielereien im Wechsel mit Gesellschaftskritik aufblitzen (Reservierung dochdoch, 15 €).

8. Mai, Freitag, 20.30 Uhr, Chansons von und mit Ecco Meineke und seinem Programm „Blattgold“. Am Piano Andy Lutter.

»Schön, dass Meineke hier die große Chansontradition mit einer so fein durchgearbeiteten Produktion neu belebt. Stimmlich sanft aber eindringlich, textlich und musikalisch hochachtenswert ausgefeilt.« Das meint Konstantin Wecker dazu und wenn einer es wissen kann, dann Wecker. Ecco Meineke hat etwas zu erzählen, denn es liegen viele Geschichten herum. Auf der Straße wie auf der Seele. Bis vor zwei Jahren lagen sie nur in der Schublade. Seitdem wurden sie taufrisch arrangiert und in Häusern wie dem Prinzregententheater oder den Kammerspielen in München zu Gehör gebracht. Im Mai dieses Jahres hat der Musik- und Wort-Jongleur seine Chansons als Album herausgebracht. Von smooth bis Blues, von "krachad" bis melancholisch, vom Moritat bis zum politischen Couplet: All dies hat er in sein Programm gepackt. Es versteht sich von selbst, dass Meineke auch einen Kreisler hören lässt, auch Charles Aznavour und eine Wedekind-Vertonung stehen auf dem Programm. Zur Seite steht ihm ein Pianist, dessen Bandbreite ebenso grenzenlos daherkommt: Andy Lutter. "Das Chanson ist die große Kunst, das Persönlichste, das Heitere wie das Bittere, das Zornige wie Zauberhafte, das wir in uns tragen, als kleines intimes Geschenk weiterzugeben", sagt Ecco Meineke. Ecco begann mit 17 Songs zu schreiben, damals noch im Duo mit Werner Schmidbauer. Seitdem hat er viele musikalische Geschichten erzählt und in allen möglichen stilistischen Spielarten. Als Folkmusiker, Moritatensänger, Klezmer-Instrumentalist, Filmmusiker (er sang und schrieb alle männlichen Parts im Film »Der Schuh des Manitu«!), als Kabarettist, der u. a. anderem 7 Jahre bei der Münchner Lach- und Schießgesellschaft engagiert war und die Neufassung von „Der Watzmann ruft“ schrieb.

Vor allem aber kennt man ihn als Soulman und Jazzcrooner »Ecco DiLorenzo«. 2013 stieß Andy Lutter zu seinem Jazzquartett. Die Zusammmenarbeit erwies sich als fruchtbar. 2015 beschloss Meineke ein Chanson-Programm zu entwickeln und entdeckte in Lutter den idealen Partner. Seine Scheibe „Blattgold“ wurde aussergewöhnlich gut bewertet. Wer das Leben liebt in all seinem Witz, in all seiner Traurigkeit, wird dieses Album und seinen Auftritt hier lieben (Reservierung dringlich, 17 €).

9. Mai, Samstag, 20.30 Uhr, kabarettistisches Konzert mit „Tom hoch Zwei“

Tom Hoch Zwei? Tom²?
Das liest sich wie eine Maßeinheit. Ja, doch Maßeinheit für was? Für den Unsinn unserer Zeit? Dem Leichtsinn des Einzelnen? Oder für den Irrsinn in unserer Gesellschaft?
Die zwei Toms – Brückner der eine, Winkler der andere – sehen es so: "Mei, Kabarett hoid! Ned wei mia gscheida san wia andere, sondern wei ma lediglich des laut song, was se vui oft nur dengan."
Belehrend, wir? Nein, sicher nicht! Am liebsten ist es uns, wenn wir das Publikum gleichermaßen zum Nachdenken, wie zum Lachen bringen können!

Tom Brückner schreibt auch Theaterstücke. Unsere Hemhofer Laienbühne hat schon zwei davon aufgeführt (Reservierung könnte dringlich sein, Einführungspreis 13 €) .

15. Mai, Freitag, Solokonzert vom Ex-Kofegschroa-Musikanten Maxi Pongratz.

Maxi Pongratz, der Akkordeonspieler, Texter, Liedschreiber und ein Kofelgschroa der ersten Stunde, ist ein Pendler zwischen Groß- und Kleinstadt, zwischen München-Obergiesing und Oberammergau, zwischen dem großen Ganzen und dem oft übersehenen, wunderlichen Kleinen. Seit Anfang 2019 macht Kofelgschroa Pause, und Maxi Pongratz ist mit seinem Akkordeon wieder solo unterwegs. Der „druckfrisch“-Musiker des Monats erzählt in „Leiden“ von der manchmal schieren Unmöglichkeit Entscheidungen zu treffen, auch der sonnige Sonntag kann ihn ins grübeln bringen. Er hat da so seine Blickwinkel, sieht in der scheinbaren Realität tiefe Risse und lässt uns irritiert, mitgerissen oder schmunzelnd zurück. Akkordeon oder Klavier dienen als Taktgeber in seiner Dramaturgie. Schnellen Schrittes, stockend oder auch schleppend schafft er die musikalische Basis für seine oft lakonischen Gedanken, die gleichermaßen faszinierend, immer originell, witzig und gern auch verschroben sind. Man lacht bei ihm gern und oft, aber es geht nicht immer.
Pressezitate:
„…Natürlich gibt es auch wieder die typisch lakonischen Daseinsbetrachtungen, die davon künden, dass Haupttexter Maximilian Pongratz eine angenehm andere Definition von Zeit, Dringlichkeit und Notwendigkeit als viele andere Menschen seiner Generation hat.“ Rolling Stone
„..Das Maxi-Pongratz- Akkordeon leiert ergreifend und die akustische Gitarre scheppert ein bisschen. Und plötzlich entwickelt das eine Schönheit, die’s nicht nur ums Herz ganz warm werden lässt, sondern auch ums Hirn.“ Süddeutsche Zeitung
„…Man kann Tanzen und schmelzen. Die schräg polternde Poesie der Texte passt wunderbar zur herzzerreißenden Lieblichkeit der Melodien. Das Leben ist so schön, wenn man das hört.“
so schreibt die Abendzeitung München und der Musikexpress: „… so raubeinig, authentisch und groovy hat kaum jemand das Lebensgefühl zwischen Berufsbucklerei, Biergarten und Berg bespielt.“ (Reservierung dringlich, 15 € Einstandspreis).

 

16. Mai, Samstag, 20.30 Uhr, bayrisches Musikkabarett, „Dreigsang, Kleinkunst, Realsatire und mehr“ mit der Band „Out of Rimmerding“.

Rimmerding steht für jene idyllischen bayerischen Dörfer, in denen die Welt noch in Ordnung zu sein scheint. Liebevoll gschert, bissig, bisweilen erdig und wahr, aber auch hundsgemein kommen sie daher, die handgemachten Lieder, deren roter Faden sich durch Rimmerding zieht wie eine Odelspur. Die drei Musiker Michael Lutz (Gesang, Schlagzeug, Gitarre, E-Bass, Akkordeon, Loop-Machine), Martin Seiler (Gesang, Gitarre, Akkordeon, Melodika, E-Bass, Percussion) und Katharina Weber (Gesang, Trompete, Automatik-Zither, Harmonizer) bilden zusammen das Trio „OUT OF RIMMERDING“, welches das Landleben mal jazzig, mal poppig, mal in sphärisch, elegischen Momenten innehaltend, mitunter traditionsverliebt, doch immer mit Begeisterung besingt: Kleinkunst, Realsatire, Dreigsang und mehr….

Katharina Weber war auch Mitglied der „Kinihosn“, die mit „Schau doch ned so beys“ einen Mordshit hatten.

Wer die Neurosenheimer gerne hat, wird auch hier bestens unterhalten (Reservierung dringlich, 15 €)
 

22. Mai, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert Kabarett mit den „Isarschiffern“ und ihrem Programm „Pax beim Hax“, in bester Volkssängertradition.

Pax beim Hax“ oder „Bax bei da Hax“ sagte früher der Bayer wenn er ein Mädchen herumkriegen wollte, oder heute noch, wenn es etwas Schweres zu stemmen gilt oder er sich aber mal so richtig etwas vorgenommen hat. Ein perfektes Motto für Zeiten wie diese. Das alte Holzknechtlied von der „kropferten Pinzgerin“ passt auch ins Konzept, ja und „Lustig ist es im grünen Wald, wo sich der schwarze Zigeuner aufhalt“. Weitere bekannte Lieder, die noch nicht vergessen sind, „Mädchen aus Neuperlach“, „Ratznrennatz“, „Leitzachtaler“ oder „von Boarischzell nach Minga nei“.
Die „Isarschiffer“ Doro und Rainer Berauer machen a bißl Politik, aber mit einem Augenzwinkern, a bißl Show, ihr Blick nach draußen und drinnen ist gemütvoll, kunstvoll und hochmusikalisch. „Bei mir bist du schee“… Alles soll und wird im Fluss bleiben - humorvoll, clownesk und mundartlich.
Eine unterhaltsame Aufforderung, es in die eigene Hand zu nehmen: „Dua weida“ und Huraxdax! (Reservierung sollte notwendig sein – 15 €)

23. Mai, Samstag, Konzert und Spaß mit Horst Eberl

Einen Kleinkunstabend der besonderen Art können Sie mit dem Pleiskirchner Musiklehrer Horst Eberl erleben. Er ist ein glänzender Gitarrist, ein unglaublich phantasievoller Erzähler, der sich auf aberwitzige Art seinen Themen annähert. Pointe über Pointe, auf lächelnd freundliche Art serviert, die Menschen mögen ihn und sind voll dabei.
Seine Golflieder haben ihn bekannt gemacht, inzwischen nimmt er alles aufs Korn, die Zunge ist spitz, sie ist freundlich ironisch, sie ist albern und sie ist überraschend. Der Alltag ist s, die windigen Probleme die zu Windmühlen werden, die er bekämpfen muss. Und er zeigt auf, genüsslich, mit Liedern "aus dem prallen Leben". Wie interessant war früher "Der Schulweg", der den meisten Kindern heute durch übervorsichtige Eltern vorenthalten wird. Und, mit welchen Tretminen des Lebens die heutige Jugend zurecht kommen muss, wenn es um die "Anmeldung zum Musikunterricht" geht. Ihm fällt immer was ein und dass er auch ein Meister der leisen Töne sein kann, beweist er in seinem Stück "Glückes genug". Wer einen kurzweiligen Abend mit Lachgarantie verbringen möchte ist bei dem bayrischen Liedermacher Horst Eberl genau richtig. Und, ich glaub, ich hab noch nie so begeisterte Pressestimmen gelesen -
http://www.horst-eberl.de/00000198700c2610e/index.html – (Reservierung wär wichtig, Einstandspreis 14 €).
 

9. September, Mittwoch, 20.30 Uhr, Musikkabarett mit Helmut A. Binser und seinem neuen Programm „Löwenzahn“.

Schön langsam dürften ihn alle kennen, nur dieses Programm ist absolut neu, man kann also, mit dem Wissen, dass er gut ist und gut tut, was Neues erleben. Prächtige Basis. Vor kurzem hat er erst beim Ringlstetter mit Gemüt und Witz brilliert, hier führt er das mit seinem neuen Programm „Löwenzahn“ weiter. - 40. Was für eine Zahl. Musik-Kabarettist Helmut A. Binser ist in der Lebensmitte angekommen und geht nun mit vollem Tatendrang ans Werk. Denn im Hochsommer des Lebens gibt es viel zu tun. Ausruhen? Pustekuchen! Die Scheune im Garten ist noch nicht fertig, es sind noch nicht alle 60er-Witze erzählt und auch sein roter Mercedes aus den 80ern hat die Million Kilometer noch nicht erreicht. Den Benz lässt Binser im neuen Programm gegen den Tesla antreten, überwindet heldenhaft seine Flugangst, düst wagemutig über den großen Teich in die Stadt der Engel, um dann doch wieder beim heimischen Misthaufen zu landen. Binser begleitet seine Lieder traditionell auf Gitarre und Quetschn, philosophiert über die bedrohlichen Tücken antialkoholischer Getränke und die ständige Gefahr von versehentlich auf YouTube gelandeten Heimvideos. Ob das alles so stimmt, wie es uns der Binser erzählt, das wissen nur der Meister Eder und sein Pumuckl. Aber eins ist sicher: es wird gewohnt bayerisch, spitzbübisch und äußerst schwarzhumorig (Reservierung dringlich, 15 €).

11. September, Freitag, 20.30 Uhr, Musikkabarett mit Stephan Zinner und seinem Programm „Raritäten“.

Bevor ich dieses Gsatzl fertig geschrieben hab, ist er eh wieder ausverkauft – konn i ma sparen (Reservierung dringlich, 16 €) - und tatsächlich, ausgebucht!!

12. September, 20 Uhr, Samstag, privates Geburtstagsfest

18. September, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit Eva Niedermeier und Bella, eine Reise durch Gefühlswelten.

Eva Niedermeier malt Geschichten des Lebens mit Worten, welche durch die Musik von BELLA bereichert, erleichtert und zugleich vertieft werden. Das große Leben, gebannt in Texte und Melodien, die aufeinander aufbauen und sich direkt ins Herz der Zuhörer schleichen.

BELLA, alias Irmi Haager und Hanna Specht, interpretieren alte und neue Ohrwürmer der Popmusik. Bei den Songs von „Alanis Morissette“ über „Ace of Base“ zu „Outcast“ oder „Gnarls Barkley“ dürfte für jeden etwas dabei sein. Mit Kontrabass, Ukulele und zweistimmigem Gesang sind BELLA ein berührendes, weil intimes und besonderes Klangerlebnis.

Irmi Haager, auch bekannt im Kreis Rosenheim/Aibling durch das Soloprojekt „Ralf Müller“, besticht durch ihren unverwechselbaren Gesang und Charme. Mit der Aiblingerin Hanna Specht (Laluna Blue) an der Ukulele treffen zwei Frauen zusammen, welche sich perfekt ergänzen: so trifft der große Kontrabass auf die kleine Ukulele und der volle, leicht rauchige Jazzgesang auf glockenklare Töne.

BELLA trifft auf Eva und gemeinsam bringen Sie ein facettenreiches Programm auf die Bühne: zart – brutal, laut – leise, intensiv und leicht zugleich.

„…Ich pflanze Liebe durch Berührung,
so wie Gemüsesaat, überall auf Deinem Körper ein,
damit Du irgendwann selbst mal fähig bist
Gefühle zu verteilen…“ (Hurricane/Eva Niedermeier)

Ja, dass „Pflanzen von Gefühlen“ hat die 20jährige Eva Niedermeier wirklich perfektioniert. Deshalb erhielt Sie wohl auch im April 2015 den Titel „Bayrische U20 Meisterin im Poetry Slam“. Seitdem tritt die Kulturförderpreisträgerin regelmäßig im deutschsprachigem Raum als Slam Poetin und Liedermacherin auf (Reservierung vonnöten, 15 €).

19. September, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Johnny & the Yooahoos“

It's Folk – it's Country – it's Bluegrass!

Johnny & the Yooahoos“ lautet der Name des Quartetts um Johnny Schuhbeck (Mandoline, Gesang), Bastian Schuhbeck (Banjo/ Dobro, Gesang), Bernie Huber (Akustikgitarre/ Mundharmonika, Gesang) und Jonas Kollenda (Kontrabass, Gesang).

Bluegrass ist amerikanische Folklore in einer seiner traditionsreichsten und emotionalsten Formen: Hohe mehrstimmige Gesangspassagen, dazu schnelle und virtuose Soli der Instrumentalisten. Das sind natürlich auch die Charakteristiken dieser rein akustischen Formation, sie ergeben flirrende, spannende und stimmungsvolle Kombination aus Stimmen und auf Holz vibrierenden Saiten.

Die 2016 gegründete Formation „Johnny & the Yooahoos“ spielt sowohl Klassiker des Genres als auch Eigenkompositionen. Die 4 Musiker bleiben dem Bluegrass in seiner Ursprünglichkeit treu, streuen aber auch gern moderne Kompositionselemente ein.

So bekommt der Zuhörer neben „rasanten Stampfern“ hier und dort auch schon mal eine Ballade, ein Instrumentalsolo oder gar eine Acapella-Darbietung geboten.

Die vier Musiker spielen sensationell, dazu grandioser 4-stimmiger Gesang, humorige Ansagen, tolle Stücke - Cover wie Eigenkompositionen. Mit viel Gefühl, Geschwindigkeit, Präzision und lachenden Gesichtern bringen die ausnehmend sympathischen Burschen die Stimmung zum Kochen – sie schaffen ein leidenschaftliches Fest. Ein Hörerlebnis für den Liebhaber von handgemachter, ehrlicher Musik (Reservierung dringlich, 15 €).

25. September, Freitag, 20.30 Uhr, Kabarett mit Ralf Winkelbeiner

Winkelbeiners große Leidenschaft ist es, Menschen zum Lachen zu bringen. Der sympathische Bilderbuch-Bayer ist dafür bekannt, sein Publikum ab der ersten Minute mit auf eine Reise durch den Wahnsinn des Alltags zu nehmen. Seine Sichtweisen auf völlig alltägliche Sachverhalte, vorgetragen in feinster bayerischer Mundart, lösen Lachsalven aus. Völlig zurecht gilt der bereits mehrfach preisgekrönte Humorist als DER Newcomer in der bayerischen Kabarett- und Comedyszene. Nach seinem Debütprogramm "Habedere" ist er nun mit seinem zweiten Kabarettprogramm "Pfenningguad" auf den Bühnen in Deutschland und Österreich unterwegs (Reservierung braucht s, 15 €).

26. September, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Leiwaund“

Seit einigen Jahren spielen da Hutzi (Hutter Martin von „Rohbau“), da Ossi, die Sandi, da Tom und die Vreni Konzert nach Konzert, immer vor vollen Häusern. So wie die letzten Jahre auch hier. Kein Wunder, sie sind einfach große Klasse und ihr Programm ist ein Programm, das Herz, Gemüt und Sangeslust erfreut, sie spielen Österreichs größte Lieder. Da Ambros, freilich, da Fendrich, da Danzer, STS, Dr. Kurt Ostbahn, da Goisern, Seer, da Brauer, da Cornelius um ein paar der Bekanntesten zu nennen, sie alle sind Programm, aber der Kenner weiß, welch Schätze sich noch finden und hofft, sie auch zu hören. Erwähnenswert mit Ausrufezeichen ist Sandi, ihre Stimme ist ein Klangerlebnis, sie singt tief, sonor, mit dem Wohlklang einer Ducati. Paah (14 €, Reservierung dringlich)!!

2. Oktober, Freitag, 20.30 Uhr, Theaterkabarett mit Sebastian und Marcus Huber, „Ein Karpfen schwimmt 12 kmh (wenn´s ihm pressiert).

Zwei ältere Herren proben eine Namenstagseinlage. Mit Zither und Ziach wollen sie sich „Also sprach Zaratustra“ erarbeiten, um den Gemeinten mittels synästhetischer Entsprechungen für dessen Da- und nicht mehr- Dasein zu sensibilisieren; und nebenbei in ein zumindest höheres menschliches Bewusstsein zu leiten. Die Nummer kommt hoffentlich irgendwann zustande, weil sich die zwei Herrschaften in fast jede sich anbietende Sächligkeit verbeißen. Ihre Ablenkungen sind vermeintlich profaner Natur - Staubsaugerrichten, Hühnersuppe essen und sowas - sie erhalten aber durch philosophische Betrachtungsweise eine enorme Wichtigkeit. Die Hybris des Menschen kommt zu Tage, die absurde Komik darin - aber auch dessen seriöses Streben nach einem friedlichen Miteinanderauskommen auf unserm Gestirn so weit im Irgendwo. Das lustvolle Spiel der Beiden bietet herrlich voyeuristisches Schauen und Genießen. Sebastian Huber ist bekannt als Grafiker, Schauspieler (Belaqua, Inntaler, Himmegugga), Musiker und Autor (Vinci Stier, Leberkaskönig), Marcus brillierte einst als Leberkaskönig (Reservierung notwendig, 14 €).

3. Oktober, Samstag, 20.30 Uhr, Theaterkabarett mit Sebastian und Marcus Huber, „Ein Karpfen schwimmt 12 kmh (wenn s ihm pressiert).“

Zwei ältere Herren proben eine Namenstagseinlage. Mit Zither und Ziach wollen sie sich „Also sprach Zaratustra“ erarbeiten, um den Gemeinten mittels synästhetischer Entsprechungen für dessen Da- und nicht mehr- Dasein zu sensibilisieren; und nebenbei in ein zumindest höheres menschliches Bewusstsein zu leiten. Die Nummer kommt hoffentlich irgendwann zustande, weil sich die zwei Herrschaften in fast jede sich anbietende Sächligkeit verbeißen. Ihre Ablenkungen sind vermeintlich profaner Natur - Staubsaugerrichten, Hühnersuppe essen und sowas - sie erhalten aber durch philosophische Betrachtungsweise eine enorme Wichtigkeit. Die Hybris des Menschen kommt zu Tage, die absurde Komik darin - aber auch dessen seriöses Streben nach einem friedlichen Miteinanderauskommen auf unserm Gestirn so weit im Irgendwo. Das lustvolle Spiel der Beiden bietet herrlich voyeuristisches Schauen und Genießen. Sebastian Huber ist bekannt als Grafiker, Schauspieler (Belaqua, Inntaler, Himmegugga), Musiker und Autor (Vinci Stier, Leberkaskönig), Marcus brillierte einst als Leberkaskönig (Reservierung notwendig, 14 €).

9. Oktober, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit der Moni

Pure Lebensfreude, große Leidenschaft, tiefe Gefühle - das ist MONI.

In ihren selbst komponierten und getexteten Mundart-Pop-Folk-Songs erzählt sie vom Leben, der Liebe, der Freiheit und den großen und kleinen Herausforderungen des Daseins. Musik macht und liebt die Künstlerin seit ihrer Kindheit. Seit vier Jahren komponiert MONI ihre eigenen Lieder und tritt mittlerweile in ganz Bayern auf. Ihr erstes Album „S’kimt wias kimt“ veröffentlichte sie mit ihrem damaligen Projekt „MoUSas“. Nun ist MONI als Solokünstlerin oder mit Band auf der Bühne oder im Studio zu finden. Was es noch zu MONI zu sagen gibt, ist mit Worten eher schwer zu erklären. Besser, man erlebt die junge Künstlerin, lässt sich von authentischen Gefühlen und guter Laune tragen und den Ohrwurm gibts gratis mit nach Hause. Im letzten Jahr hatten wir hier eine richtig gute Stimmung, hitverdächtige Songs und eine bestens aufgelegte Künstlerin (Reservierung sollte dringlich sein, 14 €)!
 

16. Oktober, Freitag, 20.30 Uhr, Vorpremiere, Kabarett mit Christine Eixenberger

Bevor ich dieses Gsatzl fertig geschrieben hab, ist sie eh wieder ausverkauft – konn i ma sparen (Reservierung dringlich, 16 €) - und tatsächlich, schon ausgebucht!
 

17. Oktober, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Black Patti“

Benannt nach einem obskuren US-Plattenlabel, haben sich BLACK PATTI ganz der akustischen schwarzen Roots- und Bluesmusik verschrieben. Der mit diversen Preisen ausgezeichnete Gitarrist und Harpspieler PETER CROW C. ist seit vielen Jahren auf Europas Blues-und Jazzbühnen zuhause und begeistert nicht nur durch virtuoses Gitarrenspiel und markanten Gesang, sondern auch durch seine Entertainer-Qualitäten. Sein perfekter Partner Ferdinand Jelly Roll Kraemer hat neben Gitarre und Gesang das fast vergessene Bluesinstrument Mandoline zu bieten. „BlackPatti“ wird hochgelobt, ihr neues Album, frisch auf dem Markt, setzt noch eines drauf! Das „Red Tape“ ist direkt aus dem vollen Leben gefrästes Material, es birgt augenzwinkernde Begegnungen mit gezinkten Spielkarten, verlorenen Perücken, berüchtigten Straßenecken, besorgten Müttern, geldgierigen Bänkern und zeternden Geliebten. Black Patti präsentieren in bester Blues- und Oldtime-Manier, virtuos und zweistimmig, ein großartiges Werk, sie stecken bis zum Hals im Zeitgefühl der Songs und zelebrieren meisterhaft die kleinen Formen, weitab jeder akademischen Relevanz. Dafür spielen sie direkt aus dem vollen Leben, mit all seiner Freude, Lust, Leid und Mut (Reservierung dringlich, 15 €).

23. Oktober, Freitag, 20.30 Uhr, Puppenshow von Joe Heinrich und seinem Programm, „ZEFIX! Der Wolpertinger & Freunde“


Deutschlands berühmtester Wolpertinger, der Wolpert, ist sauer, denn seine Freunde und Kollegen benehmen sich in seiner Show wie die Deppen: Die mächtigsten Politiker der Welt machen nur noch Kaschperltheater, ein Österreicher geht an die Grenzen des guten Geschmacks, das Kifferkaschperl will Entspannung für alle und ein seniler Darth Vader will aus der Welt einen neuen Todesstern machen. Dazu macht sein Assistent, der Heinrich, alles falsch, sein Manager, der Leberkäs-Bob, stiehlt ihm die Show und sein Liebhaber nervt ihn mit ständigen Anrufen! Das zweite Programm von dem "Puppenspieler vom BR" Joe Heinrich ist bayrisch-bissiges Kabarett, mit schrägen Comedy-Einlagen und hinterfotzigen Couplets. Heinrich‘s Polit-Puppen Ilse Aigner und Markus Söder oder auch Angela Merkel sind jeden Donnerstag um 20:57 Uhr der krönende Abschluss der Sendung „quer“, im Bayerischen Fernsehen! Zuletzt war Joe Heinrich Finalist bei den „RTL-Puppenstars 2017“ und zu Gast bei „Wir in Bayern“ (Reservierung sollte dringlich sein, 15 €).

24. Oktober, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit Andy & the Shwertells

Gut, die gemeinsamen Auftritte im Volksmusik-Dreigesang sind schon ein paar Jahre her (Kolberer Kinder, unvergessen). Trotzdem hat die Musik die Geschwister Schwerdtel nie losgelassen. Während Bruder Georg seinen Schaffensdrang mit Bands wie Kreuzwort oder Shortcut auf der Bühne auslebt, waren Evi und Markus lediglich unter der Dusche oder bestenfalls auf Familienfeiern zu hören. Jetzt aber Re-Union!

Zusammen mit Andi (das einzige Nicht-Familienmitglied der Truppe!) an der Gitarre und dem eigenen Musiker-Nachwuchs Anna und Marinus spielt sich die Truppe quer durch die Geschichte der Rock- und Populärmusik. Egal ob von Billy Idol, Nena, Howard Carpendale, Portugal the Man, Rio Reiser, Britney Spears oder den Thompson Twins, die Shwertells geben den (bevorzugt etwas unbekannteren) Songs neuen Kick -- Bayern 1 auf Speed, sozusagen. Letztes Jahr war das Konzert ein richtig schönes Fest, ein außergewöhnlich sympathisches Publikum war vor Ort und heuer können wir natürlich auch noch mit weiteren Schmankerln rechnen (Hut kreist).

30. Oktober, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit Kasita Kanto

Kaŝita Kanto ist ein Singer-Songwriter Duo – Tom und Sabrina - aus dem Raum Rosenheim.
Sie machen philosophisch-sanften Indie-Folk, frechen Birkenstock-Rock und besprenkeln das bunte Klangbild mit sphärischen Worldmusic-Einflüßen.
Sie machen offene und kreative Musik ohne Korsett und Schubladen, freigeistig, bunt und experimentell, gerne auch einfach, vor allem aber echt!
Sie sind frech aber nicht gleichgültig, sie kritisieren, inspirieren und verzaubern mit Gitarre, Mundharmonika, Mandoline, Ukulele, Shruti Box, elektrischer Tanpura, Xylophon und Percussion.
Der Bandname stammt aus dem Esperanto und bedeutet übersetzt "hidden track", also
etwas überraschendes, nicht leicht zugängliches, das nur mit ein wenig Geduld entdeckt werden kann. Ein verstecktes Geschenk, ein kleines Geheimnis, dass der Musiker mit seinen Hörern teilt und zweiterem einen ganz eigenen Blick auf die Musik gestattet. Außerdem gefiel ihnen die Idee, in Esperanto, also einer relativen unabhängigen und jedem zugänglichen Weltsprache zu formulieren, passend zu ihrer Musik eben (Reservierung wird s wohl brauchen, 15 €).

6. November, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert und Kabarett mit dem „Weiherer“

Von Anfang an auf Du und Du mit dem Publikum, präsentiert Weiherer eine Art unvorbereitete Plauderei mit Toneinlage. Ein kritisch spähender Geschichtenerzähler, der es mit seiner genialen und mehrfach preisgekrönten Mischung aus Liedermacherei und Kabarett wie kaum ein Zweiter beherrscht, bei seinen Zuhörern eine schmunzelnde Nachdenklichkeit zu erzeugen. Ein Querkopf mit dem hinterhältigen Kichern des Boandlkramers, intelligenten Texten, mitreißender Musik und grandios bissigem Humor. Mit Gitarre, Mundharmonika und seinem unvergleichlich niederbayerischen Mundwerk, geizt Weiherer dabei nicht mit scharfzüngiger Kritik und deftigen Sprüchen. Kompromisslos, respektlos, meist politisch unkorrekt, oft gnadenlos komisch, aber immer beherzt. Der mutige Musiker mit der riesengroßen Klappe hat aber auch jede Menge zu sagen. Weiherers Auftritte sind mehr grob geschnitztes Handwerk als fein geschliffene Kunst und seine saukomischen Alltagsgeschichten sind längst Kult. Der ungezügelte Redeschwall wird nur unterbrochen von ein paar Liedern, die er mit schleifend näselnden Stimme und breitestem Dialekt vorträgt, frei von Selbstgerechtigkeit, aber voller Herzblut, Lieder, die bis ins Mark dringen. Tiefsinnig und absurd zugleich, kantig und verquer, immer ehrlich und direkt, jedoch nie verbittert. Jedem alternativ geprägten Geist dürfte das Herz aufgehen bei diesen Songs. Lieder mit viel Engagement und nicht selten mit richtig ehrlicher Wut, stets heimatverbunden und für ein bewusstes und respektvolles Miteinander einstehend. Pamphlete gegen dummdreiste Stammtischpolitiker und ignorante Landschaftsverschandelung, gegen verblödende Touchscreen-Wischerei und für echte Kommunikation. Oder von der selbstkritischen Bilanz des Scheiterns an den eigenen Idealen. Und in bester Liedermacher-Tradition beherrscht Weiherer auch die leisen Töne, in denen er immer eine große Portion Menschenfreundlichkeit und Liebe durchblicken lässt. Der Weiherer ist einer, der gern hinter Fassaden schaut, um die Ecke denkt. Ihn interessiert das große Ganze, das Hinschauen und Hinlangen, auch wenn s mal weh tut. Als Zuhörer sitzt man mit ihm in einem Boot und bestaunt seine Navigationskünste durch diesen ganzen Wahnsinn. Durch eine Welt voller Fragen und ohne Antworten. Ein faszinierender Sturschädel (Reservierung dringlich, 15 €).
 

7. November, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Fehlzündung“, Ska und Rock

Als alternative Schulband wurde „Fehlzündung“ am 25. Februar 1988 im Südklo des Ludwig Thoma Gymnasium gegründet. Die Anfänge der Band lagen eher im Indiepunkrock, bis sich mehr und mehr die Bläser durchsetzten und der Ska der two-tone-aera zum Zentrum ihres Spiels wurde. Ein bißchen 70er Rock kam dazu und etwas Hippiescheiß (Originalton) durfte auch noch einfließen. Der Stil passte, die Grundlage für ihre Eigenkompositionen war somit geschaffen.
„Fehlzündung“ spielte in den 90igern so begeisternd, dass sie sogar im Rockbuch Bayern eine Widmung erhielten, dort heißt es „Fehlzündung“ zündet immer!“ .
Die jetzige Formation ist nahezu identisch mit der der 90er Jahre. Zico, Wolle, Ulli, Peter, Regi und Tom prägten über viele Jahre den Sound, schufen Partystimmung – es ging immer voll ab. Neu kam Bread dazu, der Älteste ist nunmehr jüngstes Bandmitglied. Passt natürlich blendend dazu.
Und was für einen Namen sie noch haben, was sie drauf haben, zeigen die Konzerte, die sie die letzten Jahre hier gespielt haben, all die Jahre, sapperlot ( Hut kreist, Reservierung nicht möglich)!!

 

13. November, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit Coconami

COCONAMI – das sind Miyaji und Nami – zwei Ukulelen, eine 4-saitige Zigarrenkiste, eine Blockflöte, vielstimmiger Gesang. Nami und Miyaji kommen aus Japan und leben in München – sie gründeten die Band 2006. Miyaji spielt virtuos die Ukulele und Gitarrenbox. Nami verzaubert durch ihren Gesang, pfeifft wie eine Nachtigal, spielt Ukulele, Blockflöte und Kalimba. Textlich bewegen sich Coconami gerne auf absurden Terrain. Nami mit Ihrer zauberhaften, manchmal elfengleichen und manchmal tief- tönenden Stimme, singt vom Haifischbaby, von Roten Schuhen oder von Aalen mit Herpes. Natürlich gibt’s auch wieder ein paar Klassiker. Adriano Celentano schaut vorbei, unsere alten Freunde die Ramones, aber auch der bayerische Märchenkönig Ludwig. Die große Klammer, die diese musikalischen Mixed Pickles zusammenhält ist auch diesmal diese erstaunlich berührende, immer wieder vollkommen überraschende Musik der Beiden, irgendwer nannte das mal eine „coconamisierte Musik“, besser kann man es eigentlich nicht beschreiben. Ein entscheidender Teil des Coconami-Prinzips ist, dass lustvoll in verschiedensten Musikgenres gewildert wird, die interpretierten Stücke aber ihre Würde behalten. Dass auch Bayerisches trotzt Ukulelegeschrammels und Gamsbart nicht zur Lachnummer verkommt, macht die besondere Qualität von Coconami aus. „Wir interpretieren auf unsere Weise und mit Humor, aber wir verarschen nicht“, stellt Nami klar.“ Coconami`s Begeisterung für bayrische Musik zeigt sich nicht nur in ihren Instrumentals, sondern auch wenn Nami das „Isarmärchen“ von Bally Prell singt, begleitet von Miyaji an der Ukulele. Wenn dann noch Nami mit ihrer klaren, fast durchsichtigen Stimme japanische Songs interpretiert, ist das Glück perfekt. Märchenhaft schön. Möglich ist auch noch, dass ein Musiker zur Verstärkung mit kommt – wir werden sehen (Reservierung dringlich, 15 €). „Ein Vademecum gegen alles Unschöne im Leben“ Süddeutsche Zeitung

14. November, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit den „Zitronenpüppies“

Zitronen Püppies, angeblich die kurz-knackige sprachliche Fusion von Punk und Hippies, gemunkelt wird allerdings auch, dass es darum ging, nicht auch noch den hundertsten bayerisch klingenden Bandnamen unter die Leute zu bringen. Das ist der Band definitiv gelungen. Hier geht es übrigens nicht um rosa Barbiepuppen oder rehäugig-hauchende Schmollmund-Mädels, nein, die Zitronen Püppies sind drei Burschen und sie kommen aus dem Bayerischen Wald.
Was Johannes M.Haslinger (Gitarre & Gesang), Florian Seemann (Bass & Gesang) und Alexander Lange (Schlagzeug) hier vorlegen sind kompakte Pop-Rock-Songs. Ihre Albernheiten werden in der feinen Linie des Gesangs zu edlem Blödsinn. Musikalisch hat das oft eine Tiefendimension, in der sich Instrumente tummeln, die mit Rock nur am Rande zu tun haben. Teilweise ist ihr Klang nur zu erahnen, immer aber haben sie eine Präsenz als eigenwillige Stimmung, die den Liedern Charakter gibt, ohne sich aufzudrängen. Und dass die Zitronen Püppies dabei ihre punkigen Anfänge nicht verleugnen - es gibt sie immerhin schon seit 10 Jahren - macht die Sache nur besser, wie auch das eine oder andere kleine Hippie-Gitarren-Riff. Ihre Geschichten zwischen den Songs sind aberwitzig und absurd, man glaubt sie ihnen aber, sie wirken so ehrlich (Reservierung notwendig, 14 €).

20. November, Freitag, Konzert mit der „Großstadtboazn“

Hier treffen Trinker auf Träumer, Urbayern auf Hipster, Leute, für die ihre Heimat die Welt ist, auf Menschen, für die die Welt nicht genug ist.

In derartigen Lokalitäten fühlen sich die drei Musikanten der Großstadt Boazn am wohlsten. Mit Baritonsaxophon (Birgit Tomys), Gitarre (Berni Filser) und Steirischer Harmonika (Matthias Pürner) werden all diese Gegensätze in zahlreichen durchzechten Nächten unverkrampft aber konsequent zunichte gespielt. Mühelos und mit spielerischer Virtuosität wechselt die Großstadt Boazn in ihrem Programm zwischen alpenländischer Volksmusik und Pop, jedoch ohne dabei einen zwingenden Anspruch an Tradition oder Innovation zu stellen. Die Musik ist immer von ihrer ganz eigenen Geschichte geprägt – mal derb und laut, mal fein und gefühlvoll. Seit der „Entdeckung“ bei den BR-Wirtshausmusikanten im Januar 2016 spielt die Großstadt Boazn auf unterschiedlichsten Veranstaltungen in ganz Deutschland und Österreich, vom Hoagart in Hintertupfing bis zum Folk-Festival in Hessen. Im März 2017 wurde die Formation mit dem renommierten Fraunhofer Volksmusikpreis ausgezeichnet (Reservierung dringlich, Einstandspreis 15 €).

21. November, Samstag, 20.30 Uhr, Disco mit DJ T. Rence Hill & DJ Alex Hoeff

Die Abende beginnen manchmal gemütlich, meist aber pulsiert gleich der Bär. Ihre Auswahl an Musik, die unterschiedlichen Stile, sie haben gut gestöbert, recherchiert und sind gut informiert - ein breitgefächertes Repertoire. Die eigenwilligen wie innovativen DJs schließen, um das hier dargebotene Musikangebot vereinfacht darzustellen, Charts und Gröloldies aus, das mögen sie nicht so, aber sonst ... Sie sind feinhörig, sie reagieren schnell und können Tendenzen erfassen. Jedes Mal wieder klasse (ohne Reservierung, Unkostenbeitrag 5 €)!

27. November, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Zechfrei“

ZechFreiStil – das steht für freche bayerische Wirtshauslieder sowie auch für fetzige selbstgemachte Musik im „Freistil“ aus Nieder- und Oberbayern. Im Programm finden sich alte Wirtshauslieder und Lustiges aus der Liedermacherszene genauso wie eigene Lieder und Instrumentalstücke bunt gemischt. Die 4 Musiker Bernadette Heinrich, Annette Petz, Magdalena Kufer und Christopher Zeiser begeistern mit Können und Spielfreude an Ziach, Flöte, Gitarre und Kontrabass. Ein Abend mit ZechFreiStil verspricht ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm mit fetziger Musik und ohrwurmverdächtigen Liedern, die ihr mit der neuen CD „ZechFreistil – lauft wia g’schmiert!“ gleich mit nach Hause nehmen könnt (Reservierung dringlich, 15 €)!
 

28. November, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit de „Heischneida“

In sechs Tagen schuf er die Welt – Himmel, Erde, Tier, Pflanzen, Mensch und Musik

Am 7. Tag besah er bei einem Weißbier seine Schöpfung: Guad, de Trachtler hatten ihre Blechmusik, die Teenager ihren Pop, die Rebellen ihren Rock und die Sandler ihren Gypsy-Blues. Doch etwas fehlte – die Kombination, eine Zusammensetzung aus alledem. In Gedanken versunken legte er sich nieder und es reifte eine Idee und – es war morgen und da war „Heischneida“. Und diese „Heischneida“ sind inzwischen eine der angesagtesten Gruppen, weil s einfach großartige Stimmung machen, der Feierbereich überwiegt, aber sie sind auch Großmeister der Melancholie. Laut „Puls“ eine hervorragende Liveband irgendwo zwischen LaBrassBanda und Django 3000, eine Band, die es mit allen neuzeitlichen Mundartmusikgruppen aufnehmen kann. Das zeigt auch, dass sie auf Anhieb beim Chiemsee Summer Festival zur besten neuen Band gewählt wurden. Die Beatles mögen sie, Guns`n`Roses, ELO, die Ziach wechselt mit dem Synthie. Wenz Karger, ein Typ zwischen Bud Spencer und Che Guevara, ist ihr Frontmann, der Sänger bestimmt das Bild, großes Können an den Instrumenten den Klang, die Lust auf Stimmung und gute Laune das Geschehen und ihre großartige Kondition die Länge der Nacht. Mit dabei noch Mane Wimmer (Gitarre Gesang), Chris Maier (Gitarre, Akkordeon, Bouzouki, Gesang), Simon Pfab (Trompete), Vali Thannbichler (Bass, Gesang) und Tobias Geschke (Schlagzeug). (Eintritt 15 €, Reservierung dringlich).
 

4. Dezember, Freitag, 20.30 Uhr, Soul-, Pop- und Countrykonzert mit den Mädchen von „CreamCake“ und Band.

Wunderschöne aktuelle aber auch altbekannte Songs aus Pop, Soul und dem Countrybereich, werden frisch, gekonnt und ausnehmend sympathisch dargeboten von drei sehr hübschen, mädchengleichen Damen. Marianne Holzmaier, Irmi Stocker und Angie Aschbacher begeistern dreistimmig. Tolle Stimmen, bekannt auch von Bands wie „Blues Blosn“, „Huraxdax“ und „Ladies in Swing“ und die herrlich verspielte und freudvolle Darbietung mit feinem Gespür für Bühnendramaturgie und anregender Moderation, begleiten einen genussvollen Abend. Da die Sängerinnen auch über eine gehörige Portion Schauspielkunst verfügen, Angie als Kabarettistin (Steckerlfisch und Schlagsahne), Irmi als Schauspielerin (Inntaler Bauernbühne), werden die Songs auch szenisch fein verarbeitet dargeboten. Abgerundet wird das Klangerlebnis von Musikern, die zu den besten der Gegend gehören: Sepp Aschbacher, Bass, Armin Woods, Klavier, Hermann Roth, Schlagwerk und Olli Hein, Gitarre. Schwierigste Passagen werden mit einer Leichtigkeit genommen, die sprachlos macht. Ihr Programm hat grip, der Funke springt von der ersten Minute an auf s Publikum über. Klass! Begeisterndes Ausspannen mit guter Unterhaltung und großer musikalischer Vielfalt (15 €, Reservierung ist dringlich).
 

11. Dezember, Freitag, 20.30 Uhr, Kabarett mit Teresa Rizos …. alias Franzi Riedinger

Die Bühnenfigur Franzi Riedinger, vermeintliche Jodel-Dozentin aus Soacherding, ist das erste kabarettistische Bühnen-Alter Ego der Schauspielerin Teresa Rizos. In München geboren, sammelte sie erste Theatererfahrungen im Jugendclub der Münchner Kammerspiele. Wenig später folgte die erste Hauptrolle in der BR-Serie "Dahoam is Dahoam" wo sie seitdem regelmäßig als Gast zu sehen ist. Ihr komödiantisches Talent konnte Teresa erstmals in der Sat1 Serie „Der Cop und der Snob“ als charmant schusslige Kripo Assistentin „Kiki“ zeigen, und wenig später in der Kino-Komödie "Bocksprünge" als durchtrieben unschuldige "Valerie". Im Herbst 2018 lief die hochgepriesenen Serie "Servus, Baby" im BR, die auf den Münchner Filmfestspielen hoch gelobt wurde. Teresa spielt eine der vier Hauptrollen.

Teresa Rizos entführt ihr Publikum als ihr Bühnen-Alter Ego Franzi Riedinger leichtfüßig und charmant hintersinnig in ihre weißblaue Welt, in der scheinbar alles in Ordnung ist. Lächelnd in skurrilen Jugend-Erinnerungen schwelgend, erzählt von ihrer einäugigen Mutter, der Jodellegende Resi Riedinger, die ihr zum Schulbeginn statt dem Leberwurstbrot eine Zyankalikapsel in der Brotzeitbox mitgegeben hat. Oder berichtet von der Zeit, in der sie zum ersten Mal in ihrem Leben ihre Heimat verlassen hat, um als Dozentin für Bayerisches Kulturgut tätig zu sein- vorwiegend in Hospizen. Jetzt ist an der Zeit, endlich auf den Bühnen dieser Welt ihr Glück zu versuchen. Sie möchte mit ihren Schilderungen und Übungen - auch auf Ihrer Bühne - möglichst viele Menschen dazu animieren, sich den ursprünglichen bayerischen Lebensstil anzueignen, weil der einfach glücklich macht. Teresas Vortrag ist wunderbar, sie entschleunigt, ist angenehm im Tonfall, nichts Schrilles, kein Plappern. Sie kann dem Publikum auf höchst sympathische Weise sanfte Gemeinheiten erzählen, die Leute wollen mehr davon. Sie ist echt und sie will echtes und unverfälschtes aufzeigen. Hat Jodeln eine angstlösende Wirkung? Kann es uns sogar dem Weltfrieden ein Stückchen näherbringen? - Wahr oder nicht wahr?

Und – sie ist die vielleicht beste Sängerin, die ich hier begrüßen durfte (Reservierung dringlich, 15 €)

12. Dezember, Samstag, Konzert mit Ozzy & the Assbrothers

Der Osterhammer, die Assbrüder, der Keller Maxi und der Seehauser Christoph spielen jedes Konzert, als würde es ihr letztes sein. Können: brilliant, Leidenschaft: begeisternd. Sie lassen die 60er und 70er Jahre wieder auferstehen, Bands wie die „Rolling Stones“ oder „Led Zeppelin“ zeigen sich dabei in einem neuen Gewand. Sie legen großen Wert auf Eigeninterpretation und Live-Improvisation, so dass ein krachender Klassiker schon mal zur delikaten Jazzrock-Melange mit Reggaehäubchen wird. Sie sind unaufgeregt, echt lässig und es macht richtig Spaß, ihre weiblichen Fans zu beobachten. Trotz Vermeidung windiger Charthupferl sind sie sicherlich die wichtigste und durchschlagenste Partyband von … zumindest ganz schee weit ummadum. Als Gast wirkt seit Jahren der Bauer Uli mit (Reservierung macht nicht viel Sinn, es kommt, wer kommt, 10 €).

18. Dezember, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit „De drei Kritischn“

Sie haben den Namen gewechselt, statt „Ciao Weiß Blau“ heissen sie nun „de drei Kritischen“. Personell hat sich nichts geändert, Tobi Öller ist mit dabei, Erich Kogler und Wolfgang Hierl. Bayerisches Kabarett, gepaart mit virtuoser Musik bietet dieses Trio. Mit gezielten Schlägen zapfen sie den großen Banzen der bajuwarischen Hochkultur an: Ob roter Presssack oder Patrona Bavariae, ob Trachtenfest oder Touristennepp – die Postkartenidylle des Freistaats bekommt einen neuen Kabarett-Anstrich von drei Meistern der Saitenkunst.
Musikalisch schöpfen „Ciao Weiß-Blau“ dabei aus dem grossen Fundus der Weltmusik: Ein druckvoller Kontrabass und präzise Gitarrenarbeit bilden das Fundament der Stücke, die zwischen Rock und Tango, zwischen Folk und Schlagerparodien changieren und dabei textlich wie musikalisch den breiten Spagat schaffen zwischen Heimatsound und Welttheater. Herrliche Moritate, witzige Szenen – drei Herren, die das Komödiantische im Blut haben. Hier lebt das echte Bayern, kraftvoll, intelligent, künstlerisch und sensibel – weg vom eher tumben „mir san mir“ (15 €, Reservierung ist dringlich).

 

19. Dezember, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „MayBe“

Niklas Mayer aus Höslwang, Florian Weinberger aus Endorf, Johnny Gottwald, Johannes Gottschal und Johannes Eisner - die jungen Männer sind alle Mitte 20, spielen aber schon viel Jahre gemeinsam und das achte Mal hier. Ihre Musik war von Anfang an verblüffend reif, die Jahre haben dennoch gut getan - eine starke Band, tolle eigene Songs, klasse CD und wirklich sympathische und gut aussehende Burschen. Sie haben ihren eigenen Stil geschaffen, spielen Rock, aber nicht brachial, mischen auch ruhige Nummern ins Programm. Und sie machen Stimmung, ordentlich, sie lassen Covers einfließen die Dampf haben und Spaß machen. Musikalisch ist für jeden was dabei, ohne dass nur mainstream angesagt ist.

Sie spielen jährlich viele Feste, pflegen die Traditionswirtschaften und -feste (Triangelball, Pepper2, Fischküche, Kramerwirt), haben aber auch schon vor großem Publikum gespielt, unter anderem als Vorgruppe der Ohrbooten. Erwähnenswert noch, dass im Publikum fast alle Altersschichten vertreten waren, Gleichaltrige im gleitenden Übergang zur Generation der Eltern, also meiner Generation – Vergnügen pur (Reservierung macht nicht viel Sinn, es kommt, wer kommt, Eintritt 5 €).

26. Dezember, Samstag, 20.30 Uhr, kabarettistische Weihnachtslesung mit Uli Hannemann

Hier kreist der Hut, es komm wer kommt und dass einer nicht kommt, ist fast ausgeschlossen.

8. Januar, Freitag, 20.30 Uhr, Kabarett mit Thomas Steierer alias „metromadrid“ mit seinem Programm „Der urbane Dorfdepp“.

Immerhin: Der urbane Dorfdepp versucht ernsthaft Komiker zu werden. Höchst freiwillige Chronistenpflicht eines chronischen Nichtsdestotrotz-Optimisten: metromadrid berichtet mit Immerhin-Fatalismus von den kafkaesken Dauerodyssee-Stationen seines LebensNICHTlaufs.

Immerhin: metromadrid ist ein moderner Sisyphos: Stoisch, lakonisch, mit kapitulierender Klarheit. Ringt mit dem Leben. Schafft es, der Ausweglosigkeit Katharsis-Momente des Glücks im Unglück und der Ironie des Schicksals abzutrotzen.

Immerhin: Von dunkelschwarzem Exorzismus-Galgenhumor, aberwitzigem Fallhöhe-Ausloten zwischen fünf vor zwölf und fünf nach zwölf und vogelwilde wie subtilen Wortwitzunikaten in einen Rausch der Tiefe: Anhand seines eigenen Härtefalls bringt metromadrid für ihn spürbar elementare Fragen des Daseins zur Sprache.

Immerhin: Es scheint etwas dran zu sein, an dem, was metromadrid auf der Bühne macht. Das zeigen die bisherigen Reaktionen, nicht zuletzt des Publikums. Man merkt wohl: Das ist etwas Anderes. Das ist etwas ganz Eigenes. Das ist kein Humorarbeiter-Handwerk, das ist kein Fernsehnasen-Mainstream, das ist kein Comedy-Businessplan, das ist kein Politiker-Namedroping-Kabarett. Das ist echt und gewinnt trotzdem Preise (Scharfrichterbeil, 1. Platz, Passau)

Immerhin: metromadrid tritt auf der Bühne in Interaktion mit seinem Publikum. Wobei es auch darum geht, wie befreiend es manchmal sein kann, einfach mal laut SCHEIßE zu schreien.

Immerhin: Nebenbei nimmt die Handlung vom metromadrids Programm Fahrt auf. Weitere Figuren kommen ins vermeintliche Trauer-Spiel.

Immerhin: metromadrids erstes Bühnenprogramm, wie ein Film-Drehbuch strukturiert, mit den drei Akten NICHTS, DESTO und TROTZ, ist eine Entwicklungsgeschichte. Die Reise des Antihelden ad absurdum: Vom totalen Fatalismus eines am Boden Liegenden. Zur tröstlichen Erkenntnis, dass es im Leben auf die richtige Perspektive ankommt. Ein leidenschaftliches Hornhaut-Herzblut-Plädoyer für Humor als Ventil und Rettung. Immerhin (Reservierung braucht s scho, Einstandspreis 14 €).

 

9. Januar, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit Roland Hefter

ist leider schon wieder ausgebucht

15. Januar, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit „JetztZeit“

Die fünfköpfige Band „JetztZeit“ gibt es seit Anfang 2018. Seitdem zeigten sie schon auf vielen heimischen Bühnen, wie beim Höhensteiger, in der Arena 4.0 Flintsbach, auf der Kleinkunstbühne in Pfraundorf beim „Alten Wirt“ oder im Schwimmbad Open Air Großholzhausen ihr Können. Und auch hier, mit riesigem Erfolg. Das Programm der Band ist gespickt mit Schmankerln und Hits zahlreicher Künstler aus dem Austropopbereich, aber auch die Spider Murphy Gang, Ina Müller oder Annett Louisan werden angestimmt. Sie erweitern ihr Repertoire von Mal zu Mal, so dass kein Abend dem anderen gleicht und jeder einzigartig wird.

Die fünf Musiker/in spielen am liebsten die Songs, die sie selber gerne hören. Die sympathische, lockere Moderation, das vielfältige Repertoire aus Liedern, die großteils im Dialektbereich angesiedelt sind, sorgen dafür, dass sie gemeinsam mit dem Publikum schöne stimmungsvolle Stunden voller Herzblut erleben können - im Hier und Jetzt, in der „JetztZeit“! Und genau um das geht es ihnen (Reservierung dringlich, 14 €)!

16. Januar, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit YP`S

Hinter dem Namen "The YP'S" verbergen sich fünf erfahrene Musiker aus den Landkreisen Rosenheim, Erding und München. Seit inzwischen über 20 Jahren spielt die Band groovige und tanzbare Stücke der 60er Jahre bis heute. In den letzten Jahren binden sie mehr und mehr junge Musiker ergänzend mit ein und bieten ihnen die Chance, vor gar nicht so kleinem Publikum zu brillieren. Die "The YP's" setzen auf eine bunte, abwechslungsreiche Mischung aus Rock, Blues, Soul und dem guten, alten Rock'n'Roll. Das Repertoire der Band reicht von Stücken der Rolling Stones und den Doors über Santana und Joe Cocker bis hin zu James Brown, Cure, Pink Floyd, J.Geils Band , dazu noch Monty Pyton, Rocky Horror oder Prince. Lead-Sängerin Hanna mit ihrer tollen Stimme interpretiert darüber hinaus Klassiker von Tina Turner oder Melissa Etheridge ebenso wie aktuellere Stücke von The Gossip. Alles in allem spritzige, melodiöse, bekannte und nicht ganz so bekanntere Stücke, die beim Publik immer ankommen und – die beiden letzten Jahre war es hier bummvoll. Da heißt s ausräumen, damit das Publikum körperlich werden kann.
Die Stückauswahl und der Spannungsbogen im Programm können je nach Anlass variert werden. Schon durch die Abwechslung von verschiedenen Musikern als Sänger in den Stücken kommt beim Zuhören keine Langeweile auf. Wichtig für "The YP'S" ist das absolute Live-Gefühl; das bedeutet, dass nichts von CD oder MIDI-Sequenzern kommt, sondern "von Hand" echt gespielt wird ( Reservierung macht keinen Sinn, Hut kreist )!

 

23. Januar, Samstag, 21 Uhr Penner- und Schlampenball,

DJ Freddy singt sich bereits ein. Eintritt für gut Maskierte 5 €, für halbscharig Maskierte 10 € und für Nichtmaskierte gar nicht.

19. Februar, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit „die Plank“.

Die Plank ist Song-Poetin. Song-Philosophin sagt manch einer. Ihr aktuelles Konzertprogramm „Song-Poesie“ ist elegantes Musik-Entertainment zwischen Jazz, Pop und Chanson bei dem man die Stecknadel im Publikum fallen hört. An gesellschaftlichen Klischees vorbei führt sie ihr Publikum durch die Engpässe des Lebens. Sie spricht in starken Texten und großen Melodien darüber, wie man sich von den starren Narrativen des eigenen Daseins befreit. Wie man zweifelt, loslässt, umherirrt, erkennt, ankommt. Nicht mit Gewalt, sondern mit Ehrlichkeit und mit Liebe zu sich selbst. Zu den bekannten Songs Barfuß und Wildes Herz sind starke neue Titel hinzugekommen. Sie heißen Golden, Drei Mal schwarzer Kater, Frieden, Rauschen, Sonne, Schwindelfrei oder Irgendwie. Und wie immer bei Plank stehen Fragen im Raum: Tut Glück weh? Kann ein Kaffee Hoffnung machen? Wer liebt ein wildes Herz? Sind wir zum Leben geboren? Die Antwort überlässt sie dem Zuhörer, der mit ihr tief taucht und hoch fliegt, um dann sicher zu landen auf dem letzten Akkord. Pianist Jörg Florian Müller und Gitarrist Erich Ruf begleiten Julia Plank mit farbenreichen Arrangements, füllen den Raum mit satten Chören und bringen ihre Songs zum Fliegen (Reservierung sollte notwendig sein, 15 €).

20. März, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit Kopfeck

Der Fredl Fesl hätt g’sagt: „Wir singen mittelbayrische Heimatlieder aus unserer mittelbayrischen Heimat Mittelbayern“. Und wie immer hätt der Fredl damit trotz allem Spaß auch ein bisserl Recht gehabt. Denn laut Wikipedia geht der Sprachraum „Bairisch“ von Franken bis Südtirol und von der Schweiz bis hinter Wien. Also Austropop meets BayernRock – ganz tief aus der alpenländischen Seele! Die urwüchsige Kraft der Bairischen Sprache, dazu die geballte Power moderner Pop- und Rockmusik – das passt zusammen wie Hopfen und Malz und deshalb schmeckt die Musik der bayrischen Band auch wie eine frische Mass! Die opulente Instrumentierung, die entspannte bayrische Lässigkeit und ein Groove wie eine auffrisierte Zündapp – basst!

In gewohnter, unverkennbar bairischer Mundart erzählt Songwriter Rudolf Wiesent in seinen Texten erlebte, erträumte oder erdachte Geschichten mit melancholisch-tiefgründiger Poesie und Vieldeutigkeit. Die Themen nimmt er dabei direkt aus dem Leben, so wie es ist und wie es jeder kennt: mal lustig und mal traurig, mal laut und mal leise, mal Ballade mal Rock’n’Roll, die große Liebe und dann der gleichnamige Kummer, das große Glück in den Händen und die Tücken des Alltags im Nacken, mal ganz weit runter und dann wieder himmelhoch! Und das absolut aufrichtig und unverfälscht, kompromisslos, respektlos, meist politisch unkorrekt, oft entwaffnend komisch, heimatverbunden, romantisch, philosophisch – bayrisch halt!

Dabei beherrscht er auch die leisen Töne, in denen er immer eine große Portion Menschenfreundlichkeit und Liebe sowie eine tiefe Lebensfreude durchblicken lässt. Die Musik dazu bewegt sich zwischen Pop und Rock mit markanten Ausreißern in Country, Blues, Reggae, Funk und Weltmusik – aber immer ehrlich und handgemacht. Ein unverwechselbarer Sound, wie er eigentlich nur aus Bayern kommen kann.

Ach ja, das Musikgenre: Das ist uns wurscht, such Dir was aus – am besten irgendwas mit „Indie“… (Reservierung muß schon sein, Einstandspreis 15 €)

15. Oktober 2021, Freitag, 20.30 Uhr, Vorpremiere des neuen Programms von Stephan Zinner.

Bevor ich dieses Gsatzl fertig geschrieben hab, ist er eh wieder ausverkauft – konn i ma sparen (Reservierung dringlich, 17 €)