Programm – Termine Frühjahr 2019 – 2020

Reservierungen unter info@hubbi.net – Einlass bei den Veranstaltungen ist 19.30 Uhr, Beginn 20.30 Uhr (bei Disco und Fasching jeweils eine halbe Stunde später).

 

30. April, Dienstag, 20.30 Uhr

- geplant ist eine Walpurgisnacht, an der Hexen in allen Variationen teilnehmen dürfen – boanige Althexen, kugelrunde Gemütshexen, laszive Junghexen und natürlich auch Hexer und Zauberer. Details sind noch in Arbeit - Ich stell mir das so vor - im Haus eine kleine Bar neben der Theke, also kein abgekürzter Klodurchgang, seltsame Mixgetränke (Krötenblut), draußen bei schönem Wetter Feuer in meinem aufgschlitzenten Ölfass. Man kann sich Würstl und Kartoffeln nebst Folie selber mitnehmen, Senf, Salz, Papierteller, Servietten stell ich - einen Grundvorrat an Würstl und Kartoffel würd ich ebenfalls einkaufen. Ois ned glei z groß - ausbaufähig. Freier Eintritt, Verkleidung dringlich.

3. Mai, Freitag, 20.30 Uhr Vorpremiere von Stefan Kröll und seinem neuen Programm „Goldrausch 2.0“

Ja, da kann man jetzt noch nicht viel sagen – super werd s halt, des is klar. (Reservierung nicht mehr möglich - ausverkauft, 15 €)

4. Mai, Samstag, 18.30 Uhr, Schafkopfturnier 120 Spiele

nur mit Anmeldung!!! Endlich wieder mal findet ein Schafkopfturnier statt, einen Versuch ist es wert. Inzwischen haben einige Leute Entzug, dem will begegnet sein. Einsatz 10 €.

Leider auch schon ausgebucht!

10. Mai, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit Jimmy B.

Was kommt dabei heraus, wenn sich ein Musical-Komponist und Songwriter, ein Hardrocker, ein Jazzmusiker und ein Straßenmusiker treffen? Musik, und zwar gute Musik – authentisch, wandlungsfähig, virtuos. Kurz: Jimmy B.

Jimmy B macht Musik, die in keine Schublade passt. Fast alle Songs sind Eigenkompositionen; mal feinfühlig und sentimental, mal kraftvoll und energiegeladen. Hier und da streuen die vier Musiker, die allesamt über viele Jahre Bühnenerfahrung verfügen, Covers ein, die sie entweder mit neuen bayerischen Texten versehen oder eigenwillig interpretieren.

Die musikalischen Stilrichtungen von Jimmy B sind ebenso vielfältig und verschieden wie die vier Bandmitglieder. Und doch kann jeder der Akteure bei den Auftritten seine ganz persönlichen Vorlieben ausspielen — ob temperamentvoller Bossa Nova, lässiger Reggae, impulsiver Funk, erdiger Südstaaten-Blues, pulsierender Rap oder gefühlvolle Ballade.

Die Instrumentierung von Jimmy B ist minimalistisch: Zwei Akustikgitarren, ein Akustikbass und ein Cajon als Percussionsinstrument – mehr braucht es nicht, um — je nach Bedarf akustisch oder unpluggend — ausdrucksstarke Musik zu machen. Dabei ist es die Leichtigkeit des Könnens, mit der das Quartett das Gefühl und die Leidenschaft für die Melodie und den Rhythmus aufnimmt und an das Publikum weitergibt (Reservierung sollte nötig sein, 10 €)

11. Mai, Samstag, 20.30 Uhr, Kriminalerkabarett mit Hubbi Schlemer und seinem Programm „Kann denn Morden Sünde sein?

Eine Serie von Morden erschüttert die Gegend, die Aufklärung erscheint unmöglich. Die Mordfälle unterscheiden sich stark, der Polizeichef trotzt den Fakten und geht von einem Serienkiller aus. Ein Profiler muss her, eine SOKO wird gebildet. Es ist gar nicht so leicht, fähige Mitarbeiter zu finden, da die „Creme“ in Vorabendkrimis beschäftigt ist. Doch ein gewitzter Ermittler gibt nicht auf … Eine witzige, manchmal sarkastische, farbige Kriminalgeschichte mit kabarettistischen Einlagen, voller fragwürdiger Morde, zwielichter Typen und blutrünstiger Gstanzl (Reservierung könnt schon dringlich sein, 13 wer schon mal da war, zahlt nur 10 €).

17. Mai, Freitag, 20.30 Uhr, Kriminalerkabarett mit Hubbi Schlemer und seinem Programm „Kann denn Morden Sünde sein?

Eine Serie von Morden erschüttert die Gegend, die Aufklärung erscheint unmöglich. Die Mordfälle unterscheiden sich stark, der Polizeichef trotzt den Fakten und geht von einem Serienkiller aus. Ein Profiler muss her, eine SOKO wird gebildet. Es ist gar nicht so leicht, fähige Mitarbeiter zu finden, da die „Creme“ in Vorabendkrimis beschäftigt ist. Doch ein gewitzter Ermittler gibt nicht auf … Eine witzige, manchmal sarkastische, farbige Kriminalgeschichte mit kabarettistischen Einlagen, voller fragwürdiger Morde, zwielichter Typen und blutrünstiger Gstanzl (Reservierung könnt schon dringlich sein, 13 wer schon mal da war, zahlt nur 10 €).

18.Mai, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit Zoé

Die junge Zoé, zum Konzertzeitpunkt schon 22, singt ganz hervorragend. Sie hat eine volle, eine warme, eine reine und in den Höhen eine brillante Stimme. Das spezielle ist, dass in dieser sehr reifen Stimme fein nuanciert noch ihre Mädchenstimme mitschwingt. Außergewöhnlich reizvoll, dazu dieses enorme Klangvolumen. Sie covert, nur von ihrer Gitarre begleitet und beweist dabei Geschmack. Songs von Leona Lewis/Snowpatrol, Dana Glover, Skin, Pink, Celine Dion wechseln mit Filmmusiken und Lieder, die auch ein reiferes Publikum begeistern. Dass sie nicht nur außergewöhnlich gut singt, sondern auch außergewöhnlich hübsch ist, ist sicher kein Hindernis. Zoé Rucker ist ein Theaterkind, Mama Claudia singt (Folks) und spielt Theater (Herwegh, Herr der Räusche), der Papa Gerd Niedermayer ist ebenfalls ein gefragter Schauspieler (Inntaler Bauernbühne, Herwegh, Mierbeth, Herr der Räusche). Ziehvater Jörg Müller, ein wunderbarer Pianist, unterstützt wo er kann und darf. Auch wegen dieser Konstellation sind Auftritte von Zoé inzwischen ein Treff der Musiker- und Theaterszene. Ein schönes, weil emotional auch sehr nahes Konzert ( Reservierung macht bei „Hut kreist“ keinen Sinn).

24. Mai, Freitag, 20.30 Uhr, Solokonzert mit dem „Oimara“ Beni Hafner

Der "OIMARA“ ist ein bayerischer Liedermacher und moderner Gstanzler mit Hang zum Blues. Beni Hafner, wie er im bürgerlichen Leben heißt, ist ein außergewöhnlich lässiger Songschreiber. Seine Lieder über die „Lederhosn“ , das „Bierle in der Sun“ , den „Mann im Mond“ oder „Es sitzt ein Depp im weißen Haus“ sind humorvoll, kritisch, genießerisch und narrisch guad gsunga. Eine Klasse für sich ist es , wie er die Lieder anbietet – er hat was vom Lenze, von einem Italowesternhelden, einem politischen Provokateur und einem Stammtischler. Dabei jung und gut aussehend. Kein Lied gleicht dem anderen und er setzt sie gern so in Szene, dass sie dem Inhalt gerecht werden. Auch seine Vidoes geistern im Netz, er untertitelt den Dalai Lama, der, weil ihm das bayrische Bier so schmeckt, gerne „7 Jahre Bayern“ hätte oder bricht als Donald Trump eine Lanze für die zollfreie Einfuhr von „Ripperl und Kartoffelknödl“. Das gefällt und brachte ihm einen Auftritt bei „Nuhr im Ersten“. Neu, witzig, originell, es wird nicht lange dauern - da muß man kein Prophet sein - dass er zu einer bayernweiten Größe wird, zurecht! Ich freu mich darauf (Reservierung notwendig, 14)!

28. Juni, Freitag, 21 Uhr, kabarettistisches Konzert mit „el mago masin“ und seinem Spezial-Programm

El mago masin ist seit einigen Jahren auf den Bühnen zwischen Spitzbergen und Bibione unterwegs. Dabei verknüpft er kunterbunt virtuoses Gitarrenspiel mit wahnwitzigen Liedern, Anarcho-Komik und tiefgründigem Nonsens. Mit konsequenter Unkonventionalität tänzelt er zwischen verspielten Wortkreationen und verspulten Geschichten. Ein Journalist bezeichnete ihn kürzlich als „Liedermacher mit Peter-Pan-Syndrom“. Bezeichnend, denn sein letztes Programm lief komplett rückwärts ab und endete im Soundcheck. Im aktuellen Programm behandelt er das Erlebnis, als er 10 Tage alleine mit einem Esel durch die Südsteiermark lief. Hauptberuflich ist der Freizeit-Komiker Erfolgs-Coach. Aber das läuft nicht so gut. Daher hat er Zeit, hier bei uns zu spielen. Mit einem einmaligen Spezial-Programm.

Wolfgang „el mago“Masin hat es zu etliche Auszeichnungen gebracht und eine Vielzahl von TV-Shows absolviert. Er hat aber niemals den Bodenkontakt zu seinen Startlöchern wie beispielsweise dem MUZ Club Nürnberg, dem Scharfrichterhaus Passau, dem Theater fifty-fifty in Erlangen oder der Kulturfabrik Roth verloren, wo er jedes Jahr regelmäßig ausverkaufte Shows spielt (Reservierung dringlich, 15 €).

4. September, Mittwoch, 20.30 Uhr, Kabarett mit Helmut A. Binsers neuem Programm Ohne Freibier wär das nie passiert...“

Endlich ist es soweit! Helmut A. Binser präsentiert sein nagelneues viertes Bühnenprogramm „Ohne Freibier wär das nie passiert…“ und man darf sich wieder auf allerlei skurrile Geschichten sowie herrlich absurde Lieder des Oberpfälzer Musikkabarettisten freuen.

Binser ist ein bayerisches Original: lebenslustig, humorvoll und zünftig.

Es geht auf die 40 zu, eine späte Karriere als Profifußballer scheint immer unwahrscheinlicher zu werden. Dafür gesellt sich ein neuer Freund hinzu, den aber leider nur der Binser sehen kann. Wird er jetzt schon vollkommen narrisch oder ist das bereits die Midlife Crisis?. Das gilt es herauszufinden.

Dabei ist der Binser in gewohnt gemütlicher Manier, natürlich mit Schnupftabak und einer kühlen Halbe Bier, anzutreffen. Er ist ein Künstler zum Anfassen, ein geselliger Oberpfälzer, dem die spritzigen Pointen und saukomischen Wortspiele nur so aus dem Mund purzeln.

Der Zuhörer fühlt sich dabei wie in seinem Lieblingswirtshaus: Gemütlich, griabig, bestens unterhalten und einfach gut aufgehoben (Reservierung unumgänglich, 15).

20. September, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert Mit „Moni“ und ihrem Programm „Mei Realität“.

Pure Lebensfreude, große Leidenschaft, tiefe Gefühle - das ist MONI.

In ihren selbst komponierten und getexteten Mundart-Pop-Folk-Songs erzählt sie vom Leben, der Liebe, der Freiheit und den großen und kleinen Herausforderungen des Daseins. Musik macht und liebt die Künstlerin seit ihrer Kindheit. Seit 3 Jahren komponiert MONI ihre eigenen Lieder und tritt mittlerweile in ganz Bayern auf. Ihr erstes Album „S’kimt wias kimt“ veröffentlichte sie mit ihrem damaligen Projekt „MoUSas“. Nun ist MONI als Solokünstlerin oder mit Band auf der Bühne oder im Studio zu finden. Was es noch zu MONI zu sagen gibt, ist mit Worten eher schwer zu erklären. Besser, man erlebt die junge Künstlerin, lässt sich von authentischen Gefühlen und guter Laune tragen und den Ohrwurm gibts gratis mit nach Hause. Und – erleben vorab, das geht so – man gehe zu Martina Schwarzmann nach Eggstätt (17.8.19), da ist die Moni im Vorprogramm (Reservierung könnte dringlich sein, Einführungspreis 12 €)!

21. September, Samstag, 20.30 Uhr, bayrisch-japanisches Konzert mit „Coconami“

COCONAMI – das sind Miyaji und Nami – zwei Ukulelen, eine 4-saitige Zigarrenkiste, eine Blockflöte, vielstimmiger Gesang. Nami und Miyaji kommen aus Japan und leben in München – sie gründeten die Band 2006. Miyaji spielt virtuos die Ukulele und Gitarrenbox. Nami verzaubert durch ihren Gesang, pfeifft wie eine Nachtigal, spielt Ukulele, Blockflöte und Kalimba. Textlich bewegen sich Coconami gerne auf absurden Terrain. Nami mit Ihrer zauberhaften, manchmal elfengleichen und manchmal tief- tönenden Stimme, singt vom Haifischbaby, von Roten Schuhen oder von Aalen mit Herpes. Natürlich gibt’s auch wieder ein paar Klassiker. Adriano Celentano schaut vorbei, unsere alten Freunde die Ramones, aber auch der bayerische Märchenkönig Ludwig. Die große Klammer, die diese musikalischen Mixed Pickles zusammenhält ist auch diesmal diese erstaunlich berührende, immer wieder vollkommen überraschende Musik der Beiden, irgendwer nannte das mal eine „coconamisierte Musik“, besser kann man es eigentlich nicht beschreiben. Ein entscheidender Teil des Coconami-Prinzips ist, dass lustvoll in verschiedensten Musikgenres gewildert wird, die interpretierten Stücke aber ihre Würde behalten. Dass auch Bayerisches trotzt Ukulelegeschrammels und Gamsbart nicht zur Lachnummer verkommt, macht die besondere Qualität von Coconami aus. „Wir interpretieren auf unsere Weise und mit Humor, aber wir verarschen nicht“, stellt Nami klar.“ Coconami`s Begeisterung für bayrische Musik zeigt sich nicht nur in ihren Instrumentals, sondern auch wenn Nami das „Isarmärchen“ von Bally Prell singt, begleitet von Miyaji an der Ukulele. Wenn dann noch Nami mit ihrer klaren, fast durchsichtigen Stimme japanische Songs interpretiert, ist das Glück perfekt. Märchenhaft schön. Möglich ist auch noch, dass ein Musiker zur Verstärkung mit kommt – wir werden sehen (Reservierung dringlich, 15 €). Ein Vademecum gegen alles Unschöne im Leben“ Süddeutsche Zeitung

27. September, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert und Spaß mit den Neurosenheimern

Fangen wir doch mal mit den Instrumenten an. Gespielt werden Gitarren, Klarinetten, Akkordeon, Hackbrett, Claves, Tröte, Ukulele, Nasenflöten, Waschbrett, Blockflöten, Melodika, Querflöte, Glockenspiel, Eiershaker, Wackerl, Tuba, Kontrabass und Cajon. Gesungen wird auch, freche Texte, witzig und einfach lebensnahe. Ein herrliches Gebräu an sprudelnder Musik.

Die drei Neurosenheimer Kati, Marita und Tobi, sowie die Altrosenheimerin Katrin, eine studierte Musikerin, haben sich über die Jahre ein erfrischendes Repertoire an Liedern erarbeitet. Stilsicher. Sie brillieren mit bayrischen Texten, ihrer musikalischen Vielseitigkeit, ihrem Können, aber auch durch ihren Spielwitz und die feinen Ideen. Und der passenden Moderation, Information mit kabarettistischen Zügen. Mit genannten Qualitäten und ihrer Leidenschaft werden die Abende zu freudigen und das Programm zu einem mitreissendem. Sie sind – absolut verdient - sehr erfolgreich, füllen inzwischen Hallen. Doch das ist für sie nur ein Teilaspekt. Sie arbeiten nicht inflationär, schauen und finden immer wieder spezielle Räumlichkeiten. Mal sind diese wunderschön, mal ab- oder hochgelegen, mal lässig, mal urig. Mal bieten sie Platz für hunderte von Menschen, mal nur für einige wenige Zuschauer. Und sie beteiligen sich an menschlich wertvollen Ereignissen wie „Z`samrockn“, mit Musiker aus Flüchtlingsgebieten und heimischen wie Konstantin Wecker. Mit dem, was man gern macht, Gutes tun (16, Reservierung ist dringlich). Jawoi.

28. September, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Johnny & the Yahoos“

It's Folk – it's Country – it's Bluegrass!

Johnny & the Yooahoos“ lautet der Name des Quartetts um Johnny Schuhbeck (Mandoline, Gesang), Bastian Schuhbeck (Banjo/ Dobro, Gesang), Bernie Huber (Akustikgitarre/ Mundharmonika, Gesang) und Jonas Kollenda (Kontrabass, Gesang).

Bluegrass? Blaues Gras? Tatsächlich ist die Musikrichtung nach einer bläulichen Färbung des Bodengewächses in Kentucky benannt. Bluegrass ist amerikanische Folklore in einer seiner traditionsreichsten und emotionalsten Formen: Hohe mehrstimmige Gesangspassagen, dazu schnelle und virtuose Soli der Instrumentalisten. Das sind natürlich auch die Charakteristiken dieser rein akustischen Formation, sie ergeben flirrende, spannende und stimmungsvolle Kombination aus Stimmen und auf Holz vibrierenden Saiten.

Die 2016 gegründete Formation „Johnny & the Yooahoos“ spielt sowohl Klassiker des Genres als auch Eigenkompositionen. Die 4 Musiker bleiben dem Bluegrass in seiner Ursprünglichkeit treu, streuen aber gern moderne Kompositionselemente ein.

So bekommt der Zuhörer neben „rasanten Stampfern“ hier und dort auch schon mal eine Ballade, ein Instrumentalsolo oder gar eine Acapella-Darbietung geboten.

Da die Bandmitglieder aus unterschiedlichen Musikrichtungen kommen, gibt es auch verschiedenartige musikalische Einflüsse - Elemente aus Country, Folk, Blues oder Gospel prägen einige ihrer Stücke. Das Ergebnis: Ein Hörerlebnis für den Liebhaber von handgemachter Musik (Reservierung angeraten, Einführungspreis 10 €).

4. Oktober, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit Titus Waldenfels, Country, Swing und bayrische Breziosen.

Titus Waldenfels spielt Gitarre, Violine, Banjo, Steel Guitar & Foot Bass in einer Vielzahl von Besetzungen, seit über 25 Jahren, in Europa, Deutschland, Bayern, München & Texas, in allen nur erdenklichen Lokalitäten von namhaften Theatern, Festivals bis zu Kleinkunstbühnen & Wirtshäusern. Er spielte mit den Krautrockern von Amon Düül und Embryo, wie auch mit Jazz-, Gypsy- und Countrygrößen. Daraus entwickelte er seinen eigenen Stil, als Basis steht der Blues, die Orientierung ist der Swing-Jazz, die Einflüsse stammen aus Country, Tex-Mex und Ska. Titus ist ein Großer, ein musikalischer Titan (drängt sich auf), hier zeigt er sein Programm „Von Bally zu Dolly“, es ist herrlich anarchistisch und wunderbar volksnah. Was vereint Bally Prell und Dolly Parton? Wie konnte man je auf Harfe bei Tarantino-Songs verzichten? Finden sie die Antwort im genreübergreifenden 'Sound of Munich'! Uramerikanische Musik wie Swing und echte Countrysongs mischen sich mit neuer Instrumentalmusik und alten Liedern bayrischer Volkssänger - mit dabei, Silvia-Maria Jung, Gesang, Percussion und Petra Lewi, Gesang und Ukulele (Reservierung sollte notwendig sein, 15 €)

5. Oktober, Samstag, Geburtstagsfest

11. Oktober, Freitag, 20.30 Uhr, Puppenshow mit dem Wolpert und seinem Programm „ZEFIX! Der Wolpertinger & Freunde“


Deutschlands berühmtester Wolpertinger, der Wolpert, ist sauer, denn seine Freunde und Kollegen benehmen sich in seiner Show wie die Deppen: Die mächtigsten Politiker der Welt machen nur noch Kaschperltheater, ein Österreicher geht an die Grenzen des guten Geschmacks, das Kifferkaschperl will Entspannung für alle und ein seniler Darth Vader will aus der Welt einen neuen Todesstern machen. Dazu macht sein Assistent, der Heinrich, alles falsch, sein Manager, der Leberkäs-Bob, stiehlt ihm die Show und sein Liebhaber nervt ihn mit ständigen Anrufen! Das zweite Programm von dem "Puppenspieler vom BR" Joe Heinrich ist bayrisch-bissiges Kabarett, mit schrägen

Comedy-Einlagen und hinterfotzigen Couplets. Heinrich‘s Polit-Puppen Ilse Aigner und Markus Söder oder auch Angela Merkel sind jeden Donnerstag um 20:57 Uhr der krönende Abschluss der Sendung „quer“, im Bayerischen Fernsehen! Zuletzt war Joe Heinrich Finalist bei den „RTL-Puppenstars 2017“ und zu Gast bei „Wir in Bayern“

(Reservierung sollte dringlich sein, 15 €).

12. Oktober, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Hurricane Hoagascht“

Bayrische Texte, Blues-Gitarre, Tuba und Schlagzeug – das klingt im ersten Moment

ziemlich abgedreht...“ Und genauso soll es auch sein. Pelle Ericson wollte mit „Hurricane Hoagascht“ einen ungeschliffener Sound kreiieren, kombiniert mit kernigen, frechen und unverblümten Texten. Und - es gibt tatsächlich immer noch Möglichkeiten, originelle Texte über alltägliche Dinge, Situationen zu schreiben, die anders, eigen, gut sind. Einige Titel - "Sempft", "Feierfux", "ganz a andra Bua", „der Bestimmer“, "Kirtabier", "Hundsdreck" oder "mir graust s vor dir" - sie wurden in starke, spannende und gut eingängige Melodien verpackt, Musik und Texte passen bestens zusammen und setzen frisch-fröhliche Energie frei - man ist sofort "dahoam" mit diesen Burschen (da Tuba Schorsch ist noch dabei, bei Redaktionsschluss war der neue Schlagzeuger noch nicht bekannt). Bärige Musik zwischen Blues, Rock´n Roll und Pop, mit Songs, die von mild bis wild und von frustig bis lustig , die einfach Spaß machen (13, Reservierung könnte von Vorteil sein).

18. Oktober, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Schariwari“

19. Oktober, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit Leiwaund“ und ihrer Programm „Austropop und Gustastückerl“

Seit einigen Jahren spielen da Hutzi (Hutter Martin von „Rohbau“), da Ossi, die Sandi, da Tom und die Vreni Konzert nach Konzert, immer vor vollen Häusern. So wie die letzten Jahre auch hier. Kein Wunder, sie sind einfach große Klasse und ihr Programm ist ein Programm, das Herz, Gemüt und Sangeslust erfreut, sie spielen Österreichs größte Lieder. Da Ambros, freilich, da Fendrich, da Danzer, STS, Dr. Kurt Ostbahn, da Goisern, Seer, da Brauer, da Cornelius um ein paar der Bekanntesten zu nennen, sie alle sind Programm, aber der Kenner weiß, welch Schätze sich noch finden und hofft, sie auch zu hören. Erwähnenswert mit Ausrufezeichen ist Sandi, ihre Stimme ist ein Klangerlebnis, sie singt tief, sonor, mit dem Wohlklang einer Ducati. Paah (14 €, Reservierung dringlich)!!

25. Oktober, Freitag, 20.30 Uhr, noch blockiert

26. Oktober, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Andy & the Shwertells“

Gut, die gemeinsamen Auftritte im Volksmusik-Dreigesang sind schon ein paar Jahre her (Kolberer Kinder, unvergessen). Trotzdem hat die Musik die Geschwister Schwerdtel nie losgelassen. Während Bruder Georg seinen Schaffensdrang mit Bands wie Kreuzwort oder Shortcut auf der Bühne auslebt, waren Evi und Markus lediglich unter der Dusche oder bestenfalls auf Familienfeiern zu hören. Jetzt aber Re-Union!

Zusammen mit Andi (das einzige Nicht-Familienmitglied der Truppe!) an der Gitarre und dem eigenen Musiker-Nachwuchs Anna und Marinus spielt sich die Truppe quer durch die Geschichte der Rock- und Populärmusik. Egal ob von Billy Idol, Nena, Howard Carpendale, Portugal the Man, Rio Reiser, Britney Spears oder den Thompson Twins, die Shwertells geben den (bevorzugt etwas unbekannteren) Songs neuen Kick -- Bayern 1 auf Speed, sozusagen (Hut kreist).

2. November, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit den „Stereobugs“

Stereobugs sind 4 junge Alternative-Rocker aus dem Eggstätt und Bad Endorf, die sich 2012 zusammenfanden und seitdem mit eigenen Songs wie z.B. "Hello Misery", aber auch guten alten und aktuellen Coversongs die Bühnen unsicher machen.

Die „Stereobugs sind zu viert, Frontman und Showmaster ist Chris Bauer, Marinus Fischer spielt ein präzises, akzentuiertes Schlagzeug. Stimmakrobat Georg Hamberger pflegt ein äußerst aktives Bassspiel, hervorragend ergänzt von Lead Gitarrist Dominik Unterreitmeier, der ihn auch stimmlich kraftvoll unterstützt. Harte Gitarrensounds, prächtig erdende Baselines, mitreißende Drum-Beats und tiefgreifende Texte. Das ist das Grundrezept für Songs aus der Feder der Stereobugs. Hier in Hemhof gehen sie es etwas ruhiger an, sie spielen nicht voigas.
Ihr sound, ihre Musik ist vielschichtig, sie spielen
Rock, Pop, Punk, Power Ballade aber auch phasenweise Heavy Metal – es passt zusammen und in s Bild. Sie verlieren nie ihre eigene „Bugs-Note“, bleiben in unterschiedlichsten Stilrichtungen authentisch: Crossover Rock from Bavaria. Die „Stereobugs“ stehen für gute Laune, rockige Partyabende und purer Freude am Geschehen. Ihre erste EP "Timlezz EP" kam September 2013 heraus und überzeugt auf ganzer Linie, ihr neuestes Werk „breaking up with the silence“ ist ein schroff geschliffener Juwel (Reservierung könnt Sinn machen, braucht s aber vermutlich nicht – wer kommt, der kommt – Eintritt 10).

8. November, Freitag, 20.30 Uhr, noch blockiert

9. November, Samstag, 20.30 Uhr, Rock `n Roll-Konzert mit „Diner 59er“.

Diner 59er ist eine Rock´n´Roll- und Rockabilly-Band aus Oberbayern. Mit dabei Martine, die Wirtin vom Weißbräu in Bad Endorf. Die vier Musiker lassen mit viel Spaß und authentischem Sound die Hits der 50er Jahre wieder lebendig werden. Die Rock´n´Roll-Klassiker von Carl Perkins, Johnny Burnette oder Elvis Presley befinden sich genauso im Programm, wie Songs von Wanda Jackson, Connie Francis oder der Spider Murphy Gang.

Diner 59er rockt jede die Bühne und die Freude, mit der die vier das tun, überträgt sich

sofort auf das Publikum. Da wird das Tanzbein geschwunden, mit den Hüften gewackelt

und nach Herzenslust mitgesungen – Long live Rock´n´Roll !!! (10 €, Reservierung sollte notwendig sein).

15. November, Freitag, 20.30 Uhr, noch blockiert

16. November, Samstag, 21.00 Uhr, Disco mit T.Rence Hill & Freunden

Die Abende beginnen gemütlich, die DJs legen Plauschmusik und seltene Scheiben auf, bei denen auch ein Ratsch noch möglich ist. Die Auswahl ihrer Musik, die unterschiedlichen Stile, gut gestöbert, gut informiert, gut recherchiert - ein breitgefächertes Repertoire. Die eigenwilligen (so muß man sein) aber innovativen DJs schließen, um das dargebotene Musikangebot zu vereinfachen, Charts und Gröloldies eher aus, aber sonst ... Feinhörig wie sie sind, reagieren sie schnell, wenn sie bemerken, daß Tanzwütige mit den Füßen scharren. Die Anlage wird nach Dezibel erhöht, die Musik auf Tanzbarkeit geprüft und dahi gähd s (ohne Reservierung, erstmals 5 € Unkostenbeitrag)

22. November, Freitag, 20.30 Uhr, Soul-, Pop- und Countrykonzert mit den Mädchen von „CreamCake“ und Band.

Wunderschöne aktuelle aber auch altbekannte Songs aus Pop, Soul und dem Countrybereich, werden frisch, gekonnt und ausnehmend sympathisch dargeboten von drei sehr hübschen, mädchengleichen Damen. Julia Schmarsel, Irmi Stocker und Angie Aschbacher begeistern dreistimmig. Tolle Stimmen, bekannt auch von Bands wie „Blues Blosn“, „Huraxdax“ und „Ladies in Swing“ und die herrlich verspielte und freudvolle Darbietung mit feinem Gespür für Bühnendramaturgie und anregender Moderation, begleiten einen genußvollen Abend. Da die Sängerinnen auch über eine gehörige Portion Schauspielkunst verfügen, Angie als Kabarettistin (Steckerlfisch und Schlagsahne), Irmi als Schauspielerin (Inntaler Bauernbühne) und Julia als Musicaldarstellerin (Jesus Christ Superstar), werden die Songs auch szenisch fein verarbeitet dargeboten. Abgerundet wird das Klangerlebnis von Musikern, die zu den besten der Gegend gehören: Sepp Aschbacher, Bass, Armin Woods, Klavier, Hermann Roth, Schlagwerk und Olli Hein, Gitarre. Schwierigste Passagen werden mit einer Leichtigkeit genommen, die sprachlos macht. Ihr Programm hat grip, der Funke springt von der ersten Minute an auf s Publikum über. Klass! Begeisterndes Ausspannen mit guter Unterhaltung und großer musikalischer Vielfalt (15, Reservierung ist dringlich).

23. November, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Zwei Gulasch und zwei Seidl Bier“, Lieder von Ambros und Danzer

Da muss man nicht viel erklären, jeder kennt Wolfgang Ambros und Georg Danzer, der für ersteren auch viele Titel geschrieben hat. Das Konzert wird ein Genuss, Stimmungen, Gefühl, Tiefgang und Spaß haben ihren festen Platz. Und das brauchen wir alle (Reservierung angeraten, Einstandspreis 12 €).

29. November, Freitag, 20.30 Uhr, noch blockiert

30. November, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit de „Heischneida“ aus Traunstein

In sechs Tagen schuf er die Welt – Himmel, Erde, Tier, Pflanzen, Mensch und Musik

Am 7. Tag besah er bei einem Weißbier seine Schöpfung: Guad, de Trachtler hatten ihre Blechmusik, die Teenager ihren Pop, die Rebellen ihren Rock und die Sandler ihren Gypsy-Blues. Doch etwas fehlte – die Kombination, eine Zusammensetzung aus alledem. In Gedanken versunken legte er sich nieder und es reifte eine Idee und – es war morgen und da war „Heischneida“. Und diese „Heischneida“ sind inzwischen eine der angesagtesten Gruppen, weil s einfach großartige Stimmung machen, der Feierbereich überwiegt, aber sie sind auch Großmeister der Melancholie. Laut „Puls“ eine hervorragende Liveband irgendwo zwischen LaBrassBanda und Django 3000, eine Band, die es mit allen neuzeitlichen Mundartmusikgruppen aufnehmen kann. Das zeigt auch, dass sie auf Anhieb beim Chiemsee Summer Festival zur besten neuen Band gewählt wurden. Die Beatles mögen sie, Guns`n`Roses, ELO, die Ziach wechselt mit dem Synthie. Wenz Karger, ein Typ zwischen Bud Spencer und Che Guevara, ist ihr Frontmann, der Sänger bestimmt das Bild, großes Können an den Instrumenten den Klang, die Lust auf Stimmung und gute Laune das Geschehen und ihre großartige Kondition die Länge der Nacht. Mit dabei noch Mane Wimmer (Gitarre Gesang), Chris Maier (Gitarre, Akkordeon, Bouzouki, Gesang), Simon Pfab (Trompete), Vali Thannbichler (Bass, Gesang) und Tobias Geschke (Schlagzeug). (Eintritt 15, Reservierung dringlich).

7. Dezember, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit MayBe 5 €

13. Dezember. Freitag, 20.30 Uhr, Soloauftritt von Erich Kogler

Erich Kogler ist als ausgezeichneter Musiker und auch als Komödiant ein bekannter Mann. Bei Roland Hefters Band „Isarrider“ spielt er gemeinsam mit seinem Weggefährten Woife Hierl, mit dem er auch Mitglied beim legendären „Stimmungsbüro Kreitmeier“ war, ebenso bei den „Trouble Boys“ und aktuell noch bei Tobi Öllers „Ciao Weiß Blau“. Man kennt ihn auch aus dem Video „Heid sauf i Di schee“ von Roland Hefter. Material, das sich aus vielen Jahren angesammelt hat, dazu einige neue Nummern, ergeben ein Soloprogramm, das es wert ist, einem breiteren Publikum vorgeführt zu werden. Und dass Erich Kogler das kann, das durften wir die beiden letzten Jahre freudvoll erleben. Für diesen Abend sind eine Menge neuer Nummern geplant. Kogler erzählt mit Komik, Wortwitz und gekonnter Mimik Geschichten aus dem Leben, singt mit hervorragender Stimme Covers und Eigenes, er füllt einen Abend mit durchwegs sympathischem Inhalt, er erhellt ihn und entlässt sein Publikum mit einem rundum guten Gefühl in die Nacht (Reservierung wird angeraten, 13 €).

14.Dezember, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit Ozzy and the Assbrothers

Der Osterhammer, die Assbrüder, der Keller Maxi und der Seehauser Christoph spielen jedes Konzert, als würde es ihr letztes sein. Können: brilliant, Leidenschaft: begeisternd. Sie lassen die 60er und 70er Jahre wieder auferstehen, Bands wie die „Rolling Stones“ oder „Led Zeppelin“ zeigen sich dabei in einem neuen Gewand. Sie legen großen Wert auf Eigeninterpretation und Live-Improvisation, so daß ein krachender Klassiker schon mal zur delikaten Jazzrock-Melange mit Reggaehäubchen wird. Sie sind unaufgeregt, echt lässig und es macht richtig Spaß, ihre weiblichen Fans zu beobachten. Trotz Vermeidung windiger Charthupferl sind sie sicherlich die wichtigste und durchschlagenste Partyband von … zumindest ganz schee weit ummadum. Als Gast wirkt mit großer Wahrscheinlichkeit der Bauer Uli mit (der wahre Ude) und manchmal auch Josef Steiner von Schotters Jazzhaufen (Reservierung macht nicht viel Sinn, es kommt, wer kommt, 10 €,)

21. Dezember, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit dem Lunsentrio

Mit Hank Schmidt und Sebastian Kellig steuert der Teilzeit- Endorfer Nick McCarthy im „Lunsentrio“ durch andere Pop-Gefilde als mit seiner Welt-Erfolgsband „Franz Ferdinand“, die er, wie er sagt, im übrigen nicht ganz, sondern nur für eine Pause verlassen hat. Das Lunsentrio ist seit einem Auftritt im Jahre 2011, anlässlich eines Performance-Abend seiner Schwester Anna, sein Herzens- und Spaßprojekt. Dieses gewitzte, gewagte, gewinnende Projekt konnte sich nur deshalb so traumhaft gut entwickeln, weil drei musikbesessene Kumpels ohne finanzielle Absichten ihren Vorlieben und Albernheiten freien Lauf lassen durften. Da findet sich auf dem Album "Aufstehn" (Problembär Records) dann vieles, was die drei in den vergangenen Jahren so alles beschäftigt hat: Viel Offbeat mit Ska, Reggae und Dub ist darauf, das sei in London gerade die bunteste, offenste Szene, und sie hätten eben in der Jugend gerne Ska-Combos wie „Bluekilla“ gehört: "Da ist beste Tanzmusik für eine linke Szene." Man bewege sich mit der Platte auf den Spuren von Randale-Kollektiven wie „Ton Steine Scherben“. Da rufen sie schon mal in Gedenken an Yoko Onos und John Lennons "Bed In" hessisch babbelnd zum Lümmeln für den Weltfrieden auf, da wird das Scheppern der Abrissbirne im ehemaligen Wohlfühlviertel Shepperds Bush beklagt, und im Gedicht "Ihr englischen Sack" in Jandl'scher Vertracktheit gegen den Brexit gestänkert: "Hirnschlag ins Ecke / Hack ech ins Grinsl." Dagegen steht das Verschnarchte, schließlich ist die namensgebens "Luns" im Rotwelsch-Soziolekt das Bett. Die drei sind - weil hier aufgewachsen, "halbe Bayern" – und fallen deswegen oft in den Dialekt ihrer Jugend, besingen den Alpenblumenpflückrausch ebenso wie den seit Barockzeiten mahnenden morbiden Tanz vom Dirndl und dem Boandlkramer. "Wahrscheinlich mögen wir die Spießigkeit hier ja", sagt McCarthy, "es könnte nur etwas lockerer zugehen." Eine dadaistische Gaudi, wie die guten Sachen einst in der Neuen Deutschen Welle (Reservierung dringend, Einstandspreis 15 €).

27. Dezember, Freitag, 20.30 Uhr, Weihnachtsverdauungslesung mit Uli Hannemann

11. Januar, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert und Spaß mit Roland Hefter

schon ausgebucht!!

18. Januar, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „YP`S“

Hinter dem Namen "The YP'S" verbergen sich fünf erfahrene Musiker aus den Landkreisen Rosenheim, Erding und München. Seit inzwischen über 20 Jahren spielt die Band groovige und tanzbare Stücke der 60er Jahre bis heute. Dabei setzen "The YP's" auf eine bunte, abwechslungsreiche Mischung aus Rock, Blues, Soul und dem guten, alten Rock'n'Roll. Das Repertoire der Band reicht von Stücken der Rolling Stones und den Doors über Santana und Joe Cocker bis hin zu James Brown, Cure, Pink Floyd, J.Geils Band , dazu noch Monty Pyton, Rocky Horror oder Prince. Lead-Sängerin Hanna mit ihrer tollen Stimme interpretiert darüber hinaus Klassiker von Tina Turner oder Melissa Etheridge ebenso wie aktuellere Stücke von The Gossip. Alles in allem spritzige, melodiöse, bekannte und unbekanntere Stücke, die beim Publik immer ankommen. Letztes Jahr war s bummvoll. Da heißt s ausräumen, damit das Publikum körperlich werden kann.
Die Stückauswahl und der Spannungsbogen im Programm können je nach Anlass variert werden. Schon durch die Abwechslung von verschiedenen Musikern als Sänger in den Stücken kommt beim Zuhören keine Langeweile auf. Wichtig für "The YP'S" ist das absolute Live-Gefühl; das bedeutet, dass nichts von CD oder MIDI-Sequenzern kommt, sondern "von Hand" echt gespielt wird ( Reservierung macht keinen Sinn, Hut kreist
)!

25. Januar, Samstag, 21 Uhr, Penner- und Schlampenball

1. Februar, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Blues4Use“

Das Bluesprojekt „Blues4Use" mit Mastermind Ulli Nathen-Berger (Gesang, Gitarren, Bluesharp) wurde vor fast zwei Jahrzehnten gegründet. Von T-Bone Walker, Robert Johnson, Ray Charles, B.B. King, Howlin Wolf, Eric Clapton bis Blood Sweat & Tears: Eigenwillig, mitreißend, emotional interpretiert „Blues4Use“ mit wechselnder Bandbesetzung - vom Akustik-Trio bis zur achtköpfigen Rhythm 'n' Blues Band mit Bläsersatz - bekannte oder weniger bekannte Songs aus dem unendlichen Fundus der Rhythm’n’ Blues-Musik der vergangenen 100 Jahre. „Wir leben unsere eigenen Gefühle in dieser alten Musikform aus, ohne die Emotionen der Bluesmusiker, die uns als Vorbild dienen, kopieren zu wollen.“ Mit zur Stammbesetzung des Projekts gehören Thomas Bogenberger aus Prien (Bass, Gitarre, Gesang), der Autor der „Hattinger“-Krimis; der Rhythmus-Magier Dietmar Baumanns (Schlagzeug); der Zauberer an den Keyboard-Tasten, Uli Bauer – „der wahre Ude“; seit vielen Jahren der Rosenheimer Radiochef Reinhart Knirsch, Garant für mitreißende Soli am Saxofon wie auch Willi Weiß (neu im Projekt); der Priener evangelische Pfarrer Karl-Friedrich Wackerbarth (Posaune) und sein fränkischer Kollege Johannes Keller sowie Richard Prechtl (beide Trompete). Dazu öfter als Gastmusiker der renommierte Schauspieler August Zirner an der Querflöte.

Sie erzeugen ein „Blues Brothers“-feeling, Musik, die tief in die Poren dringt und kein Haar liegen lässt (15, Reservierung dringlich).

8. Februar, Samstag, 21 Uhr, Disco mit TRence Hill & Überraschungsgast

Die Abende beginnen gemütlich, die DJs legen Plauschmusik und seltene Scheiben auf, bei denen auch ein Ratsch noch möglich ist. Die Auswahl ihrer Musik, die unterschiedlichen Stile, gut gestöbert, gut informiert, gut recherchiert - ein breitgefächertes Repertoire. Die eigenwilligen (so muß man sein) aber innovativen DJs schließen, um das dargebotene Musikangebot zu vereinfachen, Charts und Gröloldies eher aus, aber sonst ... Feinhörig wie sie sind, reagieren sie schnell, wenn sie bemerken, daß Tanzwütige mit den Füßen scharren. Die Anlage wird nach Dezibel erhöht, die Musik auf Tanzbarkeit geprüft und dahi gähd s (ohne Reservierung, Unkostenbeitrag 5 €)

29. Februar, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Tilda“

Die Assbrüder Marinus, Simon und Florian (Ozzy & the Assbrothers) haben gemeinsam mit den Micklitzbrüdern Florian und Matthias (Swappers) die Band „Tilda“ gegründet. Fünf Buchstaben, fünf Genres, fünf Menschen und Millionen Eindrücke aus mindestens fünf Jahrzehnten Musik-Geschichte. Die Chiemseer Alternativerockband zeichnet ihre Spielfreude wie auch ihr dreistimmiger Harmoniegesang aus. Die authentischen Musiker, deren Show die echte Leidenschaft ist, zeigen druckvollen, aber auch verspielten, vertrackten und variantenreichen Rock, durchsetzt mit experimentellem Pop und feinen Breaks. Old-School Rock nennt sich ihre ganz eigene Retrospektive auf Classic Rock, Blues, Pop, Country und Folk. Wie sie es schaffen, dass die Songs von Anfang an ins Ohr gehen, ist ihr Geheimnis. „Tilda“ wurde Jury-Preis-Gewinner beim Süddeutschland-Finale des Emergenza-Contests 2015 in München und gewann im Mai 2017 die regionale Ausscheidung des Hard Rock Rising-Contests im Hardrock Café München. Mit ihrem ersten Album, Brothership, bespielen sie 2018 vor allem Süddeutschland und verbreiten ihren stimmungsgeladenen Gitarren-Rock. Durchgehend heiß und dennoch erfrischend (10, Reservierung macht nicht viel Sinn, es kommt, wer kommt).

7. März, Samstag, 20.30 Uhr, Solokonzert von Lenze ohne de Buam

13. März, Freitag, 20.30 Uhr, Konzert mit der “die gute A-Band“

Günter Wimmer und Guido Fuchs veranstalten zu zweit eine Mette, wie es oft 5-köpfige Combos nicht hinbekommen. Vielleicht die „RollerCoStars“? Die beiden „Springer“-mitglieder schaffen mit ihrem anspruchsvollen und doch breitgefächerten musikalischen Angebot eine Partyathmosphäre, die Feierfreudige, Tanzwütige und Musikgenießer gleichermaßen befriedigt. Ihr Auftritt hier ist der jährliche Feierhöhepunkt, Tische und Stühle müssen weichen, die Wände schwitzen, das Publikum sonnt sich in der Stimmung. Die „Guten A-Band“ sorgt für so einen Abend, sie verjüngen die nacht und schaffen gemütkiche Feierathmosphäre. Die Auswahl der Songs läßt keinen Leerlauf zu. Das Publikum ist mit den Interpreten gereift (obwohl die immer noch gleich jung ausschaun), die Musik wurde stufenlos angepaßt. Kracher wechseln mit 80er Hits, die Ärzte betreuen die Sportfreunde Stiller, alles mit Pfiff. Die Lautstärke wurde minimal reduziert und erlaubt Worten bei kleiner Anstrengung das Ohr des Nebenmannes zu erreichen. Eine Schau! Ein grossartiges Tanzfest, stressfrei mit bestem Publikum und unbeschwerter Laune (Reservierung dringlich, 10).

14. März, Samstag, 20.30 Uhr, Konzert mit „Zwoa Bier“ und Band

»Zwoa Bier« sind zwei junge Burschen – Michi Schauer und Sepp Bastl - zwei Gitarren, zwei Gaspedale – so hieß es immer. Aber diesmal kommen sie mit Band, die Ass Brüder Simon und Flo sind mit dabei und ein Keyborder. Sie spielen nicht das erste Mal mit Formation, sind schon ein eingespieltes Team auf der Bühne mit Showpartner Publikum. Spontan und doch bestens arrangiert. Mit bayrischen Texten voller Bier und Verstand und dem Wunsch, die Fernsehsendungen, Titelblätter und Frauen der Republik zu erobern. Genau diese Mischung aus Talent, Gaudi und authentischer Unvernunft macht aus »Zwoa Bier« einen schillernden Maßkrug gefüllt mit allerbester Laune, rotzfrechen Lebensweisheiten und einer dermaßenen Spielfreude, dass es auch noch den letzten Stubenhocker von der Couch runter reißt! Sie sind Revolutionäre, eine fröhliche Revolution gegen das generelles Desinteresse und das Aussterben von Dialekt und Kreativität, eine bairisch-melankomische Liedermanufaktur. Ihr „Katersong“ ist ein Hit und ihre „Traumfrau“ a Wucht! Wer wissen will, warum Bayern das geilste Land der Welt und Bier der beste Treibstoff des Planeten ist, der muss „Zwoa Bier“ live erleben. Von Rosamunde Pilcher bis Truman Show ist für jeden was dabei, wenn der Michi und der Sepp in die Saiten hauen, als ob s kein Morgen mehr gäbe. Aber es gibt ein Morgen, bestimmt: mit Fernsehauftritten und Titelblättern und Frauen und Bier und, und, undDer Michi und der Sepp, die beiden Kindergartenfreunde, Hund sans scho! Da ist wirklich was gewachsen, super Songs, glänzend präsentiert. Sie machen richtig Show, sie fahren ihre Mimik auf "Null" herunter, wirken emotionslos wie dereinst die „sparks“, zerlegen diese Stimmung und fetzen dann mit überraschenden Einlagen und erotischen „Elvis“-Hüftschwüngen die Bühne. Starke Choreographie, gekonnter Spaß (Reservierung wichtig, 15)!

11. September, Freitag, 20.30 Uhr, Musikkabarett mit Stephan Zinner und seinem Programm „Raritäten“.