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Programm beim Kramerwirt
2026 Frühjahr Reservierungen unter info@hubbi.net – Einlass bei den Veranstaltungen ist 19.30 Uhr, Beginn 20.30 Uhr (nur beim Fasching eine halbe Stunde später). Wenn die Veranstaltung beginnt, verfällt die Reservierung, dann können Wartende nachrücken. ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Was hier immer gerne gesehen ist – Kleingeld oder zumindest abgezähltes Eintrittsgeld - wenn s leicht geht, natürlich nur. 3. Januar, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit dem Onkel Bazi Orchester Dass die vier Bazis aus Nußdorf gern in den Bars der Region aufspielen, ist Tatsache und etabliert. Das hat seinen guten Grund. Kaum eine andere Musikgruppe ist so spontan, vielfältig und witzig wie dieses Quartett. Ziachara Bene Mias, Christoph Sinhart, Hias Weyerer und Bäda Dettendorfer zeigen dabei, dass sie eine Liveband sind, die den Namen noch verdient und deshalb auch gerne auf Wünsche eingeht. Der musikalische Background liegt bei den Vieren stets auf der traditionellen Volksmusik, .da kommen sie alle her und sie lieben sie. Doch stilistische Grenzen gibt es beim Onkel Bazi Orchester nicht. Da mischen sich auch moderne Songs unter das Programm, ein Disco-Pogo ist für die Musiker auch kein Problem. Ebenso wenig wie eigene Stücke, die dann mit äußerst amüsanten Texten daherkommen. Wird da viel geprobt? Nur so viel, wie es braucht, sie spielen andauernd live, sind so souverän, da entwickeln sich die Lieder wie von selbst und man kann sofort sehen, wie das aufs Publikum wirkt. Sie tasten sich mit ihrer Musik ins Publikum hinein und finden überall Adressaten 16 Instrumente kommen zum Einsatz, auch ein Grund, dass das Fernsehen schon öfter angeklopft hat, sie weigern sich aber beharrlich, weil bei Kameraaufnahmen die Spontanität flöten gehen würde und es macht sich als Kontrast gut in der Vita. Finden mussten sich die Mitglieder nicht. Sie sind schon seit Jahren zusammen, teilweise miteinander verwandt. Und - Musik machen die Nußdorfer nicht nur mit dem Vier-Mann-Orchester. Jeder der Bazis spielt auch noch in anderen Kapellen und Formationen. Unter anderem sind das die Weissngroana, die Koidboch Musi, die Familienmusi Sinhart, die Windstreich Musikanten, Oimräslmusi, das Original Inntaldreieck, die Huaba Jacksons, Grenzverkehr, GmiasHauptGang oder die jungen Hinterberger. Und der Name? Die kleine Nichte vom Matthias konnte dessen Namen nicht aussprechen, sie nannte ihn immer „Onkel Bazi“, scho hod s basst (Einführungspreis 17 €, Reservierung wichtig).
5. Januar, Montag, 20.30 Uhr, Konzert mit Lenze solo
Lorenz Schmid, der Astl-Lenze
aus Oberaudorf ist ein gefragter umtriebiger Musiker und, er hat in
seinem Musikantenleben schon außergewöhnliche viele und gute Songs
geschrieben und eingespielt. Er spielt hier solo, nur mit Gitarre und
Keyboard. Seine Lieder sind ein erfrischend origineller Mix aus
Volksmusik, Pop und Chanson, die Texte sind phantasiereich und witzig,
sie sind außergewöhnlich, oft nicht gleich fassbar, mit farbigen
Assoziationsmöglichkeiten. Seine Musik geht ins Blut, er findet
wunderschöne Melodien und singt richtig gut. Grundiert wird sie durch
erdige bayrische Mundart, stoisch, wortkarg, wie bei „er mog ned redn“.
Selten erzählend. Geschickt werden Wiederholungen benutzt, die den Songs
Würze aber auch Leichtigkeit verleihen. Überhaupt - die Texte: Der
„Salod“ wird gelobt, versponnen über den Bruder mit dem „Moped“
berichtet, es gibt den „Kua Bua“ den die Mamma vor dem Teufel warnt, er
will aus Langeweile Nasen bohren, er lügt und verweigert seine Hilfe und
kann ohne sein Haustier „Franze“ nimmer sein. Sein Geburtstagslied hat
schon viele Feiern erwärmt. Dazu findet er nie sein „Schaafe“, aber, des
geniert eam ned - „er duat si ned obe“. (18 €, Reservierung dringend,
gerne Kleingeld). 10. Januar, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit den „Voodoohounds“ Die „Voodoohounds“ spielen Blues im Stil der 50er und 60er Jahre und schaffen es, das Feeling, die Spielfreude und den mitreißenden Groove dieser Musikära absolut echt, herzhaft und glaubwürdig in Szene zu setzen. Sie sind Teil dieser Musik, begeistert und begeisternd - der Funke springt im Nu auf das Publikum über. Die Besetzung ist klassisch - Gitarre, Mundharmonika, Bass und Schlagzeug - damit zaubern die erfahrenen Musiker aus dem Süden Deutschlands eine Stimmung auf die Bühne, wie es sie original nur in amerikanischen Clubs gibt. Das musikalische Spektrum umfasst den Blues in all seinen Variationen, vom Jump- und Swing-Blues der US-Westküste, bis hin zum erdigen Texas- und Chicago-Blues. Und, da noch zwei Damen mit Sax zur Formation gestoßen sind, gehört inzwischen auch etwas Jazz und Swing zum Repertoire. Und nicht alles sind Covers, nein, die Voodoohounds spielen auch richtig heiße Eigenkompositionen.
Den oder hoffentlich die Zuhörer
erwartet mit dieser Band ein abwechslungsreicher Live-Musik Abend,
erdig, durch die Damen am Sax aber auch mit Groove-Garantie und
sonnigen
beschwingten Momenten (Reservierung
ja, auf jedn Foi, 17 €, Kleingeld juchä). 17. Januar, Samstag, 21 Uhr, Penner- und Schlampenball (Einlass 20 Uhr)
Ohne Maske geht nichts,
Alibiverkleidung zählt nicht, Phantasie, Kreativität,
ein herrlicher Abend, bärige Stimmung, DJ Ingo kennt keine Pausen, dafür
durchgehend gute Musik (Reservieren unbedingt, 5 € Unkostenbeitrag, mit
Vollkuss 10 €, Präser an der Rezeption und wenn z gnua Kloageld habt s –
gerne!) 24. Januar, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „YP`S“ Hinter dem Namen "The YP'S" verbergen sich fünf erfahrene Musiker aus den Landkreisen Rosenheim, Erding und München. Seit inzwischen gut 25 Jahren spielt die Band groovige und tanzbare Stücke, beginnend mit den 60er Jahre bis hinein in die heutige Zeit. In den letzten Jahren binden sie mehr und mehr junge Musiker ergänzend mit ein und bieten ihnen die Chance, vor gar nicht so kleinem Publikum zu brillieren. Der personifizierte Ausgangspunkt dazu ist Roland Sternkopf, Musiklehrer in Bad Endorf, der sitzt da an sprudelnder Quelle. Die "The YP's" setzen auf eine bunte, abwechslungsreiche Mischung aus Rock, Blues, Soul und dem guten, alten Rock'n'Roll. Das Repertoire der Band reicht von Stücken der Rolling Stones und den Doors über Santana und Joe Cocker bis hin zu James Brown, Cure, Pink Floyd, J.Geils Band , dazu noch Monty Pyton, Rocky Horror oder Prince. Hanna, die Lead-Sängerin, ist gesegnet mit einer herrlichen Stimme, sie interpretiert Klassiker von Tina Turner, Melissa Etheridge, dazu aber auch aktuellere Stücke, ein Beispiel: The Gossip. Das Gesamtprogramm ist äußerst geschickt gewählt, da ist für jeden was dabei, wie auch die Namen vorab zeigen. Es wird ein wenig ausgeräumt, damit das Publikum körperlich werden kann, es gibt aber schon auch Sitzplätze.
Schön auch, dass in dieser Formation
so viel Qualität steckt, dass sie die Sänger passend zu den Songs
wechseln können, das hält die Spannung zusätzlich hoch und verleiht die
richtige Würze. Wichtig für "The YP'S" ist das absolute Live-Gefühl; das
bedeutet, dass nichts von CD oder MIDI-Sequenzern kommt, sondern "von
Hand" echt gespielt wird ( Reservierung macht keinen Sinn, Hut kreist,
bitte passende Scheine mitführen )! 21. Februar, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit Maxi „Ping“ Pongratz Maxi ist Akkordeonspieler, Texter und Sänger. Der ausgebildete Gärtner tauschte aber schon als Teenager den Spaten gegen das Akkordeon und zieht mit letzterem von Wirtshaus zu Wirtshaus und von Bühne zu Bühne. Lange Zeit war er Mitglied von „Kofelgschroa“. Das ureigene ‚rakata-rakata‘-Akkordeonspiel von Maxi Pongratz, seine Kompositionen und nicht zuletzt seine dadaistisch geprägten und oftmals valentinesk erscheinenden Wortkaskaden prägten das Klangbild und die Texte der Band von Anfang an. In seinen Anfangsjahren als Musiker hat Pongratz noch Apfelstrudel im Hofbräuhaus gebacken, die Kandahar-Ski-Abfahrt für den Weltcup präpariert oder ist als Don Quijote mit dem Wandertheater durchs Land gezogen. Später war er dann ein Bruder Jesu während der Passionsspiele 2010 in Oberammergau und hat an der Berufsfachschule für Musik in Altötting Klassisches Akkordeon studiert (das Ganze aber nicht abgeschlossen). Musikalische Reisen führten ihn durch Süd-, Ost- und Mitteleuropa, sowie in die Türkei, Südamerika und die Südlichen Staaten von Amerika (New Orleans, Austin). Mit Kofelgschroa veröffentlichte er drei Alben („Kofelgschroa“, „Zaun“ und „Baaz“), die alle von Micha Acher („The Notwist“) produziert wurden. Im Dokumentarfilm „frei.sein.wollen“ (von Barbara Weber) war er mit den anderen Kofels zu sehen, in Josef Bierbichlers Kinofilm „Zwei Herren im Anzug“ zu hören.
Seit 2019 macht Kofelgschroa Pause und
Maxi Pongratz ist mit seinem Akkordeon solo oder wie hier mit dem
Bassisten Simon Ackermann (Ex-Zwirbeldirn) auf Tour. Sein erstes Album
erschien im Mai 2019 bei Trikont. (Reservierung muss auf jeden Fall
sein, 18 €, Kleingeld wär gschickt) 27. Februar, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert und beste Unterhaltung mit Roland Hefter Da braucht s koa Beschreibung, da ist immer im Nu ausgebucht (Unkostenhilfe 20 €)
6. März, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit der „Die gute A-Band“ Günter Wimmer und Guido Fuchs veranstalten zu zweit eine Mette, wie es oft 5-köpfige Combos nicht hinbekommen. Die beiden „Springer“-mitglieder schaffen mit ihrem anspruchsvollen und doch breitgefächerten musikalischen Angebot eine Partyathmosphäre, die Feierfreudige, Tanzwütige und Musikgenießer gleichermaßen befriedigt. Ihr Auftritt hier ist jährlicher, ungezwungener Feierhöhepunkt. Tische und Stühle müssen weichen, die Wände schwitzen, das Publikum sonnt sich in der Stimmung. Die „Guten A-Band“ schafft uns diesen losgelösten Abend, sie verjüngen die Nacht und lassen uns tanzen. Die Auswahl der Songs lässt keinen Leerlauf zu, Prognose klar - ein Stimmungshoch als Dauerzustand. Das Publikum ist mit den Interpreten gereift (obwohl die immer noch gleich jung ausschaun), die Musik wurde stufenlos angepasst. Kracher wechseln mit 80er Hits, die Ärzte betreuen die Sportfreunde Stiller, ihre Eigenkompositionen puschen gewaltig. Die Lautstärke wurde minimal reduziert und erlaubt Worten bei kleiner Anstrengung das Ohr des Nebenmannes zu erreichen. Eine Schau! Ein großartiges Tanzfest, stressfrei mit bestem Publikum und unbeschwerter Laune, ja, das ist feiern im besten Sinn (Reservierung wichtig, 19 €, Münze groß, Schein klein, so soll es sein).
7. März, Samstag, 20.30 Uhr, Disco mit den DJ´s T. Rence Hill und Alex Hoeff – eine halbe Stunde früher Die Abende beginnen manchmal gemütlich, meist aber pulsiert gleich der Bär. Ihre Auswahl an Musik, die unterschiedlichen Stile, sie haben gut gestöbert, recherchiert und sind gut informiert - ein breitgefächertes Repertoire. Die eigenwilligen wie innovativen DJs schließen, um das hier dargebotene Musikangebot vereinfacht darzustellen, Charts und Gröloldies aus, das mögen sie nicht so, aber sonst ... Sie sind feinhörig, sie reagieren schnell und können Tendenzen erfassen. Jedes Mal wieder klasse (Reservierung könnt dringlich sein, Unkostenbeitrag 5 €)!
14. März, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit Irmi Haager und ihrem Alanis Morssette Programm Irmi Haager ist nach einer schönen Auszeit zurück, sie machte eine Babypause und genoss und genießt weiterhin ihr Mutterglück. Da Musik immer ein Teil ihres Lebens sein wird und die Zeit es erlaubt, packt sie wieder an, endlich. Sie ist einfach eine wunderbare Sängerin und Kontrabassistin. „Bella“ hieß eines ihrer früheren Projekte, sie war Teil des „Trio Zorya“, bei „Cinchona“ und noch bei einigen anderen Bands. Ihren Neueinstieg machte sie letztes Jahr, sie hat uns ein Programm mit Alanis Morissette Songs präsentiert, prächtige Lieder also, voller Dynamik aber auch stillen, schönen Momenten, wie „Thank You“, Ironic“ oder „Hand in my Pocket“. Die tiefgründigen, bisweilen schonungslos sarkastischen, aber auch sensiblen Texte der inzwischen 52-Jährigen Alanis berühren immer noch ein großes Publikum. Die kraftvolle, raffiniert produzierte Musik scheint die Jahrzehnte unbeschadet überdauert zu haben. Das Album “Jagged little pill“, veröffentlicht im Juni 1995 – Alanis war damals 21 – wurde 30 Millionen mal verkauft und hat einige Grammys gewonnen, ein Meilenstein!
Irmis langehegter Wunsch ging mit
dieser Band (Tabea Mara, Piano, Gesang; Patrick Sondermann, Gitarre) und
diesem Projekt in Erfüllung – eine respektvolle Reminiszenz mit eigenen
Akzenten. Im letzten Jahr sorgten sie für Begeisterungsstürme, es war
unglaublich guad. Irmis Stimme ist atemberaubend, sie vereint Soul,
Blues und Jazz und sorgt auf höchstem Niveau für Gänsehauteffekte.
Gelobt wird in der Fachwelt ihre rauchig, schmeichelnde Stimme – wie
Honig und Whiskey und auch, dass sich beim Genuss von Irmis Gesang,
eines jener raren Glücksgefühle einstellt, das nur entstehen kann, wenn
man auf ein enormes Talent und dessen überwältigende Musikalität stößt.
Überragend ist auch, wie sie die Töne ohne jede Abweichung nimmt, sie
nutzt Schwingungen als Dekor und weiß Gefühle stimmungsecht zu
interpretieren Ein Konzert aus einem Guss, hervorragende Musiker, die
für übergreifend schöne und intensive Stimmung sorgen. (Reservierung
braucht s, Qualitätspreis 19 €, gerne Kleingeld) 21. März, Samstag, 20.30 Uhr, Kabarett mit „Steckerlfisch & Schlagsahne“ Das Comedy-Duo steht seit dem Jahr 1998 auf der Bühne. Angie Aschbacher und Christian Haller versprechen einen ganz besonderen Abend, sie präsentieren „Leckerbissen und Schinkenklopfer“, die „Crème de la Crème“ ihrer Werke und brandneue Stücke. Übrigens, die beiden sind ab Ende 2025 in der 2. Staffel von „Neue Geschichten vom Pumuckl“ in Folge 4 zu sehen! Ihr Programm ist gesellschaftskritisch, wird aber mit herrlicher Leichtigkeit dargeboten und mit Situationskomik angereichert, gesprochenen oder gesungenen, wie es am wirkungsvollsten ist und am besten passt. Ihre dynamische Rollendurchmischung, die Vielfalt der Charaktere, bringt stark inszenierte und frisch umgesetzte Abwechslung, sie zeigt Leben pur und erhöht die unterhaltsamen Parodien. Ihre Themen kommen mitten aus dem Leben, tabulos, mit Mut zur Hässlichkeit und dass dabei der bayerische Dialekt so mancher Gemeinheit noch mehr Würze verleiht, ist offensichtlich Die Mimik der beiden Komödianten wird zu einer eigenen Kunstform, sie agieren frei, mit vollem Körpereinsatz und überzeugen durch Wortwitz und Selbstironie. Die Texte sind frech, frivol und frisch, die Lieder werden zudem von einer treuen Ukulele begleitet.
Zu den
Highlights gehört ein Sketch mit einer rustikalen Südtirolerin, die auf
Partnersuche ist und es, mit überschaubarem Erfolg, mit Speed-Dating
versucht. Ein weiterer Glanzpunkt ist, wenn Aschbacher und Haller Eltern
spielen, die sich Sorgen um ihren erwachsenen Bubi machen. Bubi hat
nämlich eine neue Flamme, verrät aber vorerst keine Details über seine
Traumfrau. Wie ist sie, wie wird sie aussehen, wo kommt sie her?
Beunruhigende Fragen (Reservierung dringlich, Kleingeld gut – 18 €) !
27. März, Samstag, 20.30 Uhr, Fredl Fesl Abend mit Gery Gergspitzer Er ist der symphatische niederbayerische Barde, den jeder kennt. Nicht nur ein gewichtiger Könner an seiner Gitarre, sondern auch ein Wortakrobat. Ein Tausendsassa und der eigentliche Erfinder des bayrischen Musik-Kabaretts – Fredl Fesl! Sobald er das Fensterln bei der Liesl oder die Moritat vom Ritter Hadubrand besang und sich dazu selbst auf der Gitarre begleitete, hatte er das lachende Publikum auf seiner Seite. 30 Jahre stand der bayerische Liedermacher Fredl Fesl auf der Bühne. Neben den satirisch angehauchten und lustigen Liedtexten wurden die minutenlangen ironischen Anmoderationen das Markenzeichen von Fredl Fesl. Im oberfränkischen Hof an der Saale gibt es einen Musiker, der den niederbayerischen Dialekt zweifelsohne beherrscht und dem die Lieder vertrauter sind wie keinem anderen, da er sie seit seinem fünfzehnten Lebensjahr auf Kassetten und Schallplatten „rauf und runter“ hört. Musiker, Liedermacher, Entertainer und Radio-Moderator Gery Gerspitzer bringt in seinem neuen Solo-Programm, dem „Fredl Fesl-Abend“, das Können des Urgesteins erneut auf die bayerischen Bühnen und lässt sein mächtiges Liedgut originalgetreu erklingen. Seit März 2018 geht Gery mit Flanellhemd, Gitarre und einem gefüllten Bierglas auf die Bühne, tritt vor sein Publikum und lässt zwei Stunden lang Revue passieren und Erinnerungen wach werden an diesen Mann, der bayerische Musikgeschichte schrieb – Fredl Fesl. Ob das „Fußballlied“, „Das Lied vom Rausch“, oder den „Königsjodler“ – er hat alle wichtigen, witzigen und großen Lieder im Gepäck und – das sind viele. Gerys größtes Anliegen ist, die Lieder des bayerischen Urgesteins weiterleben zu lassen, zu verbreiten und dem Publikum einen schönen Abend zu bereiten. Wichtig auch, beim letzten Mal hat er das Fesl Programm mit eigenen Liedern angereichert, wodurch noch ein paar echte Fesl Kracher auf ihre Aufführung hier warten – sie werden kommen! Es ist nicht irgendein „Coverabend“. Nein. Fredl Fesl selbst war zu Gast in dem Programm und im Laufe der Zeit haben sich die beiden angefreundet. Fredl damals: “‚es konn oam nix bessers bassiern, ois wenn oaner deine Liader nochschpuilt“ (Reservierung wichtig, 17 €, gerne a kleines Geld)
28. März, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „LiaB (Lost in a Bar) JAZZ-SOUL & Bayerisches Kabarett "Wenn du von der Musik leben willst, musst du entweder verdammt viel Glück haben oder bekannte Lieder verdammt gut nachspielen können." Das Erste kann man ja, wie jeder weiß, nicht steuern. Das Zweite schon. So hat sich das aus München und Regensburg stammende Ensemble LOST IN A BAR (kurz: LIAB) daran gemacht, alte Soul- und Jazz-Klassiker einzuüben und aktuelle Charthits umzukrempeln. "Auch coole Leute wollen heiraten", dachten sich die Musiker und schafften es so, mehr als zehn Jahre, Hochzeiten, Beerdigungen, Fahrstühle und Firmenfeiern zu beschallen. Mit Erfolg: Über Mangel an Buchungen konnten sie sich nicht beklagen. Doch irgendwann begann das Trio plötzlich "California Dreamin'" vollkommen unbemerkt mit einem bayerischen Text zu versehen. Oder "Umbrella" im Polkarhythmus zu spielen. Oder "Girl from Ipanema" so zu verlängern, dass es die selbe Zeit in Anspruch nahm wie 80 Geburtstagsgäste, die sich genau ein Mal am Buffet bedienten (36 Minuten und 40 Sekunden). Diese Lehrjahre hatten das Trio perfekt aufeinander eingestellt und nun wurde es Zeit, die besten dieser neuen Interpretationen auf Herz und Leber zu testen. Und zwar in jeder bayerischen Boazn, die es zu bespielen gab. Prost! Nach ca. 15 Jahren Bandgeschichte wurde es dann Zeit für eigene Lieder. Aber bitte in der bayerischen Muttersprache! Das ging nun ganz leicht von der Hand, eine alte Scheune wurde zu einem Studio umgebaut und unter dem Akronym LIAB ihr Debutalbum mit dem passenden Namen "Lost in a Bar" aufgenommen. Mit dem "Corona Song" hatte die Band im Jahre 2020 ihren ersten kleinen Hit, Fernsehauftritte gab es im Bayerischen Fernsehen, dem ZDF und arte, sowie Airplay im Bayerischen Rundfunk. Anfang 2022 erschien dann ein Lied über den wohl berüchtigtsten bayerischen True-Crime-Fall, "Die Ballade von Hinterkaifeck", mit gesanglicher Unterstützung von Sänger und Kabarettist Hannes Ringlstetter. Im März 2023 erschien das Debutalbum von LIAB auf Konstantin Weckers Plattenfirma "Sturm und Klang". Die perfekte Adresse, eine Heimat für unabhängige Kleinkünstler, eine wahre Oase für Kreative, die von den Erfahrungen des berühmten Labelchefs profitieren. LIAB veröffentlichen neun in bayerischer Mundart vorgetragene Lieder, von Ballade zur Moritat, von Polka bis Schlaflied, mit vielen illustren Gastmusikern. Pressestimmen: (Reservierung dringend, Qualitätspreis 19 €)
4. April, Karsamstag, traditionelles Fußballquiz mit Franz Hofstetter, Jubiläum, Beginn 19.30 Uhr, Einlass 19 Uhr
Hofstetter hat das Quiz einige Male
gewonnen, jetzt leitet er im siebten Jahr diese Veranstaltung die heuer
zugleich 30. Jubiläum darstellt. Es kann mit Überraschungen gerechnet
werden, speziellen Gästen, es kann aber auch ganz normal ablaufen, wer
weiß das schon. Franz und seine feschen Assistentinnen wissen das Quiz
und die Szenerie ins rechte Bild zu setzen, das läuft souverän. Starke
Kandidaten finden sich immer, zwei, drei werden gesetzt, der Rest
qualifiziert sich kurz vorher. Dann gibt es noch diesen Moderator (Andi
Feichtner) mit legendärem Humor, der Kandidaten wie Zuschauer sanft
leitet und ihnen, wenn es nötig ist, gewaltig einheizt. Gerne mit beim
Zeug sind die Ex-Ausrichter Olly Kunz und die Saldivarbrüder. Klar ist,
gutes Raten hilft, starkes Assoziationsvermögen ist wichtig, aber an
fundiertem Wissen führt nix vorbei. Es gibt Fragen in unterschiedlichen
Schwierigkeitsgraden, Themenbereichen und Zeitbereichen, ein buntes
Gemisch, kurzweilig und spritzig, Franz ist da einfühlsamer Choreograph,
Regisseur und Autor. Schaut vorbei, bringt euch ein, qualifiziert euch –
werd a Gaudi! 11. April, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit der „Pang Gang“
Ganz klar, eine Lieblingsband!
Gegründet wurde die „Pang Gang“ 2012, vom ehemaligen „Hot Nuts“-Musiker
Patrick „Wawe“ Huber (Gitarre, Gesang, Harp, Wasserhahn), von der Tina
(allerlei Trommeln), Klaus Kubiak ((Sax, Gitarre, Gesang, Glockenspiel),
dem Jo (Tuba, Ziach) und Pati Sebald (Kontrabass, Kamm). Klaus und Jo
sind weggefallen, dafür brilliert jetzt Hermann Bösl an Sax und Gitarre.
Diese Vier haben Musik im Blut, ein bisschen den Blues, sehr viel Spaß
und kabarettistisches Talent. Sie geben den Garagenblues, manchmal
klingen sie wie „Insterburg & Co“ und dann wieder nach einer
Trickfilmvertonung aus den 30ern. Das "Easy Listening" der 50er wird
wieder lebendig, dazu kommt lebendig der wilde Entdeckergeist wie auch
die spröde Eleganz eines Tom Waits. Schmachtende cubanische Liebeslieder
wechseln noch mit Boogie und Show-Klassiker. Ein durchwegs spannendes
und begeisterndes Hörgefühl, hervorgerufen auch durch die
Instrumentierung, zu der Flüstertüte (hört sich wie „Flash & the Pan“
an) und Kamm gehören, aber auch durch Wawes Rauhfaserorgan und den
charmanten Stimmen von Pati ( Nico, Velvet Underground) und Tina (The
living Hell). Das Instrumentarium ist Basis für die lockere Darbietung,
den Spaß und den Spielwitz. Irgendwie ist das sperriger Swing. Captain
Beefheart, Tom Waits und Johnny Cash hätten Spaß an den Versionen ihrer
Lieder (Reservierung braucht s nicht, Hut kreist, passende Scheine sind
praktisch). 18. April, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Susi Raith & die Spießer“ „Manchmoi bin i a Spießer und dann bin i a Genießer und dann bin i a Sonnenschein und dann bin i wia saurer Wein“. Wenn „Susi Raith und die Spießer“ mehrstimmig ihr Wesen darlegen und wie vier Zeiserln davon singen, dann klingt das so leicht, lebensfroh und voller Spielfreude, wie das Leben vielleicht auch sein kann. Wir sind halt alle so, wie wir sind. Jeder mit Ecken und Kanten und jeder auch mal ein Spießer. Basst doch. Wie wahr und wie normal, wie sympathisch menschlich - sie zeigen das auf, mit hochkarätiger Musikalität. Da rührt sich was bei den Musikanten und bei den Zuschauern tut sich was, im Inneren. Gemütvolle und herzerweiternde Lieder wechseln mit pfiffigen und fetzigen Songs, dazwischen wird geplaudert, über die Welt, aus dem Eingemachten und dem Nähkästchen. Susi Raith war beinahe 20 Jahre lang die eine Hälfte der Raith Schwestern, sie singt locker über mehrere Tonlagen, mal kraftvoll, mal eindringlich und auch mal leise und voller Zärtlichkeit. Seit 2019 begleiten sie nun drei Spießer, weitgereiste Multiinstrumentalisten, vielfältig inspiriert von Klassik, Volksmusik, Pop und Rock. Musiker aus Leidenschaft, wie Susi selber, die auch noch mehrstimmig singen und eben vielseitig spielen können. Als Grundrepertoire nutzen sie Keyboard, Gitarren und Bass, aber auch Ukulele, Schlagwerk und Quetschn kommen zum Zug. Ihrr Sound ist aber auch von der Heimat geprägt, der Oberpfalz. Deutlich hörbar, mit ganz eigenem Timbre - schöne Lieder und sanfte Melodien können hier gar nicht zu Kitsch werden! Echtes Gefühl ohne Pathos, wohltuend. Wenn sie es flotter angehen, wird es saftig poppig, gern auch treibend rockig und etwas lauter, ohne Krach, mit viel Verve! Gitarrist und Bassist Jochen Goricnik, der Rockbeauftrage der Band, blonde lange Mähne, den viele aus der Ringlstetter-Band kennen, bringt in seinen Arrangements die rechte Prise Rock ’n Roll mit ein. Das alles über dem erdenden und gleichzeitig fliegend-leichten Soundteppich, den Sebastian Stitzinger mit Keyboards und Quetschn auslegt und über den er locker auch eine dritte Stimme singt - und das in den höchsten Tönen. Max Seelos, dessen Namen man auch von Bands wie der KellerSteff Bigband kennt, sorgt als Sohn der Jazzlegende Ambros Seelos immer für den richtigen Groove, gern gibt er auch einen seiner kongenialen Songs zum Besten. Alle bringen sich musikalisch und mit kreativem Songwriting ein, schreiben Texte mit Hirn und viel Seele, betrauern Liebesschmerz oder ergießen sich in Liebesglück, freuen sich über ein Kinderlächeln in Nepal, kommentieren mit Augenzwinkern Alltagssituationen, die nerven aber auch Spaß machen. Und - kein Thema in den Songs ist das sonst viel besungene Bayerische Bier. Das trinken die vier lieber und schürfen thematisch ein bisschen tiefer. Und das können sie (Reservierung unbedingt, 20 €) !! 24. April, Freitag, 20.30 Uhr, Indie & Nouvelle Chanson Konzert mit „Taxi YéYé“ Taxi YéYé ist verspielter Indie Pop und Nouvelle Chansons mit psychedelischen Elementen - mal hart, mal zart, mal verführerisch. Die vielseitige Band schafft eine flirrende Atmosphäre, die durch die französischen Lyrics einen ganz eigenen Twist bekommt. Der Begriff Yéyé - vom englischen YEAH abgeleitet - bezeichnet seit den 60er Jahren das Genre französischsprachiger Beatmusik. Taxi YéYé entfernt sich aber davon und nimmt den Zuhörer mit auf eine wilde Fahrt durch eine musikalische Landschaft aus abwechslungsreichen Eigenkompositionen. Frontfrau ist die Sängerin Cécile Pierrot (einst Inhaberin der Galerie Foyer 33), die durch ihre eigenwilligen Gesangslinien und ihre starke, gestenreiche Bühnenpräsenz einen Zauber aufbaut, der durch Hans Mayers Gitarre melodisch und atmosphärisch umspielt und von Werner Stadler an den Drums rhythmisch untermauert wird. Neu dabei ist die bildende Künstlerin und Musikerin Leonie Felle (Leonie Singt) am 6-String Bass und mit ihr entstand eine neue Dringlichkeit und noch mehr Freude am musizieren. Mit ihren Liedern lassen Taxi YéYé einen Resonanzraum entstehen, in dem die Geschichten, die Sounds und auch die Emotionen der Zuhörer Platz finden. Zartheit und Rauheit und tiefes Gefühl in den Liedern über Liebe, Kämpfe und Freude - über das Leben. Lieder vom 'android girl', inspiriert von einer Kunstinstallation in Lissabon, oder von der Hoffnung bei 'shoegaze', dem sich-nicht- abfinden-wollen in 'je veux'; Liebeslieder ('bout des doigts') und Anti-Liebeslieder ('dis-moi') und so viel mehr. Die Songs sind abwechslungsreich, sanft, aber auch krachig und wuchtig, gerne auch melancholisch, mit einem Lächeln und anschließendem tiefen Durchatmen. Versierte Songs, nicht perfektionistisch, dafür lebendig, mit viel Platz für all die Trauer und die Freude am Leben (Reservierung dringlich, Einstandspreis 18 €). 25. April, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Kupfadache“
Die Band namens "Kupfadache" gibt es
seit Frühling 2015, im Juli heuer haben sie auf der Lagler-Alm ihr
10-Jähriges gefeiert. Die roten Haare waren seinerzeit Namensgeber und
prägen auch heute noch das Bild. Die Besetzung hat einige Male
gewechselt, inzwischen hat sich die Formation zu einem Trio verschlankt.
Nach wie vor schreibt Sabine viele der Lieder, sie spielt Gitarre. Ihre
Stimme ist herausragend, ein Alleinstellungsmerkmal, sie ist in der
etwas tieferen Lage anrührend melancholisch, voller Geheimnisse und in
der etwas höheren Tonlage voller Leidenschaft. Ergänzt und im Wechsel
belebt werden die Lieder von der schönen, warmen, sehr präzisen Stimme
von Sylvia, die gleichfalls Gitarre spielt und ebenfalls komponiert und
textet. Michael spielt Klavier, er begleitet, verdichtet, verziert und
gibt Raum und Tiefe. „Kupfadache“ schafft sich ein eigenes Kunstwerk aus
Begeisterung, Natürlichkeit, Können und Leidenschaft. Herzensmusik!
Etwas Folk fließt ein, ein wenig Liedermacherei, im großen und ganzen
aber sind es einfach prächtige bayrische Lieder voller Lust auf Harmonie
und spielerisch spannenden Arrangements. Eingängige aber nicht einfache
Melodien, Texte, mit humorvoller Pointe, stimmigen Gefühlsbild oder
einem tiefschönen Sinn. Die zweistimmigen Parts sind gebündelter Jubel.
Sympathisch, herzlich und herzerfrischend. Sie zeigen, dass emotionelle
handgemachte Musik die Trends überdauert und immer lebendig und
pulsierend bleibt (Reservierung dringlich, 18
€
- gerne auch Kleingeld) 2. Mai, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Jetztzeit“ „Jetztzeit“ ist eine heimische Formation aus dem Landkreis Rosenheim. Sie haben sich auf Lieder im Dialekt eingeschworen, bayrisch, österreichisch aber auch kölsch. Eine breite Auswahl, sehr schöne Lieder, mit viel Gefühl, Harmonie und auch richtig Pfiff und Pep. Österreichs Granden Georg Danzer, Rainhard Fendrich, der Ostbahn Kurti, Peter Cornelius präsentieren sich, Seiler und Speer und auch die Seeer sind dabei, dazu wird sehr viel STS wird gereicht. Aus Bayern kommen Haindling, Spider Murphy, Nicki und Schmidtbauer. Schön auch, wenn Ina Müller und Annett Louisan Teil des Programms sein dürfen, sie fügen sich blendend ein. Auch der kurze Schlagerblock passt bestens ins Repertoire, Bill Ramsey, Trude Herr und Manuela sind drei davon, die alte Zeiten aufleben lassen, dazu noch Miriam Makeba. Sie erweitern ihr Repertoire von Mal zu Mal, so dass kein Abend dem anderen gleicht und jeder einzigartig wird. Herzblut-Musikanten bereiten schöne stimmungsvolle Stunden im Hier und Jetzt, in der „JetztZeit“! Um genau das geht es ihnen und sie bringen es lächelnd (15 €, Kleingeld immer erwünscht, Reservierung ebenfalls)!
9. Mai Samstag, 20.30 Uhr, die ROBÄRTL-SHOW mit Schmied und Schwerdtel Die meisten Rosenheimer und viele aus dem Umland haben ihn jede Woche im Briefkasten, den Robärtl. Seit rund 15 Jahren ist der Bär mit seiner Comic-Kolumne regelmäßiger Gast auf Seite 2 des Wochenblatts „Blickpunkt“ und zeigt dort bestens gereimt seine Sicht auf die Dinge: lustig und klug, weltoffen aber zugleich heimatverbunden, immer mit Haltung und Anstand. Nun gibt’s ein „Best of Robärtl“ live auf der Bühne – aber nicht als reine Comic-Lesung, sondern als vielseitige Robärtl-Show, mal frech, mal nachdenklich und immer charmant. Robärtl-Erfinder und Bärenpapa Andi Schmied sowie sein Co-Autor Markus Schwerdtel (quasi der Bärenonkel) haben diese Show entworfen und auf die Bühne gezaubert. Sie präsentieren ihre Lieblingskolumnen mit viel Musik aus allen Genres, spaßigen Geschichten und der ein oder anderen Überraschung! Die Ü50-Newcomer liefern ein bärig-buntes Programm, das die Grenzen zwischen Satire, Lesung und Konzert auflöst. Wer keine Bärenhaarallergie hat, sollte sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen (Reservierung wichtig, 15 €, Kleingeld kommt bestens an).
15. Mai, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit Julia Plank „DIE PLANK“, mit Jörg Müller und Erich Ruf Julia Plank hat einige schöne, neue Songs geschrieben, aus dem Leben heraus. Die Texte sind sinnig und heiter, mit der Liebe zu kleinen Schönheiten, zu fein skizzierten Klugheiten,die sehr echt und tief empfunden auf das Publikum strahlen. Sie ist gereift zu einer großenSängerin, zu einer echten Interpretin, variabel, vielseitig, voller Leidenschaft, da steckt vielLiebe in jedem Song. Der Rock steht ihr, der Chanson passt blendend, flammend spanischist eine Macht, wie auch das sanfte Liebeslied und etwas Swing, Folk und Jazz. Direkter ist sie geworden, klangvoller und leichter, die außergewöhnliche Stimme hat durch den etwasruhigeren Aufbau Raum, sich zu entfalten. Jörg Müller zaubert fantasiereiche Arrangementsum sie, die blendend passen, dazu begleitet er sie mit seiner wohlklingenden Stimme. Erhat das Gespür für den speziellen Groove, arbeitet feine Rhythmen und ganz besondereharmonische Stimmungen heraus. Gitarrist Erich Ruf ist ein Spezialist der feinen Linien,er findet ergänzende Melodien, koloriert gekonnt, setzt Akzente, er bereichert ungemein.Eine starke Sängerin, hervorragende Musiker präsentieren ein genussvolles Programm,es wird mit frühlingshafter Gelöstheit spritzig serviert – hineinlegen und wohlfühlen!(18 €, Kleingeld macht Freude, Reservierung wichtig) 16. Mai, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit Rosalie & Wanda Rosalie Eberle erzählt Geschichten über tanzende Apfelbäume, besingt Seltsames, Verlorenes und Momente in denen man sich für die Liebe bereit fühlt und sich wundert über Hunde, die bellen. Mit ihrer Band Wanda, bewegt sich die Singer/Songwriterin musikalisch zwischen Folk, Jazz und der Popwelt. Sie begegnen Kurt Weill, Opern-Diven und Swingmeistern. Ihre Arrangements sind feinsinnig gesponnen und bringen Gefühle pur, mit großer Tiefe und unverfälscht auf die Bühne. Wunderbar zum Träumen, zwischen Freude und Melancholie, voller Energie und Ehrlichkeit. Rosalie Eberle stammt aus Bad Endorf, ihr Vater Hans ist homöopathischer Arzt und Musiker (Roverandom). Nach einer kleinen Babypause legt sie nun, voller neuer Eindrücke wieder los. Rosalie hat 2009 und 2010 im Münchner Volkstheater die Konzertreihe „Zur schönen Aussicht“ geleitet, momentan macht sie Komposition und Theatermusik zum Spiel „Die Schneekönigin“ am bayrischen Staatstheater München, Filmapfel-Preis 2013, "Rosalie und Wanda" erhalten den Filmapfel Preis für die Musik von "Drei Stunden“ (Reservierung dringlich, 18 €).
Die neue Europäische Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) ist in Kraft getreten, die die Verarbeitung personenbezogener Daten regelt. Dazu uns Europäern erst amoi ois Guade! Und - Hemhof ist in Europa. Viele Personen, die die Programmpunkte auf dieser homepage lesen, sind bei mir mit Ihrer E-Mail-Adresse im Verteiler registriert, der Sie zusätzlich über meine Veranstaltungen und andere Neuigkeiten informiert. Schön! Da ich Sie auch in Zukunft gern mit aktuellen Hinweisen informieren möchte, würde ich Sie bitten, nichts zu tun. Ja, denn wenn Sie meinen Newsletter weiterhin erhalten möchten oder ihn zumindest nicht ablehnen, müssen Sie nichts weiter unternehmen. Sie erteilen mir somit die Genehmigung, den Newsletter weiterhin an Sie zu übersenden, bei einigen Adressen trifft das ja eh sehr selten zu. Ihre E-Mail-Adresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet, ist passwortgeschützt abgespeichert und wird selbstverständlich nicht an Dritte weitergegeben. Die erteilte Einwilligung zur Speicherung Ihrer E-Mail-Adresse, sowie deren Nutzung zum Versand des Newsletters können Sie natürlich jederzeit widerrufen. Des Weiteren können Sie den Newsletter auch durch eine entsprechende Nachricht per E-Mail an info@hubbi.net abbestellen.
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